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	<title>Kommentare zu: Erfahrungsbericht – Was Leser bei der Bewerbung erleben</title>
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	<description>Jeden Tag mehr Erfolg!</description>
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		<title>Von: Kai Thrun</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-14376</link>
		<dc:creator>Kai Thrun</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Jun 2009 08:08:08 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Morgen,

zuerst Dank für die Kommentare.
 
@Micheal:
Das Vorstellungsgespräch war durchaus harmonisch und die geschilderten Punkte sind nur Momentaufnahmen. Es ging mir keinesfalls darum irgendwelche Machtspielchen zu spielen, dafür war die Anreise auch viel zu weit. Allerdings, und das fand ich sehr schade, wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden bin. Ich fand es schon sehr befremdlich, nachdem man mich aufforderte meine Unterlagen für eine nicht ausgeschriebene Stelle zu übersenden. Es geht sicherlich nicht darum sich &quot;lustig&quot; zu machen. Zugegeben bin ich jemand, der gern mal aneckt, wenn&#039;s sein muss und darf. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob und wie er dies tut. 

@Malte:
Die spezifische Frage beruhte schon auf Interesse. Es ging weniger darum, irgendjemand bloß zu stellen oder ähnliches. Dies erachte als Zeitverschwendung und absolut unhöflich. Allerdings wenn ich eine Investitionssumme erlese, die das 3-6 fache eines &quot;branchenüblichen&quot; Etats beträgt, weckt dies mein Interesse. Ich habe auch keine konkrete Antwort erwartet, aber ich habe gefragt, weil es mich interessiert hat.
Wenn ein &quot;Wettbewerber&quot; bei einem Umsatz der um 1800% höher liegt, aber nur die Hälfte an Etat bereit stellt - dann möchte ich schon wissen, wohin der Weg gehen soll. (Ich habe die Frage im Nachhinein dann vom Vorstandsvorsitzenden beantwortet bekommen.)
Wie gesagt, das Gespräch mit dem eigentlichen Gesprächsführer war angenehm und wir freuen uns auch beide das ein oder andere Mal nochmals wieder zu sehen. 

