Ersties-Erstes-Semester-Studenten-Checkliste
Das Studium wird gerne als einer der schönsten Lebensabschnitte mit vielen Freiheiten, neuen Erfahrungen und enormen Wachstumschancen beschrieben. So mancher verklärt diesen Lebensabschnitt im Rückblick gerne als perfekte Zeit und wünscht ihn sich zurück. Das stimmt aber nur zu Teil. Studieren kann auch stressig, frustrierend und enorm anonym und einsam sein. Für alle, die noch am Anfang des Studiums stehen haben wir eine Ersties Checkliste erstellt - eine Art ABC für Erstsemester, mit Anforderungen, Erfahrungen und wichtigen Begriffen...

Studienbeginn: Genießen Sie die Zeit

Ersties-Check-StudienbeginnAuch wenn der Studienstart ganz schön anspruchsvoll sein kann, sollten Sie als Erstie die Zeit in vollen Zügen genießen.

Sie haben zwar Einiges zu erledigen, müssen sich in der neuen Umgebung erst noch zurecht finden, neue Kontakte knüpfen und haben auch sonst alle Hände voll zu tun. Doch diesem Anfang wohnt ein besonderer Zauber inne: All die neuen Eindrücke stellen auch neue Chancen dar und läuten einen neuen Lebensabschnitt ein.

Ein wichtiger Rat diese erste Zeit: Gehen Sie das Ganze entspannt und unverkrampft an. Ihren Kommilitonen ergeht es nicht anders. Zum Studienbeginn oder Semesterstart kommt bei Ersties gerne Panik auf, etwas Wichtiges zu verpassen. Keine Sorge: Das Meiste davon können Sie später nachholen.

Natürlich sollten Sie sich bemühen, alle wichtigen Kurse zu besuchen. Doch wenn Ihnen dabei einer durch die Lappen geht, ist das kein Beinbruch. Gehen Sie den Studienstart lieber entspannt an und nutzen Sie die allgemeine Stimmung, um neue Freunde und Mitstreiter für die späteren Klausuren zu finden.

Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg und eine gute Zeit!

Checkliste für Ersties

Check-Icon-TransparentIn unserer Erstie-Checkliste fassen wir die wichtigsten Themen und Begriffe für den Studieneinstieg zusammen. Darüber hinaus haben wir noch eine weitere Checkliste für den Studienalltag. Sie umfasst die wichtigsten Punkte für die Vorbereitung und Organisation des Studiums. Diese Checkliste können Sie - wie gewohnt - hier noch kostenlos als PDF herunterladen.

Checkliste: Das ABC für Ersties

  • Ansprechpartner

    Klären Sie gleich zu Beginn, wer Ihre Ansprechpartner an Hochschule oder Universität sind und an wen Sie sich mit Fragen wenden können. Es ist dabei zunächst unwichtig, ob es sich um Studenten höherer Semester, Dozenten oder Sekretariatsmitarbeiter handelt. Entscheidend ist, dass Sie eine oder mehrere Anlaufstellen für Ihre Fragen haben.

  • Bibliothek

    Bibliotheken gehören in der Wahrnehmung vieler Studenten zu langweiligsten Orten überhaupt. Doch im Studium werden Sie - trotz Internet und Online-Datenbanken - zu einem zentralen Lernbereich. Machen Sie sich am besten direkt nach Ihrem Situdienstart mit der Universitäts-Bibliothek vertraut und arbeiten Sie sich in das Katalog-System ein.

  • Curriculum

    Das Curriculum - auch als Studienordnung bekannt - ist zwar meist trocken formuliert, enthält für Sie aber wichtige Informationen und Hinweise. Lesen Sie sich das Ganze in Ruhe durch und prüfen Sie, welche Fragen sich daraus ergeben und welche Aufgaben noch für Sie anstehen.

  • Dozenten

    Ihre Dozenten werden Sie nach und nach kennenlernen. Es schadet aber nicht, wenn Sie sich aktiv über Ihre Dozenten informieren, herausfinden, wo diese ihre Büros und wann sie Sprechstunde haben. Ebenfalls clever: sich mit Studenten höherer Semester über deren Erfahrungen mit einzelnen Dozenten austauschen.

  • Einführungsveranstaltung

    So gut wie jede Hochschule bietet heute Veranstaltungen für Erstsemester an. Diese Einführungen finden oft vor dem eigentlichen Vorlesungsbeginn statt. Auch wenn es ein zeitlicher Aufwand sein mag, daran teilzunehmen, sollten Sie die Chance unbedingt nutzen. Sie können dort erste Kontakte schließen und ein Gefühl für die Uni entwickeln.

