Wer sein Charakterstärken trainiert, steigert zugleich sein Wohlbefinden. Das ist das Ergebnis einer breit angelegten Studie eines Psychologenteams um Willibald Ruch, René Proyer und Claudia Buschor von der Universität Zürich. Charakterstärken definieren sich als moralisch positiv bewertete Eigenschaften. Dass diese auf positive Weise mit Lebenszufriedenheit in Beziehung stehen, wurde schon in einigen Studien gezeigt. Dass sie sich aber deren Training unmittelbar auf das Wohlbefinden auswirkt, ist neu. Den größten Effekt zeigte dabei das Trainieren von Eigenschaften wie Neugier, Dankbarkeit, Optimismus, Humor und Enthusiasmus. mehr
Stärken stärken – Charakterstärken trainieren macht glücklich (Studie)
Glückszahl – Mit 33 sind wir am glücklichsten, sagt eine Studie
Wenn Sie das Buch von Douglas Adams “Per Anhalter durch die Galaxis” (Originaltitel: The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy) gelesen haben, wissen Sie: Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens lautet – 42. Die Antwort auf die Frage, in welchem Alter wir am glücklichsten sind, hingegen lautet – 33. Jedenfalls wenn man den Aussagen von Donna Dawson glaubt. Die sind nicht so richtig valide und genauere Quellen gibt es auch nicht – außer einer Umfrage, bei der 70 Prozent der über 40-jährigen Teilnehmer sagten, vor dem Alter von 33 Jahre hätten sie wahres Glück noch nicht gefunden. mehr
So hoch wie Ikarus – Ambitionen machen erfolgreicher, aber glücklicher machen sie nicht
Wer es weit bringen will, sollte hoch zielen. Gleich zu Beginn. Ambitionen, Ehrgeiz und Biss haben schon so mancher Karriere zu Glanz und Glorie verholfen. Solche Menschen überstrahlen schon in der Uni ihre Kommilitonen durch ihre Leistungen, erklimmen die Karriereleiter im Sauseschritt, erreichen prestigeträchtige Jobs, ebensolche Einkommen, Häuser, Autos, Partner… aber sind sie deshalb auch glücklicher? “Nein”, sagt Timothy Judge, Management-Professor an der Universität von Notre Dame. Mehr noch: Während sich Ambitionen unzweifelhaft positiv auf Karrieren auswirken, sind sie kaum glücklicher als ihre weniger ambitionierten Kollegen. Und kürzer leben sie auch. mehr
Happy Hour – Twitter offenbart: Morgens sind die Menschen weltweit am glücklichsten
Und Sie haben gedacht, die Happy Hour sei abends? Falsch gedacht! Nachdem Wissenschaftler der Cornell Universität in Ithaca mehr als 509 Millionen Twitter-Meldungen, vulgo Tweets, aus aller Welt mittels einer Sprachsoftware ausgewertet hatten, offenbarte sich ihnen ein ganz anderes Bild: Morgens, kurz nach dem Aufwachen, sind die Menschen am besten drauf. Im Verlauf des Tages ziehen mental allerdings immer mehr dunkle Wolken auf und die Stimmung wird trüber. Nur kurz vor dem Schlafengehen hellt sich die Laune wieder auf – jedenfalls bei denen, die Twitter nutzen. mehr
Xmas-Paket – Schenken macht glücklich, bleibt aber Frauensache

Man irrt, wenn man glaubt, dass Schenken eine leichte Sache sei. Es hat recht viele Schwierigkeiten, wenn man mit Überlegung geben und nicht nach Zufall und Laune verschleudern will.Seneca
Schenken ist wirklich nicht leicht, erst recht wenn man anderen dabei eine Freude machen will. Gerade zu Weihnachten kommt man allerdings nicht wirklich drumherum. Das ist aber auch gut so. Denn andere zu beschenken und Geld nicht nur für sich selbst auszugeben, macht enorm glücklich. Allerdings gönnen sich diese Freude laut Ergebnissen einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse vor allem Frauen: In drei von vier Partnerschaften werden die Geschenke von ihr besorgt. So gaben 74 Prozent der befragten Frauen an, dass sie die Präsente für Verwandte und Freunde alleine besorgen. Lässt man die Männer zu Wort kommen, ergibt sich ein etwas anderes Bild: Sie sehen sich zu 43 Prozent am Prozess beteiligt. Nur vier Prozent gaben an, dass sie für das Besorgen von Geschenken alleine zuständig sind.