@Jochen: 
Ja, dieses Unvorbereitete kann doch sehr verwirrend sein. Ich wollte es eigentlich zurerst nicht glauben. Zumal man die Bewerbung inkl. Anschreiben vor sich liegen hatte. Das Lesen des ersten Satzes hätte schon ausgereicht: &quot;...sehr gern komme ich Ihrer Aufforderung... &quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Morgen,</p>
<p>zuerst Dank für die Kommentare.</p>
<p>@Micheal:<br />
Das Vorstellungsgespräch war durchaus harmonisch und die geschilderten Punkte sind nur Momentaufnahmen. Es ging mir keinesfalls darum irgendwelche Machtspielchen zu spielen, dafür war die Anreise auch viel zu weit. Allerdings, und das fand ich sehr schade, wurde ich mit der Frage konfrontiert, wie ich auf das Unternehmen aufmerksam geworden bin. Ich fand es schon sehr befremdlich, nachdem man mich aufforderte meine Unterlagen für eine nicht ausgeschriebene Stelle zu übersenden. Es geht sicherlich nicht darum sich &#8220;lustig&#8221; zu machen. Zugegeben bin ich jemand, der gern mal aneckt, wenn&#8217;s sein muss und darf. Und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob und wie er dies tut. </p>
<p>@Malte:<br />
Die spezifische Frage beruhte schon auf Interesse. Es ging weniger darum, irgendjemand bloß zu stellen oder ähnliches. Dies erachte als Zeitverschwendung und absolut unhöflich. Allerdings wenn ich eine Investitionssumme erlese, die das 3-6 fache eines &#8220;branchenüblichen&#8221; Etats beträgt, weckt dies mein Interesse. Ich habe auch keine konkrete Antwort erwartet, aber ich habe gefragt, weil es mich interessiert hat.<br />
Wenn ein &#8220;Wettbewerber&#8221; bei einem Umsatz der um 1800% höher liegt, aber nur die Hälfte an Etat bereit stellt &#8211; dann möchte ich schon wissen, wohin der Weg gehen soll. (Ich habe die Frage im Nachhinein dann vom Vorstandsvorsitzenden beantwortet bekommen.)<br />
Wie gesagt, das Gespräch mit dem eigentlichen Gesprächsführer war angenehm und wir freuen uns auch beide das ein oder andere Mal nochmals wieder zu sehen. </p>
<p>@Jochen:<br />
Ja, dieses Unvorbereitete kann doch sehr verwirrend sein. Ich wollte es eigentlich zurerst nicht glauben. Zumal man die Bewerbung inkl. Anschreiben vor sich liegen hatte. Das Lesen des ersten Satzes hätte schon ausgereicht: &#8220;&#8230;sehr gern komme ich Ihrer Aufforderung&#8230; &#8220;</p>
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		<title>Von: Jochen Mai</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-13815</link>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:18:53 +0000</pubDate>
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		<description>@Michael: Was du sagst, stimmt natürlich. Gegenseitiger Respekt ist eine Grundregel. Das setzt aber freilich eine Begegnung von gleichen voraus. Oft handelt es sich bei solchen Jobinterviews aber um ein asymmetrisches Machtverhältnis. Dann geht die erste Respektlosigkeit von demjenigen aus, der dazu unvorbereitet erscheint. In diesem Fall waren es offenbar die Personaler - und diese Erkenntnis finde ich gar nicht enttäuschend, sondern mahnend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Michael: Was du sagst, stimmt natürlich. Gegenseitiger Respekt ist eine Grundregel. Das setzt aber freilich eine Begegnung von gleichen voraus. Oft handelt es sich bei solchen Jobinterviews aber um ein asymmetrisches Machtverhältnis. Dann geht die erste Respektlosigkeit von demjenigen aus, der dazu unvorbereitet erscheint. In diesem Fall waren es offenbar die Personaler &#8211; und diese Erkenntnis finde ich gar nicht enttäuschend, sondern mahnend.</p>
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	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-13811</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 07:57:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=7268#comment-13811</guid>
		<description>Diese kurzfristige Gefuehl der Ueberlegenheit mag fuer den einen befriedigend sein. 
In einem Vorstellungsgespraech sollte der Fokus meiner Meinung nach darauf liegen, sich gegenseitig kenn zu lernen und sich eine Meinung zu bilden ob der Job zum Bewerber und der Bewerber zum Job passt.
Ich erwarte hier von beiden Seiten respektvollen Umgang und Wertschaetzung, daher finde ich den Erfahrungsbericht enttaeuschend. Dies gilt natuerlich auch im umgekehrten Fall. Sich oeffentlich ueber ahnungslose Berwerber lustig zu machen ist ueberfluessig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese kurzfristige Gefuehl der Ueberlegenheit mag fuer den einen befriedigend sein.<br />
In einem Vorstellungsgespraech sollte der Fokus meiner Meinung nach darauf liegen, sich gegenseitig kenn zu lernen und sich eine Meinung zu bilden ob der Job zum Bewerber und der Bewerber zum Job passt.<br />
Ich erwarte hier von beiden Seiten respektvollen Umgang und Wertschaetzung, daher finde ich den Erfahrungsbericht enttaeuschend. Dies gilt natuerlich auch im umgekehrten Fall. Sich oeffentlich ueber ahnungslose Berwerber lustig zu machen ist ueberfluessig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jochen Mai</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-13670</link>
		<dc:creator>Jochen Mai</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 06:05:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=7268#comment-13670</guid>
		<description>Vielen Dank, ich freue mich natürlich sehr über die Komplimente. Aber mein erster Eindruck war auch der, dass es unter Umständen gefährlich ist, den Interview allzu sehr zu düpieren. Gewiss, ich finde es ist eine Frechheit einerseits von Bewerbern eine ordentliche Vorbereitung zu erwarten, selbst aber das Gespräch recht locker zu nehmen oder Standardfragen abzuspulen. Andererseits ist es eben auch nicht wirklich zielführend Personaler in Verlegenheit zu bringen - es sei denn, der Job ist einem nicht allzu wichtig. 

