1. Der erste Eindruck täuscht oft. Dem sprichwörtlichen ersten Eindruck haftet leider ein zweitchancenloses Fanal an. Entsprechend prägt er zahlreiche Einschätzungen und Reaktionen. Zu unrecht – bei Personen wie Situationen. Denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, was manch positive Wendung bringt (negative freilich auch). Nur festlegen lassen sollte man sich anfangs eben nicht.
  2. Es lohnt nicht, sich darüber aufzuregen. Und was regen wir uns gerne auf, wenn mal was nicht so läuft, wie wir wollen! “Shit happens”, sagt der Angelsachse da lakonisch und der Kölsche ergänzt: “Et hätt noch immer jot jejange”. Und beide haben Recht, entspannter leben sie sowieso damit. Denn der Ärger beginnt bei einem selbst im Kopf. Gut, wenn er da auch gleich wieder aufhört.
  3. Wenn alle dasselbe machen, versuche das Gegenteil. Wenn eine Sache populär wird, dann vor allem weil sie einmal neu, extrem oder anders war. Wird sie aber populär, entwickelt sie sich mehr und mehr zu ihrem Gegenteil: zu Mainstream. Teil der Masse zu sein, fühlt sich zwar häufig angenehmer und sicherer an. Kreativer und erfolgreicher aber ist, gegen den Strom zu schwimmen.