Von Jochen Mai // 2 Kommentare

So hoch wie Ikarus – Ambitionen machen erfolgreicher, aber glücklicher machen sie nicht

Wer es weit bringen will, sollte hoch zielen. Gleich zu Beginn. Ambitionen, Ehrgeiz und Biss haben schon so mancher Karriere zu Glanz und Glorie verholfen. Solche Menschen überstrahlen schon in der Uni ihre Kommilitonen durch ihre Leistungen, erklimmen die Karriereleiter im Sauseschritt, erreichen prestigeträchtige Jobs, ebensolche Einkommen, Häuser, Autos, Partner… aber sind sie deshalb auch glücklicher? “Nein”, sagt Timothy Judge, Management-Professor an der Universität von Notre Dame. Mehr noch: Während sich Ambitionen unzweifelhaft positiv auf Karrieren auswirken, sind sie kaum glücklicher als ihre weniger ambitionierten Kollegen. Und kürzer leben sie auch. mehr

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Aim high – Wer sich hohe Ziele steckt, ist glücklicher

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Frage der Attitüde – Muss Arbeit glücklich machen?

Jetzt mal ehrlich: Muss der Job immer glücklich machen? Oder anders gefragt: Welches Gewicht spielt die Arbeit im Leben und beim Glücklichsein?

Gewiss, bei allen, die überhaupt Arbeit haben, nimmt der Beruf eine zentrale Rolle ein. Nicht nur, dass wir unter der Woche den Großteil unserer Wachzeit im Job verbringen – er beeinflusst in der Regel auch massiv unsere finanziellen Möglichkeiten, unseren Sozialstatus, unseren Bekannten- und Freundeskreis. Und entsprechend auch unsere Zufriedenheit mit dem Erreichten oder unserem Leben. mehr

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Frust im Job – Arbeitnehmer werden immer unzufriedener

Die Zufriedenheit der Arbeitnehmer sinkt – und zwar gewaltig. Vor allem die Beschäftigten über 50 sind immer frustrierter: Erreichten sie Mitte der Achtzigerjahre noch einen durchschnittlichen Skalenwert von 7,9 (10 = „ganz und gar zufrieden“), so sind es inzwischen nur noch 6,6 Punkte. Insgesamt sank die Arbeitszfriedenheit in den vergangenen Jahren von 7,6 auf 6,8 Punkte (siehe Grafik), so Untersuchungen des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. mehr

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Erfolgsschlüssel – Zeigen Sie mehr Dankbarkeit

Angenommen, ein Kollege käme heute morgen zu Ihnen an den Schreibtisch, in der Hand eine schöne warme Tasse Kaffee, die er Ihnen spendiert und dazu ein Lächeln und ein Dankeschön für irgendetwas, das Sie ihm vergangene Woche Gutes getan haben… wie würden Sie sich fühlen? Sehr gut, nehme ich mal an. Aber das ist natürlich wenig wissenschaftlich und eben nur eine Annahme. mehr

Von Jochen Mai // 6 Kommentare

Frage der Perspektive – Glück liegt im Auge des Betrachters

Angenommen, Sie sitzen in einem Taxi und wollen, sagen wir, zum Flughafen gebracht werden. Doch auf einmal stellen Sie fest, dass der Taxifahrer nicht den kürzesten Weg nimmt. Ja, Sie haben gar den Eindruck, er fährt extra einen Umweg. Wie reagieren Sie?

Die meisten Menschen sind erst einmal stinksauer. Sie fühlen sich betrogen und übervorteilt. Vielleicht fahren sie einfach weiter, bezahlen mürrisch, aber geben dem Taxifahrer kein Trinkgeld. Andere schnauzen ihn direkt an, drohen mit Beschwerde oder gar Anzeige… mehr

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Glücksspirale – Wie zufrieden sind Sie gerade?

Hand aufs Herz: Wie glücklich sind Sie gerade? Sie denken, dass ist eine ziemlich banale Frage. Doch das ist sie nicht, sie ist sogar ausgesprochen tricky.

