1. Falsch ist: Headhunter und Personaler googeln jeden Bewerber. Dafür haben Sie gar nicht die Zeit! Richtig ist aber auch: Jeder zweite Personalverantwortliche schaut sich in der Regel die Online-Referenzen der letzten drei Kandidaten genau an. Dumm, wer dann so weit gekommen ist und kurz vor dem Ziel durch schlechtes Personal Branding scheitert.
  2. Falsch ist: Sauf- und Partyfotos auf Facebook sind totale Karrierekiller. Ganz im Gegenteil: Ein allzu cleanes Profil weckt eher den Verdacht, der Kandidat habe weder Privatleben noch Spaß oder Freunde. Richtig ist aber auch: Saufexzesse und ausschließliche Partybilder wirken nach wie vor unseriös und nicht nach einem engagierten Mitarbeiter in spe.
  3. Falsch ist: Personaler, die mich googeln und mir wegen negativer Einträge absagen, sind selber unseriös. Die Haltung ist naiv und gefährlich: Schließlich geht es indirekt auch um den Ruf der Firma, die Sie später als Mitarbeiter repräsentieren. Der Headhunter macht nur seinen Job. Richtig ist aber auch: Ihre Privatsphäre zu durchleuchten, geht zu weit. Ihr professioneller Auftritt, die Fachkompetenz und Ihr Berufsnetzwerk aber sind zunehmend wichtige Referenzen.