Fast die Hälfte der US-amerikanischen Internetsurfer schon einmal ihren eigenen Namen in eine Suchmaschine eingegeben haben. Aber nur ein geringer Teil (3 Prozent) der “Selbst-Sucher” tut dies auch regelmäßig. Die Mehrzahl der Nutzer (60 Prozent) sehen es nicht als Problem, dass Informationen über sie im Internet abrufbar sind und nur 38 Prozent planen, die Preisgabe persönlicher Informationen im Netz zu reduzieren. Was auch interessant ist: Nur 11 Prozent sagen, dass der größte Teil der online gefundenen Informationen über sie nicht der Wahrheit entspricht – 2002 waren es noch 19 Prozent.
[Gefunden bei Viralmythen]
Ego-Googeln – Der Ruf im Netz
Reputation, Zitat
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Steffen
Interessant ist die Dynamik:
Nach sich selbst gesucht haben 47% – up from 22% in 2002!
Und 53% (also mehr als die Ego-Googler) haben schon nach anderen Personen gesucht – meistens (36% von allen), um verlorene Bekannte wieder zu finden, nur 11% weil sie jemanden einstellen wollten und 19% nach Kollegen und Geschäftspartnern.
Und 60% machen sich keine Gedanken darüber, wieviel im Netz über sie steht nur 21% gehören zur Gruppe “Concerned and Careful” …
Interessant auch die Demografie:
Die Selfsearcher sind älter – 30-49 Jahre. Das deckt sich ziemlich genau mit einer Auswertung die ich grad mal über die yasni-Profile gemacht hab – 75% sind älter als 30, 49% älter als 40 Jahre …
Irgendwie auch logisch: die Youngsters machen sich erstens da noch keinen Kopf drüber, haben noch keine große History im Netz und auch noch keine Bekannten/Verwandten “verloren” (in der Detailauswertung zeigt sich, dass die Jungen wenn überhaupt dann nach Freunden und Dates suchen).
Daneben in der Studie gleich noch ein Schmeckerchen zu Nutzern Sozialer Online-Netzwerke: Erwachsene mit hohen Einkommen nutzen die nur halb soviel wie die mit niedrigen Einkommen.
Ich wünsch schonmal ein Frohes Fest!
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