Bei Einstellungsgesprächen machen wir den “Stranded at the Airport-Test”. Dieser geht so: Ich, als Recruiter, stelle mir vor, ich bin in – sagen wir – Dublin. Es ist ein Freitagabend, ich habe mit meinem Kollegen, eben diesem Bewerber, den letzten Flieger verpasst. Würde ich mit ihm gerne diesen Abend gemeinsam verbringen?
Wenn ich als Recruiter zu der Antwort komme: “Nein, nicht wirklich”, dann passt der Bewerber nicht zu uns.Stefan Eikelmann, Chef von Booz & Company [in Perspektiven 227/2008]
Booz will 2009 bis zu 140 neue Berater einstellen.







Pina
Ist wirklich einfach und effektiv. Hier geht es sicherlich nicht um Qualitäten oder Fähigkeiten sondern um Sympathie. Sollte wirklich wichtiger werden, was soziale Kompetenzen angeht, bei der Einstellung eines neuen Mitarbeiters (abgesehen von Jobprofil).
Armin
Das gleiche koennte aber auch andersherum gehen. Kann man sich als Bewerber vorstellen mit den Leuten zusammenarbeiten (oder halt eine Nacht am Flughafen verbringen) zu wollen?
Was ja wieder zu dem alten Thema fuehrt dass jedes Vorstellungsgespraech auch Aussendarstellung fuer eine Firma ist.