Checkliste für Ersties: ABC für Neu-Studenten
Das Studium wird gerne als einer der schönsten Lebensabschnitte mit vielen Freiheiten, tollen Erfahrungen und enormen Wachstumschancen beschrieben. Arbeitnehmer verklären diesen Lebensabschnitt im Rückblick gerne und wünschen sich zurück. Neu-Studenten freuen sich daher völlig berechtigt auf die Phase, doch zunächst stehen sie vor einer Wagenladung neuer Anforderungen, Fragen und Eindrücken. Unser Ersties ABC und Checkliste helfen bei den ersten Schritten im Studium.

Neu-Studenten: Genießen Sie die Zeit

Andresr/shutterstock.comAuch wenn der Studienstart durchaus anspruchsvoll und etwas stressig sein kann, sollten Sie als Erstie die Zeit doch in vollen Zügen genießen. Ja, Sie haben einiges zu erledigen, müssen sich in einer neuen Umgebung zurecht finden, neue Kontakte knüpfen und haben auch sonst alle Hände voll zu tun. Doch diesem Anfang wohnt - um mal einen bekannten Spruch zu nutzen - ein ganz besonderer Zauber inne. All diese neuen Eindrücke stellen auch neue Chancen dar und läuten einen neuen Lebensabschnitt ein.

Eine wichtige Voraussetzung für den Genuss dieser Zeit gibt es allerdings: Gehen Sie das Ganze entspannt und unverkrampft an. Gerade im Uni-Studium kommt bei manchen Ersties Stress auf, da der erste Vorlesungsplan selbst erstellt werden muss und sie die Befürchtung haben, wichtige Kurse oder Seminare zu verpassen.

Aus unserer eigenen Erfahrung und der Erfahrung unserer Coachees können wir Sie beruhigen: Was Sie im ersten Semester verpassen, können Sie in der Regel später nachholen. Natürlich sollten Sie sich bemühen, alle wichtigen Kurse zu besuchen. Doch wenn Ihnen dabei einer durch die Lappen geht, ist das kein Beinbruch. Gehen Sie den Studienstart entspannt an und nutzen Sie unser ABC, sind Sie für den Start ins Studium gerüstet. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und eine gute Zeit.

Checkliste für Ersties

Ollyy/shutterstock.comIn unserem Erstie ABC fassen wir die wichtigsten Themen für den Einstieg ins Studium zusammen. Suchen Sie jedoch nach einem Guide oder Roten Faden für den Studienalltag, haben wir etwas anderes für Sie: Unsere Checkliste für Ersties.

Sie umfasst die wichtigsten Punkte für die Vorbereitung und Organisation des Studiums. Sicher werden Ihnen im Alltag noch weitere Themen und Punkte begegnen, die für Ihre konkrete Studiensituation wichtig sind. Doch wenn Sie unserer Checkliste abarbeiten, haben Sie damit eine gute Orientierung und Grundlage für den Studieneinstieg. Die Checkliste können Sie als PDF herunterladen.

A wie Ansprechpartner

Einer der wichtigsten Schritte: Klären Sie gleich zu Beginn, wer Ihrer Ansprechpartner an Hochschule oder Universität sind und an wen Sie sich mit Fragen wenden können. Es ist dabei zunächst unwichtig, ob es sich um Studenten höherer Semester, Dozenten oder Sekretariatsmitarbeiter handelt. Entscheidend ist, dass Sie eine Anlaufstelle für Ihre Fragen haben.

B wie Bibliothek

Okay, Bibliotheken gehören in der Wahrnehmung vieler Menschen vermutlich zu langweiligsten Orten überhaupt. Doch im Studium werden Sie dort - trotz Internet und Online-Datenbanken - viel Zeit verbringen. Machen Sie sich am besten direkt nach Ihrem Start mit der hiesigen Bibliothek vertraut und arbeiten Sie sich auch in das Katalog-System ein.

C wie Curriculum

Das Curriculum - auch als Studienordnung bekannt - ist zwar meist sehr trocken formuliert, enthält für Sie jedoch wichtige Informationen und Hinweise. Lesen Sie sich das Ganze in Ruhe durch und prüfen Sie, welche Fragen sich daraus ergeben und welche Aufgaben noch für Sie anstehen.