  • Freizeitgestaltung

    Ihr Studium ist wichtig - Ihre Freizeit zur Erholung aber auch. Machen Sie sich daher auch über Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung schlau. Denken Sie daran, dass Sie als Student in vielen Einrichtungen Vergünstigungen erhalten.

  • Grundstudium

    In vielen Studiengängen gibt es im Bachelor-System schon im ersten Semester Pflicht- und Wahlvorlesungen. Informieren Sie sich über die verschiedenen Seminare und stellen Sie sicher, dass Sie alle Pflichtvorlesungen abdecken. Bei den Wahlvorlesungen können Sie sich zu Beginn noch zurückhalten. Anfangs stehen andere Prioritäten an.

  • Hörsaal

    Die Arbeit im Hörsaal ist für Ersties - vor allem in vollen Studiengängen - oft ungewohnt. Besuchen Sie zu Beginn daher alle Vorlesungen, um sich schnell an diese Art des Lernens zu gewöhnen. Lassen Sie sich von anfänglichen Ablenkungen nicht entmutigen, es dauert vielleicht eine Weile, bis Sie damit klar kommen.

  • Internetzugang

    Es klingt nach einer Selbstverständlichkeit, ist im Studienalltag aber zuweilen problematisch: Klären Sie, wie Sie an der Hochschule ins Internet kommen. Davon kann auch abhängen, ob Sie Vorlesungen elektronisch oder analog begleiten (oder nacharbeiten) können und wie Sie Ihre Mitschriften während des Studiums organisieren.

  • Jobs

    Auch wenn Sie nicht unbedingt auf einen Studentenjob angewiesen sind, sollten Sie sich im ersten Semester nach Jobs umschauen. Erstens müssen Sie sich vielleicht doch mal etwas dazu verdienen; zweites kann die Arbeit ein willkommener Ausgleich und wichtige Praxiserfahrung darstellen.

  • Klausuren

    Dass Sie im ersten Semester noch nicht an Klausuren denken wollen, ist nachvollziehbar. Dennoch sollten Sie sich recht früh mit der Prüfungsordnung und vor allem mit den Klausurterminen befassen. Dann wissen Sie, wann welche Termine anstehen und wann Sie sich worauf vorbereiten müssen.

  • Lerngruppe

    Unabhängig von Ihrem Lerntyp empfehlen wir Ihnen, Lerngruppen zumindest mal auszuprobieren. Die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten Kommilitonen kann Sie deutlich produktiver sein und bessere Lernerfolge erzielen. Es kann allerdings auch sein, dass Sie erst suchen und verschiedene Konstellationen ausprobieren müssen, bevor Sie die richtigen Lernpartner finden.

  • Mensa

    Die Mensa wird in Ihrem Studentenleben möglicherweise eine wichtige Rolle spielen: Hier wird nicht nur gegessen, oft stellt diese Einrichtung auch einen Treff- und Angelpunkt im Hochschulleben dar. Erkunden Sie die Mensa also frühzeitig und finden Sie für sich heraus, ob Sie dort viel Zeit verbringen oder eher nach Alternativen suchen wollen.

  • Notenskala

    Dieser Punkt ist im ersten Semester noch nicht entscheidend, wird es aber immer mehr. Wenn Sie einmal verstanden haben, wie sich Ihre Noten und Bewertungen zusammensetzen, können Sie sich besser auf Klausuren vorbereiten sowie strategisch an Ihrem Abschluss arbeiten.

  • Orientierung

    Auf einem großen Campus können Sie zu Beginn schnell die Orientierung verlieren. Nutzen Sie daher geführte Rundgänge oder tun Sie sich mit Kommilitonen zusammen, um den Campus zu erkunden und sich einen Überblick zu verschaffen. Sie fühlen sich dann meist deutlich wohler und können sich auf dem Gelände schneller bewegen.

  • Psychohygiene

    Immer wieder ist von überlasteten Studenten zu lesen. Das Studium kann tatsächlich aufreibend sein. Achten Sie deshalb von Anfang an auf einen mentalen Ausgleich. Die bewusste Psychohygiene erhält zudem die Motivation.

  • Quellennachweise

    Das wissenschaftliche Arbeiten gehört definitiv zu den neuen Anforderungen an Erstsemester. Vor allem die Quellen- und Literaturnachweise haben es in sich. Nutzen Sie alle verfügbaren Unterlagen Ihrer Hochschule und machen Sie sich möglichst früh mit den Regeln dafür vertraut. Das erspart Ihnen später Stress und Ärger.

