Man kann viele Worte machen, viel reden – und doch nichts sagen. Ganz oft ist es sogar so, dass sich die großen Wahrheiten hinter einfache Worte und in ganz kurze Sätze kleiden – so, als wollten sie überlesen werden oder nicht viel Aufhebens um sich machen. Eigentlich eine noble Geste. Wie bei Menschen auch, die wahre Größe beweisen, indem sie sich klein machen können.

Vor wenigen Tagen erst erschien hier ein Artikel über Erfahrungswissen und Erfolgsregeln. Genauer gesagt, es ging um IHRE ganz persönlichen Karriereweisheiten. Über viele davon sind sicher schon Bücher geschrieben worden – manchmal reicht aber eben auch ein einzelner Satz, um es auf den Punkt zu bringen. Genau den haben wir gesucht…

Sie haben uns diese Sätze per Kommentar eingesandt. Zahlreich. Abwechslungsreich. Lehrreich. Danke!

Sicher, die dabei entstehenden Formeln haben so einen Hauch von Tschakka-Rhetorik und Motivationspropaganda. Gerade uns Deutschen mit unserem Faible fürs Analysieren, Theoretisieren und Legitimieren erscheinen solche verdichteten Weisheiten suspekt. Wir denken dann an das Blabla eines altklugen Trainers bei den Bundesjugendspielen oder an unseriöse Popcorn-Prosa.

Ich auch. Andererseits müssen Wahrheiten und Weisheiten nicht falsch sein, nur weil sie einfach klingen oder ein bisschen holzschnittartig. Nur weil es sich um eine Quintessenz handelt, ändert das ja nichts an deren Gültigkeit. Sie spart beim Lesen nur deutlich mehr Zeit und regt zum sprichwörtlichen Nachdenken an. Und nachdem Sie uns wirklich so viele hübsche Quintessenzen und Erfolgsformeln zugeschickt haben, konnten wir gar nicht anders: Wir mussten ein E-Book daraus machen, das wir Ihnen hier und heute vorstellen und zum Download anbieten.

Ein E-Book von Lesern für Leser

Nicht alle haben sich dabei an die 7-Worte-Grenze gehalten. Macht nichts. Lehrreich war es allemal. In das Buch haben wir aber trotzdem nur Sinnsprüche und Zitate aufgenommen, die nicht mehr als sieben Worte hatten, und dem Anschein nach eine persönliche Erfolgsweisheit darstellen und nicht nur ein x-beliebiger Kalenderspruch. Klar, das ist völlig subjektiv. Aber so ist das nunmal bei einer redaktionellen Auswahl – es ist ja auch kein Wettbewerb gewesen.

Für die graphische Umsetzung hat sich spontan Philip René Braches angeboten, der dies ehrenamtlich übernommen hat – auch weil er die Idee so schön fand. Dafür auch von mir noch mal ein herzliches Dankeschön! Und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen…

Wir wünschen Ihnen nun viel Spaß bei der Lektüre des E-Books, das Sie selbstverständlich kostenlos herunterladen können. Einfach auf das obige Cover klicken – oder hier auf das Wort PDF.

Es ist ein Buch von den Lesern für die Leser. Daher allen, die mitgemacht haben, auch wenn wir am Ende nicht jede Einsendung übernommen haben, ebenfalls ein großes:

Danke!