D wie Dozenten

Ihre Dozenten werden Sie natürlich nach und nach kennen lernen. Es schadet jedoch nicht, wenn Sie sich aktiv über Ihre Dozenten informieren, heraus finden, wo diese ihre Büros haben und sich mit Studenten höherer Semester über deren Erfahrungen mit einzelnen Dozenten austauschen.

E wie Erstie-Einführung

So gut wie jede Hochschule und Universität bietet heute Veranstaltungen für Erstsemester an. Diese Erstie-Einführungen oder Wochenenden finden oft vor dem eigentlichen Studienbeginn statt. Auch wenn es ein organisatorischer und zeitlicher Aufwand sein mag, daran teilzunehmen, sollten Sie die Chance nutzen. Sie können dort erste Kontakte schließen und ein Gefühl für die Uni entwickeln.

F wie Freizeitgestaltung

Ihr Studium ist wichtig, sicher, doch Ihre Freizeit sollten Sie deshalb nicht aus den Augen verlieren. Machen Sie sich daher auch über Freizeitmöglichkeiten und -chancen schlau, suchen Sie nach Vereinen und anderen Möglichkeiten. Denken Sie dabei bitte auch daran, dass Sie als Student in vielen Einrichtungen Vergünstigungen erhalten.

G wie Grundstudium

In vielen Studiengängen gibt es im Bachelor-System bereits im ersten Semester Vorlesungen Pflicht- und Wahlvorlesungen. Informieren Sie sich über die verschiedenen Seminare und stellen Sie sicher, dass Sie die Pflichtvorlesungen abdecken. Bei den Wahlvorlesungen können Sie sich zu Beginn noch zurückhalten. Anfangs stehen andere Prioritäten an.

H wie Hörsaal

Die Arbeit im Hörsaal ist für Neu-Studenten - vor allem in vollen Studiengängen - oft ungewohnt. Besuchen Sie zu Beginn daher unbedingt alle Vorlesungen, um sich schnell an diese Art des Lernens zu gewöhnen. Lassen Sie sich von anfänglichen Problemen nicht entmutigen, es dauert vielleicht eine Weile, bis Sie damit klar kommen.

I wie Internetzugang

Es klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist im Studienalltag jedoch wichtig: Klären Sie, wie Sie an der Universität oder Hochschule ins Internet kommen. Davon kann auch abhängen, ob Sie Vorlesungen elektronisch oder analog begleiten und wie Sie Ihre Mitschriebe und Arbeit während des Studiums organisieren.

J wie Jobs

Auch wenn Sie nicht unbedingt auf einen Studenten-Job angewiesen sind, sollten Sie sich bereits im ersten Semester nach Job-Möglichkeiten umschauen. Erstens können Sie sich so etwas dazu verdienen und zweites kann die Arbeit in einem Job einen willkommenen Ausgleich - und wichtiger Praxiserfahrung - für Sie darstellen.

K wie Klausuren

Gut, dass Sie direkt im ersten Semester noch nicht an Klausuren denken wollen, ist irgendwie nachvollziehbar. Dennoch sollten Sie sich recht früh mit der Prüfungsordnung und vor allem den Klausurterminen befassen. Dann wissen Sie, wann welche Termine anstehen und wann Sie sich worauf vorbereiten müssen.

L wie Lerngruppe

Unabhängig von Ihrem Lerntyp empfehlen wir Ihnen, Lerngruppen zumindest mal auszuprobieren. Die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Kommilitonen kann Sie deutlich produktiver machen und Ihnen völlig neue Möglichkeiten eröffnen. Es kann allerdings ein, dass Sie etwas suchen und verschiedene Konstellationen ausprobieren müssen, bevor Sie die richtigen Partner finden.

M wie Mensa

Die Mensa wird in Ihrem Studentenleben möglicherweise eine wichtige Rolle spielen. Hier wird nicht nur gegessen, oft stellt diese Einrichtung auch einen Treff- und Angelpunkt der Hochschule dar. Erkunden Sie die Mensa daher frühzeitig und finden Sie für sich heraus, ob Sie dort viel Zeit verbringen oder ob Sie eher nach Alternativen suchen wollen.

N wie Notenskala

Dieser Punkt ist im ersten Semester im Grunde zwar noch nicht brandaktuell, dennoch sollten Sie sich damit befassen. Wenn Sie einmal verstanden haben, wie sich Noten und Bewertungen zusammensetzen, können Sie sich ruhiger und besser auf Klausuren vorbereiten und viele Fragezeichen auflösen. Der Aufwand lohnt sich definitiv.

