Die Kommunikation via E-Mail ist im Alltag längst an die Stelle gerückt, die früher Memos, Aktennotizen oder Kurztelefonate inne hatten. Eine E-Mail ist schnell geschrieben und genauso schnell beantwortet. Doch schnell ist nicht gleich gut. Eine flüchtig versandte Anfrage hier, eine impulsive Reaktion dort, ein paar Tippfehler und fehlender Stil – schon entsteht beim Empfänger ein negatives Bild vom Verfasser und damit womöglich ein beginnender Konflikt. Es gehört zu den Eigentümlichkeiten der E-Mail, mehr Emotionen auszulösen als sie de facto enthält. Mehr dazu in diesem Podcast:

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E-Mails können viel, aber nicht alles. Bevor ein Konflikt vollends eskaliert, achten Sie bitte auf folgende

4 Indizien, dass Sie lieber zum Telefonhörer greifen sollten:

  • … Wenn Sie emotional noch immer auf 180 sind.
  • … Wenn Sie der Person vor dem Konflikt noch nie persönlich begegnet sind (und der- oder diejenige Sie und Ihre Worte infolge dessen schwer einschätzen kann).
  • … Wenn Ihr Mailwechsel schon mehr als dreimal hin und her gegangen ist, ohne dass sich der Streit klären ließ.
  • … Wenn Ihre E-Mail (oder die des anderen) den gesamten Bildschirm ausfüllt. Dann ist der Konflikt offensichtlich zu komplex, als dass er sich mit ein paar Zeilen lösen ließe!

Für all diese Fälle gilt: Vermeiden Sie ab hier alles, was vom Empfänger als aggressiv, misstrauisch oder herabwürdigend gewertet werden könnte. Rufen Sie denjenigen direkt an, mit ruhiger Stimme. Sagen Sie, dass hier offenbar ein Missverständniss vorliegt und klären Sie dies. Besser aber noch:Suchen Sie das Vier-Augen-Gespräch. Alles andere könnte womöglich trotzdem missverstanden werden.