  • Recherche

    Google reicht für eine wissenschaftliche Recherche im Studium in der Regel nicht aus. Nutzen Sie daher auch Angebote wie Bibliotheks- und Literaturdatenbanken und trainieren Sie den Umgang damit. Spätestens bei den ersten Studienarbeiten werden Sie diese brauchen.

  • Studentenvertretung

    Fast jede Hochschule oder Universität verfügt heute über eine Studienrenden-Vertretung. Ob diese für Sie als Ansprechpartner oder Vertretung wichtig ist, müssen Sie selbst entscheiden. Wir empfehlen Ihnen aber, sich mit der Studentenvertretung in Verbindung zu setzen und möglichst frühzeitig zu prüfen, ob und wie diese für Sie von Bedeutung ist.

  • Timing

    Machen Sie es sich zur Gewohnheit, Termine, Deadlines und andere zeitkritische Aufgaben im Vorfeld abzuklären und zu planen. Studieren bedeutet vor allem Selbstorganisation. Wenn Sie sich nicht darum kümmern, wird es auch kein anderer tun.

  • Überraschungen

    Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Dieser Spruch gilt auch für das Studium: Stellen Sie sich also trotz aller Planung auf Überraschungen ein - Vorlesungsausfälle, Dozentenwechsel, sowas. Lassen Sie Raum für Spontaneität - die brauchen Sie auch später im Job.

  • Verwaltung

    Anträge, Formulare, Gebühren - die Studienverwaltung ist bei Studenten nicht gerade beliebt. Dennoch oder gerade deswegen sollten Sie sich mit den Verwaltungsmitarbeitern gut stellen und regelmäßig vorbeischauen. Sekretariats- und Verwaltungsmitarbeiter helfen Studenten gerne - wenn diese höflich und freundlich sind. Glauben Sie uns: Es lohnt sich.

  • Wissenschaftliche Mitarbeiter

    Diese universitären Hilfskräfte arbeiten den Professoren und Dozenten zu oder halten auch schon mal Vorlesungen, Seminare oder Übungen. Das Gute an ihnen: Sie sind der Studentenzeit selbst noch nicht lange entrückt und haben daher meist ein offenes Ohr für Ihre Belange und kennen auch einige gute Insidertipps. Stellen Sie sich also auch mit ihnen gut und nutzen Sie diese Informationsquelle. Oft ernsten Sie hier Vorsprungswissen.

  • X-treme

    Durchzechte Nächte, lange Partys und andere typische Studentenaktivitäten gehören zum Studentenleben einfach dazu. Das bisschen Spaß muss sein. Nur bitte nicht übertreiben: Achten Sie darauf, dass das Studium nicht zu kurz kommt beziehungsweise sich dadurch unnötig verlängert. Spätestens beim Vorstellungsgespräch bereuen Sie, dass Sie keine gute Begründung für die vielen Semester haben.

  • Youngster

    Als Erstie fühlt man sich an der Uni ein bisschen wie das i-Dötzchen in der Grundschule: die meisten anderen sind wesentlich älter und wissen längst wie der Hase läuft. Seien Sie trotzdem bitte nicht schüchtern - erst recht nicht, wenn Sie mit Begriffen konfrontiert werden, die Sie (noch) nicht kennen und verstehen. Hier gilt: Immer nachfragen! An jeder Hochschule gibt es ein spezifisches Fachvokabular, das meist aus kryptischen Abkürzungen wie AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss), HiWi (Hilfswissenschaftler oder Studentische Hilfskraft), ISIC (International Student Identity Card) oder LP (Leistungspunkte - auch Credits oder Credit Points) besteht. Die sollten Sie kennen.

    Hier finden Sie zudem unser Uni-Glossar der wichtigsten Begriffe.

  • Zeitmanagement

    Machen Sie sich von Anfang an mit den Grundlagen des Zeitmanagements vertraut und entwickeln Sie Ihr ganz persönliches Lern-System. Wer damit frühzeitig beginnt, erspart sich später viel Hektik und Chaos.

Ersties-Typologie: Diese treffen Sie auf jedem Campus

Auf dem Campus werden Ihnen als Erstie zahlreiche Charaktere begegnen. Die fünf häufigsten haben wir hier (mit einem Augenzwinkern) porträtiert und zeigen Ihnen, wieso Sie sich mit ihnen anfreunden sollten:

  • Die Übereifrige

    Ersties-Typen-Uebereifrige

    • Kurze Beschreibung

      Die Zeit zwischen dem Abitur und dem Semesterbeginn hat sie damit verbracht, die Studienordnung intensiv zu lesen. Sie kennt alle Details. Welche Module, wann abzuschließen sind und welche Leistungen dafür erbracht werden müssen. Sie hat sich bereits einen genauen Fahrplan für die kommenden Semester erstellt und alles genau geplant. Auch weiß sie schon genau, welche Vorlesungen und Seminare dieses Semester angeboten werden und zu welchen sie gehen will. Die Vita der Professoren hat sie auch schon recherchiert und überlegt gerade, bei wem sie ihre Bachelorarbeit schreiben will.