O wie Orientierung

Gerade auf eine großen Campus können Sie zu Beginn schnell die Orientierung verlieren. Nutzen Sie daher geführte Rundgänge oder tun Sie sich mit Kommilitonen zusammen, um den Campus zu erkunden und sich einen Überblick zu verschaffen. Sie fühlen sich dann meiste deutlich wohler und können sich auf dem Gelände viel sicherer bewegen.

P wie Psychohygiene

Immer wieder ist in verschiedenen Medien von gestressten und überlasteten Studenten zu lesen. Ja, das Studium kann anspruchsvoll sein, doch nein, es muss nicht zum Burnout führen. Achten Sie am besten von Anfang an auf guten Ausgleich und eine kontinuierliche Psychohygiene. Dann bleibt Burnout für Sie ein Fremdwort.

Q wie Quellennachweise

Das wissenschaftliche Arbeiten gehört sicherlich zu den ungewohnten und neuen Anforderungen an Neu-Studenten. Vor allem die Quellen- und Literaturnachweise haben es in sich. Nutzen Sie alle verfügbaren Unterlagen Ihrer Hochschule und machen Sie sich möglichst früh mit den Regeln dafür vertraut. Das erspart Ihnen später Stress und Frustration.

R wie Recherche

Ja, Sie können Google sicherlich bedienen. Nein, das reicht für eine sinnvolle Recherche im Studium in der Regel nicht aus. Nutzen Sie daher Angebote wie Einführungen in Bibliotheks- und Literaturdatenbanken, um sich mit diesen Systemen wirklich auszukennen und Ihre Recherche-Fähigkeiten auszubauen. Spätestens bei der ersten Studienarbeiten werden Sie diese brauchen.

Mehr Tipps für Erst-Studenten

Sie suchen weitere Tipps und Informationen? Dann werden Sie hier fündig:

S wie Studierenden-Vertretung

Fast jede Hochschule oder Universität verfügt heute über eine aktive Studienrenden-Vertretung. Ob diese für Sie als Ansprechpartner oder Vertretung wichtig ist, müssen Sie jedoch vor Ort herausfinden. Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrer Studierenden-Vertretung in Verbindung zu setzen und möglichst frühzeitig zu prüfen, ob und wie diese für Sie von Bedeutung ist.

T wie Timing

Auf der rechtzeitigen Vorbereitung verschiedene Aspekte sind wir unserem ABC nun wirklich ausführlich herumgeritten. Dennoch weisen wir nochmals darauf hin: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Termine, Deadlines und andere zeitkritische Aufgaben im Vorfeld abzuklären und zu planen. Dann haben Stress und Hektik keine Chance.

U wie Überraschung

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser Spruch gilt auch fürs Studium. Konkret sollten Sie sich trotz aller Planung auf Überraschungen einstellen und Raum für Spontanität lassen. Wenn Sie alles planen, verbauen Sie sich selbst Chancen und Gelegenheiten. Und diese machen Ihr Studium unter anderem wertvoll und besonders.

V wie Verwaltung

Anträge, Formulare, Gebühren - die Verwaltung ist bei vielen Studenten nicht unbedingt beliebt. Dennoch - oder gerade deswegen - sollten Sie sich mit den Mitarbeitern dort gut stellen und regelmäßig vorbeischauen. Sekretariats- und Verwaltungsmitarbeiter helfen Studenten oft gerne - wenn diese höflich und freundlich sind. Glauben Sie uns: Es lohnt sich.

W wie wissenschaftliches Arbeiten

Wie haben es bereits erwähnt: Wissenschaftliches Arbeiten ist eine der großen Herausforderungen des Studiums. Nutzen Sie daher unbedingt Einführungskurse und Vorlesungen, bei denen die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt werden. Die mögen trocken sein, sind jedoch auf jeden Fall sinnvoll.

X wie X-treme

Zugegeben, durchzechte Nächte, ewig lange Partys und andere "typische" Studentenaktivitäten sind Ihrem Studienerfolg nicht unbedingt zuträglich. Dennoch schadet das eine oder andere Extrem im Lauf des Studiums nicht. Schließlich sollen Sie Ihre Zeit auch genießen und auskaufen. Achten Sie nur darauf, nicht zu häufig über die Stränge zu schlagen.