Das Problem an der Antwort – ob wir glücklich sind oder nicht – liegt darin, dass wir die Entscheidung darüber fast immer relativ treffen. Psychologen wissen, dass wir unseren individuellen Zufriedenheitsindex stets daran messen, wie glücklich unser Umfeld, also die Kollegen, die Freunde, die Familienmitglieder sind. Mehr noch: Wir vergleichen unser eigenes Glücksempfinden auch mit reichlich fiktiven Figuren – mit Menschen etwa, die wir nur aus der Zeitung kennen, aus dem Internet oder denen wir auf der Straße begegnen. Also eine mehr als fragwürdige Methode. mehr

Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Zweckbeziehung – Muss man seinen Job lieben?

Ein Job sollte Spaß machen. Und glücklich. Dabei reich zu werden, wäre ebenfalls schön, und am besten geht man auch noch voll in der Arbeit auf und verwirklicht sich und seine Ideale. Der Beruf sollte zu den persönlichen Vorlieben passen, und jeden Morgen sollte man auf dem Weg zur Arbeit freudestrahlend durch die Bahn oder das Auto pfeifen. Nur – wie realistisch ist das überhaupt? mehr

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Rüstig statt rostig– Ältere Mitarbeiter engagierter als jüngere

DurchblickNicht die Jungen, sondern die älteren Mitarbeiter sind mit ihrem Job zufriedener und engagieren sich obendrein auch noch mehr. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie The State of Employee Engagement 2008 der US-Unternehmensberatung Blessing White. Für die weltweit angelegte Untersuchung wurden mehr als 7500 Menschen befragt. Ergebnis: Mindestens ein Viertel der sogenannten Generation Y fällt unter die Kategorie „unengagiert“ – und zwar in allen Regionen der Welt, inklusive Deutschland. Einzige Ausnahme: Indien. Hier sind die Jüngsten auffällig engagierter und zufriedener im Job als überall sonst auf der Welt. Den Grund dafür vermutet Christopher Rice, Vorstand von Blessing White, in der Macht. Die meisten Älteren hätten Führungspositionen inne, das mache sie engagierter. Hinzu komme, dass die Jüngeren oft (noch) nicht wissen würden, was sie wollen. Das beeinflusse das Engagement dieser Generation negativ.

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Glücksbringer – 60 Wege glücklicher zu werden

HPIMan kann von den Isländern einiges lernen, vor allem aber, wie man glücklich wird. Laut dem europäischen „Happy Planet Index“ (HPI) belegen die rund 316.000 Einwohner des zweitgrößten Inselstaates Europas den ersten Platz im Glücklichsein mit einem HPI von 72,3 (zum Vergrößern der Grafik bitte anklicken).

Natürlich bedeutet glücklich zu sein für jeden etwas anderes. Die einen verbinden damit ein kurzweiliges Gefühl, ein subjektives Wohlbefinden, einen Glücksmoment – etwa während sie mit guten Freunden zusammen sind, nachdem sie ein Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, nach gutem Sex. Für andere hält der Zustand länger. Etwa, weil sie grundsätzlich mit ihrem Leben zufrieden sind oder mehrere Glücksmomente nacheinander erleben.
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Von Jochen Mai // 3 Kommentare

Midlife-Crisis – Das Glück verläuft in U-Form

Die Ökonomen David G. Blanchflower und Andrew Oswald haben eine halbe Million Menschen in 72 Staaten über ihr psychisches Wohlbefinden befragt. Ob in Albanien oder in der Schweiz, überall zeigte sich dasselbe u-förmige Muster der persönlichen Glückskurve: Mit 20 sind Menschen am zufriedensten, Mitte 40 (in Deutschland im Schnitt bei 42,9 Jahren) verdüstert sich die Stimmung, um dann wieder langsam in alte jugendliche Höhen zu steigen. Wer gesundheitlich keine gravierenden Probleme habe, könne sich also mit 70 wieder auf das Glücksniveau eines 20-Jährigen freuen.

[Quelle: Die Zeit]

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