Ein Jobwechsel steht bei vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Veränderungen für das Jahr 2012. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, ein Jobwechsel kann absolut sinnvoll sein. Sie merken schon, da kommt noch was. Ein Jobwechsel kann sinnvoll sein, wenn er aus den richtigen Gründen geschieht. Wenn beispielsweise die Arbeitsatmosphäre belastet, die Bezahlung nicht stimmt, Sie viel zu viele Überstunden machen, niemand Ihre Leistung honoriert oder Sie keine Entwicklungsmöglichkeit im Unternehmen mehr sehen, dann ist ein Jobwechsel sicherlich kein Fehler. Doch wenn Ihnen Ihr Job schlicht zu langweilig geworden ist, gibt es Alternativen. Wir haben vier für Sie zusammengetragen.

Auch wenn Sie einen Arbeitsplatz haben an dem Sie sich eigentlich wohl fühlen, mit den Kollegen und dem Chef gut auskommen, Ihren Job gut machen, die Bezahlung stimmt und eigentlich auch sonst alles in Ordnung ist, kann Langeweile aufkommen. Vielleicht sind Sie ja schon viele Jahre im Unternehmen und beherrschen Ihren Job mit geschlossenen Augen. Vielleicht sehnen Sie sich nach Abwechslung, nach neuen Impulsen. Der Wunsch ist verständlich, doch diese Impulse können Sie auch außerhalb Ihres Arbeitsplatzes finden.

1. Nebenjob

Die vielleicht offensichtlichste Alternative ist natürlich ein Nebenjob. Wollen Sie sich in einem ganz anderen Bereich ausprobieren? Oder suchen Sie einen Gegenpol zu Ihrem Hauptberuf? Das ist mit einem Nebenjob möglich. Ein Arbeitnehmer, der hauptsächlich am Schreibtisch arbeitet, sucht sich vielleicht einen Nebenjob als Gärtnerhelfer oder als Zeitungsausträger, um einen körperlichen Ausgleich zu schaffen. Sicherlich ist das eine zusätzliche zeitliche Belastung, doch diese kann sich auszahlen. Dabei geht es nicht so sehr um die zusätzliche Einnahmequelle, vielmehr steht Ihre Zufriedenheit im Vordergrund. Denken Sie bitte daran, dass ein Nebenjob von Ihrem Hauptarbeitgeber genehmigt werden muss.

2. Ehrenamt

Natürlich kann auch die ehrenamtliche Mitarbeit in einem Verein, der Nachbarschaftshilfe oder einer Kirche neue Impulse liefern. Bei der Jugendarbeit im Sport, der Organisation einer Veranstaltung, der grafische Gestaltung der Gemeindezeitung oder ähnlichen Aufgaben können sich viele Menschen verwirklichen. Ehrenamtliche Aufgaben können eine echte Herausforderung darstellen und viel Zeit in Anspruch nehmen. Überlegen Sie sich daher bitte genau, welche Aufgaben Sie übernehmen können und wollen.

3. Hobby

Wenn Institutionen oder Vereine keine Freude bei Ihnen auslösen, können Sie neue Impulse natürlich auch in einem Hobby finden. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie eine lange vernachlässigte Aktivität wieder aufnehmen oder etwas völlig Neues lernen. Wichtig ist nur, dass Ihr Hobby die Lücke schließt, die Sie in Ihrem Job wahrnehmen. Das kann eine neue Sportart, ein neues Instrument, ein bestimmtes Wissensgebiet, die Arbeit im Garten oder ähnliches sein. Ihrer Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

4. Weiterbildung

Hobbys sind nicht für jeden geeignet, mancher braucht einfach einen zeitlichen Rahmen und eine gewisse Verpflichtung, um aktiv zu werden. Wenn Sie sich zu dieser Gruppe zählen, kann berufsbegleitende Weiterbildung für Sie das Richtige sein. Zu Beginn können Sie mit Online- oder Volkshochschulkursen einsteigen, wenn Sie dann mehr Interesse entwickeln, können Sie sich immer noch nach Fern- und Abendstudiengängen oder Wochenendkursen umschauen. Billig sind solche Kurse sicherlich nicht, allerdings geben manchen Menschen auch für Hobbys Unsummen aus. Sehen Sie die Weiterbildung einfach als Investition in Ihre persönliche Zufriedenheit. Vielleicht bringt Sie Ihr neues Wissen ja auch im Job weiter und Sie erhalten neue, anspruchsvollere Aufgaben.