Drei Wahrheiten, die man gar nicht früh genug lernen kann
- Habe den Mut, herauszuragen. Klar, wer über die Grasnarbe hinaus wächst, riskiert rasiert zu werden. Konformität führt aber auch zu Mittelmaß und verhindert, das eigene Potenzial auszuschöpfen. Dumm! Wachsen Sie über sich und andere hinaus. Wie heißt es so schön: Seien Sie einzig, nicht artig!
- Bestimme dein eigenes Tempo. Alles. Jetzt. Sofort. Viele leben in einer Instant-Illusion und meinen, Sie müssten schon da sein, wo andere stehen. Ständiges Vergleichen macht aber nicht nur unglücklich – es ist auch falsch: Wer alles auf einmal will, kann das Einzelne nicht mehr genießen und kommt aus dem Rhythmus.
- Es ist unwichtig, was andere über dich denken. Wir Menschen sind soziale Wesen. Deshalb neigen wir dazu, in Gruppen ständig Sympathien gewinnen zu wollen. Tatsächlich werden wir dabei aber immer abhängiger von Meinungen und Anerkennung. So jemand lebt aber nicht mehr sein Leben, sondern die Regeln anderer. Mehr?
Geldsorgen – Mehr Einkommen, weniger seelische Beschwerden
Macht Geld doch glücklich? Nunja, sagen wir so: Glücklich vielleicht nicht, es hilft aber offenbar dagegen, unglücklich zu werden. Denn wie jetzt eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse ermittelt hat, leiden Menschen mit einem Nettoeinkommen von mehr als 4000 Euro monatlich wesentlich seltener an seelischen Beschwerden wie Depressionen, Burnout, Angst- oder Schlafstörungen, als Geringverdienende. mehr
Sprich zu der Hand – Dankbarkeit macht glücklicher
Wann haben Sie sich zuletzt bedankt? Ich meine so richtig, aus tiefstem Herzen, nicht nur floskelhaft. Das muss gar nicht mal gegenüber einem Menschen sein. Man kann auch einfach dankbar dafür sein, dass es einem gut geht, dass man gesund ist, Arbeit hat, nicht hungern muss oder frei seine Meinung äußern kann. Das ist ja keine Selbstverständlichkeit, sondern ein Privileg. mehr
Frage der Attitüde – Muss Arbeit glücklich machen?
Jetzt mal ehrlich: Muss der Job immer glücklich machen? Oder anders gefragt: Welches Gewicht spielt die Arbeit im Leben und beim Glücklichsein?
Gewiss, bei allen, die überhaupt Arbeit haben, nimmt der Beruf eine zentrale Rolle ein. Nicht nur, dass wir unter der Woche den Großteil unserer Wachzeit im Job verbringen – er beeinflusst in der Regel auch massiv unsere finanziellen Möglichkeiten, unseren Sozialstatus, unseren Bekannten- und Freundeskreis. Und entsprechend auch unsere Zufriedenheit mit dem Erreichten oder unserem Leben. mehr
Frust im Job – Arbeitnehmer werden immer unzufriedener
Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer sinkt – und zwar gewaltig. Vor allem die Beschäftigten über 50 sind immer frustrierter: Erreichten sie Mitte der Achtzigerjahre noch einen durchschnittlichen Skalenwert von 7,9 (10 = „ganz und gar zufrieden“), so sind es inzwischen nur noch 6,6 Punkte. Insgesamt sank die Arbeitszfriedenheit in den vergangenen Jahren von 7,6 auf 6,8 Punkte (siehe Grafik), so Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. mehr
Wahltag – Einigen wir uns auf unentschieden? Nein!
Machen Sie doch, was Sie wollen – aber wirklich!
Entschiedenheit ist mehr, als eine Wahl zu treffen. „Wenn du eine Entscheidung treffen musst und du triffst sie nicht, ist das auch eine Entscheidung“, bemerkte der US-Psychologe und Philosoph William James seinerzeit völlig richtig. Entschiedenheit aber geht noch einen Schritt weiter: Sie sorgt dafür, dass man sich seiner Sache ganz verschreibt, keine Hintertürchen offen hält und seine ganze Kraft auf das Gelingen seines Ziels konzentriert. mehr
Machen Sie doch, was Sie wollen – aber wirklich!




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