Sieht man so ein Gespräch aber als Training - und ich finde, das kann man auch mal machen: sie auf eine Stelle bewerben, die man nicht wirklich anstrebt, um Jobinterviews unter Realbedingungen zu üben -, dann kann das sehr erfrischend sein Selbstbewusstsein auf diese Weise zu stärken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank, ich freue mich natürlich sehr über die Komplimente. Aber mein erster Eindruck war auch der, dass es unter Umständen gefährlich ist, den Interview allzu sehr zu düpieren. Gewiss, ich finde es ist eine Frechheit einerseits von Bewerbern eine ordentliche Vorbereitung zu erwarten, selbst aber das Gespräch recht locker zu nehmen oder Standardfragen abzuspulen. Andererseits ist es eben auch nicht wirklich zielführend Personaler in Verlegenheit zu bringen &#8211; es sei denn, der Job ist einem nicht allzu wichtig. </p>
<p>Sieht man so ein Gespräch aber als Training &#8211; und ich finde, das kann man auch mal machen: sie auf eine Stelle bewerben, die man nicht wirklich anstrebt, um Jobinterviews unter Realbedingungen zu üben -, dann kann das sehr erfrischend sein Selbstbewusstsein auf diese Weise zu stärken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mario</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-13669</link>
		<dc:creator>Mario</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2009 05:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo guten morgen Deutschland :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo guten morgen Deutschland :)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Malte</title>
		<link>http://karrierebibel.de/erfahrungsbericht-%e2%80%93-was-leser-bei-der-bewerbung-erleben/comment-page-1/#comment-13644</link>
		<dc:creator>Malte</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 21:19:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/?p=7268#comment-13644</guid>
		<description>Ich kann dem Autor nur beipflichten: die Beiträge hier sind wirklich großartig und lassen die karriere-/berufsbezogenen Tipps und Weisheiten in den allermeisten Zeitungen verblassen.

ein Kommentar zum oben beschriebenen Bewerbungsgespräch:
Wenn sich der Interviewer als schlecht vorbereitet und/oder informiert herausstellt, sollte der Bewerber es unbedingt vermeiden ihm diese Tatsache durch sehr spezielle Fragen aufzubinden.

Sich mit dem Unternehmen detailliert auszukennen ist natürlich von Vorteil und darf und soll auch gezeigt werden.
Aber eher in der Form:
&quot;Ich war beeindruckt zu lesen, dass...&quot;
&quot;Wenn Sie mich in diesem Bereich einsetzen, würde ich mich gerne für ... einsetzen/engagieren&quot;
&quot;Bereits in meiner Vergangenheit habe ich in darin (...) Erfahrung gesammelt&quot;

Der Bewerber soll natürlich auch Fragen stellen, aber dann solche, die der Interviewer bei Unwissenheit mit wenigen Worten abgehandeln kann und seine völlige Unkenntnis nicht eingestehen muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann dem Autor nur beipflichten: die Beiträge hier sind wirklich großartig und lassen die karriere-/berufsbezogenen Tipps und Weisheiten in den allermeisten Zeitungen verblassen.</p>
<p>ein Kommentar zum oben beschriebenen Bewerbungsgespräch:<br />
Wenn sich der Interviewer als schlecht vorbereitet und/oder informiert herausstellt, sollte der Bewerber es unbedingt vermeiden ihm diese Tatsache durch sehr spezielle Fragen aufzubinden.</p>
<p>Sich mit dem Unternehmen detailliert auszukennen ist natürlich von Vorteil und darf und soll auch gezeigt werden.<br />
Aber eher in der Form:<br />
&#8220;Ich war beeindruckt zu lesen, dass&#8230;&#8221;<br />
&#8220;Wenn Sie mich in diesem Bereich einsetzen, würde ich mich gerne für &#8230; einsetzen/engagieren&#8221;<br />
&#8220;Bereits in meiner Vergangenheit habe ich in darin (&#8230;) Erfahrung gesammelt&#8221;</p>
<p>Der Bewerber soll natürlich auch Fragen stellen, aber dann solche, die der Interviewer bei Unwissenheit mit wenigen Worten abgehandeln kann und seine völlige Unkenntnis nicht eingestehen muss.</p>
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