1. Anerkennung. Gemeint ist damit keinesfalls Geld. Dessen Wirkung auf die Motivation und Zufriedenheit ist gering und hält überdies nicht lange. Geld ist der Mühe Lohn, aber es kompensiert niemals fehlende Anerkennung. Egal, was einer kreiert oder produziert – er möchte, dass Chef, Kollegen und Kunden das beachten und wertschätzen. Lob ist eine Form von Beachtung, eine besonders positive. Aber auch sachliche und faire Kritik gehört dazu. Und gerade bei Leistungsträgern kann man gar nicht genug Brimborium um ihre Verdienste machen. So werden sie gar zum Vorbild und Ansporn für andere.
  2. Feeback. Es gibt kaum etwas Demotivierenderes, als nicht zu wissen, ob man einen guten Job macht oder nicht. Selbst negative Rückmeldungen sind immer noch besser als gar keine, denn dann haben Sie immerhin die Chance, besser zu werden. Falls Ihr Chef (oder die Kollegen) Ihnen nicht freiwillig Feedback geben, bemühen Sie sich darum. Das mag zwar auch wieder ein Stück frustrierend sein, dass man man sich selbst darum kümmern muss, aber danach fühlen Sie sich besser, weil es Ihnen Orientierung gibt.
  3. Miniüberforderung. Dahinter steckt die Flow-Theorie. Erfunden wurde sie von dem renommierten US-Psychologen Mihaly Csikszentmihalyi, der damit jenen optimalen Zustand beschrieb in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert, besonders kreativ und produktiv sind. Und Flow entsteht genau da, wo uns eine Aufgabe nicht langweilt, aber immer noch minimal herausfordert. Nur so lernen wir hinzu und behalten den Spaß am Job, weil wir anschließend ein Erfolgserlebnis registrieren: Wir sind ein Stück über uns hinausgewachsen.