Von Jochen Mai // 27 Kommentare

Bewerbungsgespräch vorbereiten: Die 5 typischen Gesprächsphasen

Bewerbungsgespräche sind heikel: Binnen weniger Minuten soll man das Schlauste sagen, was einem jemals über die Lippen gekommen ist, soll vor Inspiration und Engagement nur so sprühen, soll sympathisch und motiviert sein, einen guten ersten Eindruck hinterlassen und obendrein auch noch subtil herausstreichen, warum das die einmalige Chance für das Unternehmen ist, die Bestbesetzung für die offene Position einzustellen. Jetzt, hier und heute. Und das alles unter dem hohen Stress einer typischen Prüfungssituation. Na, haben Sie noch Lust auf das Bewerbungsgespräch? mehr

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Hobbys im Lebenslauf: Das sollten Sie angeben – und das nicht

Lesen, laufen, kochen: Jeder Mensch hat Hobbys. Neuerdings kommt vielleicht noch solche wie youtuben, skypen oder bloggen dazu. Aber gehören solche Hobbys in den Lebenslauf? Ja, sagen 82 Prozent der Personaler, die wir dazu etwa in unserem regelmäßigen Arbeitgeber-Check befragen. Gerade von sozialem Engagement lesen Chefs gern, weil das das Profil eines Bewerbers abrunde: “Die Angabe von Hobbys beeinflusst den Auswahlprozess nicht. Aber je umfassender das Bild des Kandidaten ist, desto besser für uns”, sagt zum Beispiel Iris von der Becke, HR-Managerin bei Kelly Services. Aber nicht alle Hobbys wirken gleich positiv. Manche Freizeitbeschäftigung kann auch zum Bewerbungskiller werden. mehr

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Diese 3 Rückfragen sollten Sie in jedem Bewerbungsgespräch stellen

  1. Warum ist diese Stelle frei? Ein Wolf im Schafspelz: Wurde die Position neu geschaffen, können Sie gleich anschließen: Warum? Wächst das Unternehmen, der Bereich, konnte das Team die Arbeit nicht mehr bewältigen (Stressalarm!)? Ist sie dagegen schon länger vakant, fragen Sie, warum der geeignete Kandidat noch nicht gefunden wurde. Womöglich wollen Sie es auch nicht sein.
  2. Was ist (aus Ihrer Sicht) die größte Herausforderung auf dieser Position? Erstes Plus: Die Frage signalisiert, dass Sie sich bereits inhaltlich mit dem Job beschäftigen und lösungsorientiert engagieren. Zweites Plus: Sie erfahren von möglichen Schwachstellen (zwischen den Zeilen lesen!) und ob Ihre Fähigkeiten tatsächlich auf die Stelle passen.
  3. Wie werden meine Leistungen gemessen? Und von wem? Die Frage ist, zugegeben, etwas tricky. Aber in vielen Jobs sind heute variable Gehaltsanteile völlig üblich. Die sind meist an Ziele geknüpft – und ob Sie diese erreicht haben, muss irgendwer beurteilen. Mit der Frage vermeiden Sie also nicht nur künftigen Frust – Sie entlarven auch den potenziellen Willkürfaktor bei diesem Arbeitgeber.
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Drei Rückfragen im Bewerbungsgespräch, mit denen Sie Personaler beeindrucken

  1. Zum Personaler: “Sie selbst haben hier vor einigen Jahren angeheuert – und sind geblieben. Was zeichnet Ihr Unternehmen im Vergleich zur Branche aus und was lieben Sie so an Ihrer Arbeit?”
  2. Zum Job: “Was sind aus Ihrer Sicht die Herausforderungen der Stelle und des Teams? Welcher Meilenstein sollte unbedingt zuerst erreicht werden?”
  3. Zur Zukunft: “Wenn Sie in die Zukunft blicken: Welches sind die wichtigsten Wachstumsfelder des Unternehmens und wo liegen die größten Marktchancen im Vergleich zu den Mitbewerbern?”
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Loyalitätsfrage – Haben Sie sich auch woanders beworben?

So schnell kanns gehen: Vorhin fragt mich ein sympathischer Leser per E-Mail, ob ich ihm bei einem aktuellen Problem helfen kann. Schaun mer mal. Wie lautet denn die Frage?

Ich bin zur Zeit dabei mich bei verschiedenen Unternehmen zu bewerben. Das erste Gespräch steht nun an. Dazu meine Fragen:
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Von Jochen Mai // 35 Kommentare

Gegenfrage – Was Sie im Vorstellungsgespräch fragen sollten

„Haben Sie noch Fragen?“

Auf jeden Fall! Unbedingt!! Und zwar so einige!!!

Wann immer Ihnen ein Personaler im Vorstellungsgespräch die Frage stellt, ob auch Sie noch etwas wissen möchten, sollten Sie auf keinen Fall zögern, zaudern, schweigen oder gar den Kopf schütteln… Schon aus zwei Gründen: mehr

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Lizenz zum Nörgeln – 10 Tipps für besseres Kritisieren

Kritik ist, wenn der Chef trotzdem Recht hat. In vielen Unternehmen bewahrheitet sich der kernige Bürospruch leider allzu oft. Nicht selten ähnelt die Bürokommunikation dem Versuch, Öl mit Wasser zu mischen. Dabei schadet ein Mindestmaß an Konflikten keinem Unternehmen. Schließlich sorgen sie für geistige Mobilität und Vitalität. Was uns Deutschen aber fehlt, ist eine echte Streitkultur. Gestiegene Anforderungen und die wachsende Angst um den Arbeitsplatz erhöhen den Druck und die Furcht vor einer Aussprache mit den Vorgesetzten. So lange, bis die eigene Unzufriedenheit zur Wut hochkocht, und sich eine sachbezogene Lösung nicht mehr finden lässt. Das muss nicht sein! Kritikfähigkeit ist für Vorgesetzte ja nicht zur Herausforderung, sondern auch eine Chance – selbst wenn es dabei ans Eingemachte geht. Mitarbeiter zu führen bedeutet eben auch, sie in Entscheidungen mit einzubinden, Verantwortung zu teilen und die Kreativität aller zu nutzen. Allerdings – bei aller Liebe zur Kritik am Boss: Auf die richtige Taktik kommt es trotzdem an. Führung von unten braucht einen Plan und besonnenes Vorgehen. Hier zehn Tipps für besseres Kritisieren: mehr

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