Y wie Yes, you can

Hier knüpfen wir an unsere Einleitung an: Gehen Sie das Studium entspannt und optimistisch an. Ja, Sie stehen zu Beginn vor einem wahren Berg von Herausforderungen. Doch wenn Sie diese Schritt für Schritt angehen, werden Sie es schaffen und sich um Studium zurecht finden. Vertrauen Sie sich und Ihren Fähigkeiten, Sie schaffen das.

Z wie Zeitmanagement

Ein ungeliebtes, jedoch wichtiges Thema. Machen Sie sich Anfang an mit den Grundlagen des Zeitmanagements vertraut und entwickeln Sie Ihr System. Zu Beginn sicherlich etwas nervig, doch wenn Sie damit frühzeitig beginnen, ersparen Sie sich später viel Hektik, Stress und Ärger.

Typologie der Ersties: Diese Typen werden Ihnen auf dem Campus begegnen

Auf dem Campus werden Ihnen als Neu-Student die unterschiedlichsten Charaktere begegen. Wir haben die fünf herausgegriffen, die Ihnen mit Sicherheit auf jedem Campus begegnen werden und erläutern, wieso Sie sich mit ihnen anfreunden sollten.

Die Übereifrige

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Kurze Beschreibung

Die Zeit zwischen dem Abitur und dem Semesterbeginn hat sie damit verbracht, die Studienordnung intensiv zu lesen. Sie kennt alle Details. Welche Module, wann abzuschließen sind und welche Leistungen dafür erbracht werden müssen. Sie hat sich bereits einen genauen Fahrplan für die kommenden Semester erstellt und alles genau geplant. Auch weiß sie schon genau, welche Vorlesungen und Seminare dieses Semester angeboten werden und zu welchen sie gehen will. Die Vita der Professoren hat sie auch schon recherchiert und überlegt gerade, bei wem sie ihre Bachelorarbeit schreiben will.

Daran erkennen Sie sie

An ihrer Mappe, in der sie den fertigen Semesterwochenplan und eine Kopie der Studienordnung aufbewahrt.

Ihr Lieblingssatz

Kann ich das Seminar bei Professor Schmidt bereits im ersten Semester belegen? Für das Dritten plane ich ein Auslandssemester.

Deshalb sollten Sie Freunde werden

Während die anderen noch planlos über den Campus streunen, hat sie schon den Durchblick, wo man seine Unikarte mit Geld aufladen kann und wo der nächste Copy Shop ist. Sie hat die Bibliotheksführung bereits mitgemacht und den Überblick über alle wichtigen Fristen. Zugegeben ihr Übereifer ist etwas anstrengend und führt einem die eigene Ahnungslosigkeit vor Augen. Doch mit ihr als Freundin haben Sie immer jemanden an Ihrer Seite, an die Sie sich mit Fragen wenden können. Auch in den kommenden Semester wird sie es sein, die Sie an die Rückmeldefrist erinnert und Ihnen von Seminaren, die Sie unbedingt belegen müssen, erzählt.

Der Weltenbummler

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Kurze Beschreibung

Mit dem Abi in der Tasche hat er sich erst einmal eine Auszeit genommen. Er hat Südostasien mit dem Rucksack bereist und in einem peruanischen Bergdorf Englisch unterrichtet. Er will zwar studieren, weiß aber eigentlich noch nicht so richtig was. Ihm ist es sowieso erst einmal viel wichtiger sich ehrenamtlich für Amnesty International und Brot für die Welt zu engagieren.

Daran erkennen Sie ihn

Statt an Campusführungen teilzunehmen oder sich ins Vorlesungsverzeichnis zu vertiefen, sitzt er draußen und genießt die Sonne.

Sein Lieblingssatz

Das Reisen hat mich zu einem ganz anderen Menschen gemacht.

Deshalb sollten Sie Freunde werden

Er hat die besten Tipps für Reisen in den Semesterferien parat. Mit Freuden wird er Ihnen erzählen, welche Länder sich fürs Backpacken eignen, welche Route Sie nehmen sollten und wo man günstig übernachten kann. Schnell hat er sich auch mit den Auslandsprogrammen der Uni vertraut gemacht und kennt schon bald die Mitarbeiter des International Office per Du. Was das Studium angeht, ist er die Ruhe selbst und macht sich keinen Stress schnell fertig zu werden. Diese Einstellung lässt Sie selbst entspannen und das Studium genießen.

