Dem ständigen Streben nach Erfolg wohnt die Tendenz zur Unabschließbarkeit inne: Kaum hat man ihn, muss man auch schon dem nächsten nachjagen, will man auch seine zurückliegenden Erfolge nicht verlieren. Der Einzelne ist in seinem Erfolgsstreben unablässig auf einer Flucht nach vorn gefangen. Mit dem Erfolg ist es wie mit einem Fahrrad: Entweder es läuft, oder es fällt um.

Sighard Neckel, Soziologieprofessor an der Universität Wien
und Autor von “Flucht nach vorn
[aus Psychologie Heute]