Von Dr. Cornelia Riechers // Schreibe einen Kommentar

Streiten lernen: Warum Ziele effektiver sind als Kritik

KonfliktDiskussionKollegenArbeitsplatzSie kennen das sicher: Sie haben sich über einen Kollegen, über Ihren Chef oder über einen Mitarbeiter geärgert. Sie stellen ihn wegen seines Verhaltens zur Rede. Er wird daraufhin wütend und aggressiv. Und im Nullkommanichts wächst das, was zuvor nur ein Ärgernis war, sich aus zum handfesten Streit. Alle schönen Tipps, die Sie mal irgendwo gelesen haben, wie “Lächeln Sie” oder “Zählen Sie bis Zehn”, helfen Ihnen hier nicht weiter. Mit der richtigen Einstellung hingegen können Sie dafür sorgen, dass schwierige Gespräche gar nicht erst zum Streit eskalieren. Das Zauberwort heißt Ziele. mehr

Von Jochen Mai // 1 Kommentar

Zanke schön! Drei Tipps für besseres Streiten

  1. Fragen! Viele Konflikte eskalieren, weil die Streithammel sich zuerst mit Behauptungen bombardieren: „Sie telefonieren viel zu laut!“ Besser ist, Fragen zu stellen: „Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Sie beim Telefonieren sehr laut sprechen?“ Wer richtig fragt, lenkt das Gespräch und vermeidet gleichzeitig Provokationen. Umgekehrt: Reagieren Sie auf solche Schuldzuweisungen nie beleidigt, sondern ebenfalls mit Rückfragen: „Was wollen Sie damit sagen?“
  2. Wortwahl! Tatsächlich streiten Männer anders als Frauen. Während Er in seinen Sätzen Fakten aneinander reiht, versucht Sie mit ihren Worten Harmonie zu erzeugen. Geht der Mann darauf nicht ein, fühlt sie sich zurückgewiesen und der Streit eskaliert. Dasselbe gilt für Verallgemeinerungen à la „Das ist totaler Schwachsinn!“ Solche Formulierungen sind feige Attacken, die den Streit nur anschüren. Formulieren Sie lieber konkret und als Ich-Botschaft: „In dieser Situation fühlte ich mich so…“
  3. Überhören! Natürlich sollten Sie Ihrem Gegenüber genau zuhören, um zu signalisieren, dass Sie die andere Person ernst nehmen. Der Profi geht selbst auf Vorwürfe oder Unterstellungen ein, auch wenn sie ungerechtfertigt sind, überhört aber reine Sticheleien, behält so die Zügel in der Hand und beweist Größe. Umgekehrt gilt: Respektlosigkeiten disqualifizieren jeden Diskutanten. Und Ironie oder Sarkasmus wirken immer destruktiv auf die Gesprächsatmosphäre.
Von Jochen Mai // 1 Kommentar

ABC der Diplomatie: Sage und schweige

Diplomaten können reden ohne viel zu sagen und sagen, was sie nicht meinen. Sie scheuen das Direkte, kennen alle Umwege und denken lieber zweimal nach, „bevor sie nichts sagen“, wie es Winston Churchill einmal beschrieb. Diplomaten sind Meister der Zuhörens, aber auch groß darin, wenn es sein muss, ohne viele Worte auszukommen und doch alles anzusprechen. mehr

Von Jochen Mai // 12 Kommentare

Streitkultur – Wie man Konflikte löst

Ein Gastbeitrag von der Sozialpädagogin und Deeskalationstrainerin Silke Mai

Wenn wir ihn wahrnehmen, ist es schon zu spät. Sobald ein Konflikt bewusst als solches in Erscheinung tritt, beherrschen bereits negative Gefühle, wie Angst, Wut oder Enttäuschung unser Denken.

Der Definition nach ist ein Konflikt eine Spannungssituation, in der zwei oder mehrere Parteien, die voneinander abhängig sind, mit Nachdruck versuchen, scheinbar oder tatsächlich unvereinbare Handlungspläne zu verwirklichen und sich dabei ihrer Gegnerschaft bewusst sind. mehr

Von Jochen Mai // Schreibe einen Kommentar

Zanke schön – Streiten ist wichtig

Die Streitkultur ist bei uns leider nicht besonders ausgeprägt. Wir sollten uns in Sitzungen nicht nur mit Wattebäuschchen bewerfen. Ich sehe Fortschritte, aber in diesem Punkt müssen wir noch zulegen.

Thomas Blunck, Vorstand bei der Münchener Rück

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Hausordnung: Drei einfache Regeln