1. Anrempeln Kontaktanfragen auf Xing laufen häufig so: Sie bekommen eine automatische Mail von XY, der sie gerne zu seinen Kontakten hinzufügen möchte. Keine Zeilen dazu, keine Selbstvorstellung, keine Begründung. Da fragt man sich: Will derjenige einfach nur einen Link einsammeln oder eine (virtuelle) Beziehung beginnen? Oder um es in der Sprache von Facebook zu sagen: Das ist nicht anstubsen, das ist anrempeln.
  2. Überrumpeln. Mag sein, dass da einer von seiner Idee, Vision oder seinem Text begeistert ist. Aber sein neuer Kontakt ist es (noch) nicht. Mit der Tür ins Haus zu fallen und davon ungebeten zu erzählen, obwohl man sich noch gar nicht richtig kennt (!), ist menschlich gerade noch entschuldbar. Dann aber gleich Einschätzungen zu verlangen, Unterstützung, Publicity, … geht zu weit. Oberste Regel beim Netzwerken: Erst geben, dann nehmen. Und zu allererst gilt: zunächst kennenlernen, Vertrauen aufbauen!
  3. Einschnappen. Auch das gibt es beim digitalen Netzwerken: Ablehnung. Manchmal will der andere eben nicht. Oder es ist demjenigen – wie in Punkt 2 – zu viel. Doch damit fängt es bei manchen “Netzwerkern” leider erst an: Auf das Nein, Danke reagieren sie beleidigt und gereizt, machen Vorwürfe oder werden gar beleidigend. Riesenfehler! Erstens, weil es nur bestätigt, dass das Nein richtig war. Zweitens, weil der so Drangsalierte das öffentlich machen könnte.