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Tag/Schlagwort: Smalltalk
Meinung & Ratgeber
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Bloß kein Smalltalk! Wann Diplomatie zum Jobrisiko wird

Sergey Nivens/ShutterstockDiplomatie ist die Kunst, jemanden so einen Idioten zu nennen, dass er sich auch noch darüber freut. Diese Definition wird unter anderem dem britischen Außenminister John Russel zugeschrieben. Heute hat Diplomatie – vor allem im beruflichen Kontext – glücklicherweise keine so negative Assoziation mehr. Im Gegenteil, viele Unternehmen wissen diplomatische Mitarbeiter zu schätzen, können sie doch meist auch heikle Themen dezent und mit Fingerspitzengefühl anpacken und Konflikte bereits in ihrer Entstehung entschärfen. Doch wenn Sie es mit der Diplomatie übertreiben, können Sie damit auch Ihrer Karriere schaden – und sich selbst ganz hervorragend disqualifizieren und von jeglichen Beförderungen ausschließen. (mehr …)

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Drei Wege, unauffällig nach dem Namen zu fragen, wenn Sie den vergessen haben

  1. Der Visitenkartentrick. Jetzt plaudert man schon eine ganze Weile, der andere hat sich schon auch längst vorgestellt – trotzdem haben Sie den Namen Ihres Gegenübers schon wieder vergessen. Peinlich. Der Trick: Werden Sie förmlich und fragen Sie nach der Visitenkarte. “Ich glaube, wir haben noch gar nicht unsere Karten ausgetauscht. Hier ist meine, haben Sie Ihre dabei?” Voilà, da steht der Name!
  2. Der Trick mit dem Dritten. Es ist ein herzliches Wiedersehen – die andere erinnert sich noch bestens an Sie. Mit Namen, Sie nicht. Gut, wenn jetzt eine dritte Person in der Nähe ist, deren Namen Sie noch kennen: “Kennen Sie beide sich eigentlich schon? Darf ich vorstellen: Susanne Mustermann. Und das ist…” Machen Sie eine Kunstpause und spekulieren Sie auf eine Selbstvorstellung. Zuhören!
  3. Der Zerstreute-Professor-Trick. Nichts ist entwaffnender als Ehrlichkeit. Und mit charmanter Selbstkritik garniert, kann einem fast gar nichts mehr übel genommen werden: “Ich beneide ja Menschen wie Sie: Ich kann mir partout keine Namen und Nummern merken. Ich werde wohl alt. Jetzt will ich Sie die ganze Zeit Peter Müller nennen, aber ich weiß: Das ist natürlich falsch…”
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Smalltalk-Tipps: Über 20 Tipps zu Smalltalk und Top-Einstiegen

SmalltalkMit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Im Zeitalter der Globalisierung, der Ad-hoc-Mitteilungen, der Stehpartys und professionellen Prahlhanserei, ist der Smalltalk alles andere als ein Privileg der oberen Zehntausend. Eine gekonnte Konversation ist ein wichtiger Erfolgsschlüssel. Mit dem richtigen Schnack kann man das sprichwörtliche Eis unter Fremden brechen und beim Plaudern einen positiven (ersten) Eindruck hinterlassen. Wählt man indes die falschen Worte, ist die Chance genauso leicht verspielt. (mehr …)

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Silvester-Party – Das Äh-O-Meter

Mit dem Plaudern ist es wie mit dem Flirten: Dem ersten Satz haftet ein nahezu mythisches Sexualisierungsfanal an – so als gäbe es hernach keine Höhepunkte mehr. Wenn manche an Smalltalk denken, dann assoziieren sie die mitreißende Eloquenz und geschliffene Rhetorik eines Alleinunterhalters. Dabei ist Smalltalk das genaue Gegenteil davon: Es ist die Kunst des unangestrengten, ebenso amüsanten wie eleganten Geplauders – der Sprezzatura, wie Smalltalk früher hieß. Wer etwa dem inneren Zwang erliegt, jedem beweisen zu müssen, wie kommunikativ er ist, kann nur scheitern. Eine solche Haltung wird immer unbewusst wahrgenommen und wirkt entsprechend aufdringlich. Das lockere Parlieren dient dazu, sich unverbindlich auszutauschen, sich besser kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu betonen und so eine gute Atmosphäre sowie Vertrauen zu schaffen. Es ähnelt in seinem Wesen daher eher guter Bildung: Smalltalk versprüht Charme und Charisma, Witz und Esprit, ist aber völlig zweckfrei. (mehr …)