Das Dorfkind

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Kurze Beschreibung

Er kommt aus dem Dorf in die Großstadt. Endlich hat er es geschafft die Einöde hinter sich zu lassen. Er hat das Gefühl, Einiges Aufholen zu müssen und kann es gar nicht erwarten, die Clubs der Stadt und die Studentenpartys unsicher zu machen. Studieren ist erst einmal Nebensache. Bei seinen Kursen achtet er darauf, dass diese möglichst spät beginnen und den Freitag hält er sich komplett frei.

Daran erkennen Sie ihn

An dem Kaffee, den er sich in langsamen Schlücken zuführt, um zu vertuschen, dass er immer noch verkatert ist und nur vier Stunden geschlafen hat.

Sein Lieblingssatz

Am Freitag steigt die Psychologenparty. Wer hat Lust mitzukommen?

Deshalb sollten Sie Freunde werden

Was Module und Credit Points angeht hat er zwar nicht den Durchblick, dafür weiß er immer, wo man feiern gehen kann und das auch unter der Woche. Schnell kennt er alle möglichen Leute aus dem Studiengang. Durch ihn vergrößert sich auch Ihr Freundes- und Bekanntenkreis. Auch in kommenden Semestern wir er es sein, der Sie davon abhält, den Freitagabend auf der Couch zu verbringen oder Sie dazu bringt, die Lernunterlagen für einen Abend beiseite zulegen.

Der Zuhausegebliebene

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Kurze Beschreibung

Er wohnt noch bei Papa und Mama zuhause, die kaufen auch noch für ihn ein und waschen seine Wäsche. Am Anfang hat er es noch für eine gute Idee gehalten an der Uni in seinem Heimatort zu studieren. Er wollte seinen alten Freundeskreis nicht aufgeben. Mittlerweile wäre er doch lieber woanders hingegangen. In den ersten Wochen ist er weniger aufgeregt als die anderen. Er ist sich noch nicht so richtig sicher, ob er bleiben will und überlegt die Uni zu wechseln oder längere Zeit ins Ausland zu gehen.

Daran erkennen Sie ihn

Er findet sich ohne Probleme im öffentlichen Verkehrsnetz zurecht und steht nicht ratlos vor dem U-Bahn-Fahrplan.

Sein Lieblingssatz

Eigentlich wollte ich in Berlin studieren.

Deshalb sollten Sie Freunde werden

Er lebt bereits sein ganzes Leben in der Stadt, in der Sie neu sind. Er kennt die guten Bars und schönen Parks in der Umgebung. Mit ihm haben Sie gleich einen anderen Zugang zur Stadt. Und weil er noch zuhause wohnt, hat er, anders als die meisten Studenten, ein Auto. Das ist besonders nützlich, wenn für Partys groß eingekauft werden muss oder ein Tag am nahe gelegenem See geplant ist. Doch es ist nicht ganz leicht ihn als Freund zu gewinnen, denn anders als Ihre Kommilitonen, die aus einer anderen Stadt kommen, ist er nicht darauf angewiesen neue Freunde zu finden.

Die Verunsicherte

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Kurze Beschreibung

Sie kommt von weit her. Ihr zuhause und ihre Freunde sind mehrere hundert Kilometer entfernt, deswegen ist sie dringend darauf angewiesen neue Leute kennenzulernen. In ihrer Abschlussklasse war sie ziemlich beliebt und gut in die Klassengemeinschaft integriert. Doch die Gegebenheiten an einer Massenuniversität überfordern sie ein wenig. Eigentlich braucht sie jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihr zeigt, wie der Hase läuft.

Daran erkennen Sie sie

Sie ist immer als erster im Raum und lächelt Sie aufmunternd an, damit Sie sich neben sie setzen.

Ihr Lieblingssatz

Sollen wir gleich noch einen Kaffee trinken gehen?

Deshalb sollten Sie Freunde werden

Bei einem Kaffee werden Sie wahrscheinlich schnell Gemeinsamkeiten finden. Mit ihr haben Sie eine treue Freundin gefunden. Gleichzeitig haben Sie jemanden gefunden, mit dem Sie in der Mensa essen gehen, Notizen aus der Vorlesung austauschen und gemeinsam für die Klausur lernen können. Auch wenn es schön ist, eine Person gefunden zu haben, mit der man sich gut versteht, sollten Sie nicht nur beieinanderhocken, sondern auch andere Leute kennenlernen. Im ersten Semester ist das noch relativ leicht. In späteren Semestern hingegen wird es immer schwieriger.

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