- Falsch ist: Headhunter und Personaler googeln jeden Bewerber. Dafür haben die gar nicht die Zeit! Lust auch nicht – schon gar nicht bei mehr als 500 Bewerbungen. Richtig ist aber: Jeder zweite Personalverantwortliche schaut sich nach der Vorauswahl das Online-Image der drei interessantesten Kandidaten an. Dumm, wer so weit gekommen ist und dann durch schlechtes Personal Branding scheitert.
- Falsch ist: Sauf- und Partyfotos auf Facebook sind Karrierekiller. Ganz im Gegenteil: Ein allzu cleanes Profil weckt eher den Verdacht, der Bewerber habe weder Privatleben noch Freu(n)de. Richtig ist aber: Saufexzesse und ausschließliche Partybilder wirken nach wie vor unseriös und nicht nach einem engagierten Mitarbeiter in spe. Auf die Mischung kommt es an!
- Falsch ist: Personaler, die einen googeln und wegen negativer Einträge absagen, sind selber unseriös. Die Haltung ist naiv. Schließlich geht es auch um den Ruf der Firma, die Sie später als Mitarbeiter repräsentieren. Der Personaler macht also nur seinen Job. Richtig ist aber: Ihre Privatsphäre zu durchleuchten, geht zu weit. Dennoch bilden Ihr professioneller Auftritt im Internet, die Fachkompetenz und Ihr Berufsnetzwerk zunehmend wichtige Referenzen.







Max
Ich danke, mal sollte auch hier – wie überall – mit gesundem Menschenverstand ran gehen. Es kommt auch entscheidend auf die Branche und die indiv. Firmenkultur an. Wenn es sich um eine Werbeagentur handelt, der Chef selbst Anfang 30 ist, da wirkt ein cleanes Webprofil doch eher unsympathisch. Bei einer Bank oder Behörde kannes wohn nicht clean (“langweilig”) genug sein… :)
Jochen Mai
Wobei das natürlich auch so typische Klischees sind…
Max
Ertappt… aber zeig mir mal die “coole” Behörde :)