Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Mein Haus, mein Auto, mein Job – Konkurrenzdenken erreicht Höhepunkt mit 50

Männer sind so. Schon in der Kindheit fängt es an, dass sie sich miteinander messen und vergleichen. Ständig. “Mein Lego-Raumschiff ist cooler.” “Dafür hat meins mehr Laser!” “Dafür bin ich größer.” “Aber ich bin zwei Klassen weiter.” Ich weiß, wovon ich rede. Ich bin Vater von zwei Jungs. Nach der Adoleszenz mit dem Führerschein und der ersten Karre wird daraus gerne ein: “Ey, Alder. Willste ‘n Rennen?!” Jedenfalls war das mal ein typischer Spruch in der Manta-Ära. Und mit zunehmender Reife (wenn man das überhaupt so nennen kann), wird daraus dann ein: “Mein Haus, mein Auto, meine Frau, die Nacktbilder meiner Freundin, mein Job, mein Blog…” Kurzum: Dieser Schwanzvergleich, wie die männliche Attitüde umgangssprachlich auch genannt wird, hört nie auf. mehr

Von Jochen Mai // 2 Kommentare

Der Endowment-Effekt: So leicht wird jeder zum Messie

Die Frau von meinem Freund ist so ein Fall. Sie kann nichts wegwerfen. Sie sagt immer: „Wer weiß, wozu man das noch einmal brauchen kann.“ Oder: „Damals hat das viel Geld gekostet.“ Nie aber hört man sie sagen: „Den alten Plunder braucht heute kein Mensch mehr, seit einem Jahr steht er nutzlos im Keller herum. Weg damit!“ Als ich beim letzten Umzug half, fanden wir Kartons mit Schuhen, die selbst die Achtzigerjahre nicht mehr zurückhaben wollen. Wir fanden auch Porzellanfiguren, die bestimmt einmal sehr teuer waren, und von denen man heute sicher weiß, dass man sie gut zum Staubfangen brauchen kann. Es waren über 200 Kartons, die wir im Keller meines Freundes stapelten. Er ist wie ein Krebsgeschwür: er wuchert. mehr

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Hausordnung: Drei einfache Regeln