Also mehr als fünf Tassen Kaffee am Tag sollten sie vielleicht nicht trinken. Es sei denn, Sie hätten gern ein paar Halluzinationen. Als Professor Simon Crowe von der australischen La Trobe Universität in Melbourne die Auswirkung von Koffein und Stress an 92 Probanden untersuchte, stellten er und seine Kollgen bald fest: Ein hoher Koffeinspiegel kombiniert mit Alltagsstress führt zu einem erhöhten Risiko einer Sinnestäuschung.
Konkret: Zunächst wurden die Probanden in Gruppen eingeteilt – besonders gestresste und weniger gestresste, Kaffee Vieltrinker und Kaffee Astinenzler. Dann sollten sie einer Tonbandaufnahme lauschen. Auf der war nichts weiter zu hören als Rauschen. Dennoch sollten die Teilnehmer sagen, wann sie das Lied „White Christmas“ von Bing Crosby hörten.
Tatsächlich hörten ein paar der Teilnehmer Musik, die gar nicht da war – und zwar die gestressten Kaffeetrinker. Für Crowe ist das ein Beleg dafür, dass die Kombination aus Koffein und Stress psychoseartige Symptome entwickeln kann. Mehr noch: „Hinsichtlich dieser Ergebnisse wird deutlich, dass wir besser über Koffeinkonsum und dem damit verbundenen Gesundheitsrisiko informiert werden müssen“, sagte Crowe.
Aber das ficht mich nicht an. Pah! Ich trinke sowieso lieber Espresso…
PS: Hier noch etwas Hintergrundwissen über das beliebteste Bürogetränk der Deutschen:
- Der Deutsche trinkt im Schnitt vier Tassen Kaffee pro Tag. Das entspricht etwa 160 Liter im Jahr. Damit ist Kaffee noch vor Bier das beliebteste Getränk der Deutschen.
- Kaffee steigert die Denkleistung.
- Kaffee kann Schmerzen lindern.
- Kaffee kann sexuell erregen. Vor allem Frauen.
- Eine Tasse Kaffee am Tag ist gut für die Gesundheit.
- Kaffee gegen hilft gegen Mundgeruch. Kaffee mit Milch verschlechtert den Atem allerdings.
- Zuviel Kaffee macht Kopfweh.
- Koffein kann tödlich sein.
- Nicht das Koffein macht den Kaffee bitter.
- Kaffee macht schlaflos. Sechs Stunden vor der Bettruhe sollten Sie keinen koffeinhaltigen Kaffee mehr trinken.
Übrigens: Der Komponist Ludwig van Beethoven etwa machte es sich zur Gewohnheit, regelmäßig 60 Kaffeebohnen abzuzählen, um daraus eine Tasse Mokka zu brauen. Der französische Romancier Honoré de Balzac wiederum trank täglich mehrere Tassen starken Kaffee, um wach zu bleiben. Er arbeitete meist zwölf Stunden am Tag (und hörte dazu vielleicht Bing Crosbys „White Christmas“).
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jermaine
Wow wenn an diesem Beitrag etwas drann ist, muss ich sehr gut aufpassen dass ich morgens keine bunten Farben zu sehen bekomme:)