    • Daran erkennen Sie sie

      An ihrer Mappe, in der sie den fertigen Semesterwochenplan und eine Kopie der Studienordnung aufbewahrt.

    • Ihr Lieblingssatz

      Kann ich das Seminar bei Professor Schmidt bereits im ersten Semester belegen? Für das Dritten plane ich ein Auslandssemester.

    • Deshalb sollten Sie Freunde werden

      Während die anderen noch planlos über den Campus streunen, hat sie schon den Durchblick, wo man seine Unikarte mit Geld aufladen kann und wo der nächste Copy Shop ist. Sie hat die Bibliotheksführung bereits mitgemacht und den Überblick über alle wichtigen Fristen. Zugegeben ihr Übereifer ist etwas anstrengend und führt einem die eigene Ahnungslosigkeit vor Augen. Doch mit ihr als Freundin haben Sie immer jemanden an Ihrer Seite, an die Sie sich mit Fragen wenden können. Auch in den kommenden Semester wird sie es sein, die Sie an die Rückmeldefrist erinnert und Ihnen von Seminaren, die Sie unbedingt belegen müssen, erzählt.

  • Die Weltenbummlerin

    Ersties-Typen-Weltenbummler

    • Kurze Beschreibung

      Mit dem Abi in der Tasche hat sie sich erst einmal eine Auszeit genommen und Südostasien mit dem Rucksack bereist oder in einem peruanischen Bergdorf Englisch unterrichtet. Sie will zwar studieren, weiß aber eigentlich noch nicht so richtig was. Ihr ist es sowieso erst einmal viel wichtiger sich ehrenamtlich für Amnesty International und Brot für die Welt zu engagieren.

    • Daran erkennen Sie sie

      Statt an Campusführungen teilzunehmen oder sich ins Vorlesungsverzeichnis zu vertiefen, sitzt sie draußen und genießt die Sonne.

    • Ihr Lieblingssatz

      Das Reisen hat mich zu einem ganz anderen Menschen gemacht.

    • Deshalb sollten Sie Freunde werden

      Sie hat die besten Tipps für Reisen in den Semesterferien parat. Mit Freuden wird sie Ihnen erzählen, welche Länder sich fürs Backpacken eignen, welche Route Sie nehmen sollten und wo man günstig übernachten kann. Schnell hat sie sich auch mit den Auslandsprogrammen der Uni vertraut gemacht und kennt schon bald die Mitarbeiter des International Office per Du. Was das Studium angeht, ist sie die Ruhe selbst und macht sich keinen Stress schnell fertig zu werden. Diese Einstellung lässt Sie selbst entspannen und das Studium genießen.

  • Das Dorfkind

    Ersties-Typen-Dorfkind

    • Kurze Beschreibung

      Er kommt aus dem Dorf in die Großstadt. Endlich hat er es geschafft die Einöde hinter sich zu lassen. Er hat das Gefühl, Einiges Aufholen zu müssen und kann es gar nicht erwarten, die Clubs der Stadt und die Studentenpartys unsicher zu machen. Studieren ist erst einmal Nebensache. Bei seinen Kursen achtet er darauf, dass diese möglichst spät beginnen und den Freitag hält er sich komplett frei.

    • Daran erkennen Sie ihn

      An dem Kaffee, den er sich in langsamen Schlücken zuführt, um zu vertuschen, dass er immer noch verkatert ist und nur vier Stunden geschlafen hat.

    • Sein Lieblingssatz

      Am Freitag steigt die Psychologenparty. Wer hat Lust mitzukommen?

    • Deshalb sollten Sie Freunde werden

      Was Module und Credit Points angeht hat er zwar nicht den Durchblick, dafür weiß er immer, wo man feiern gehen kann und das auch unter der Woche. Schnell kennt er alle möglichen Leute aus dem Studiengang. Durch ihn vergrößert sich auch Ihr Freundes- und Bekanntenkreis. Auch in kommenden Semestern wir er es sein, der Sie davon abhält, den Freitagabend auf der Couch zu verbringen oder Sie dazu bringt, die Lernunterlagen für einen Abend beiseite zulegen.

  • Der Zuhausegebliebene

    Ersties-Typen-Zuhausegeblieben

    • Kurze Beschreibung

      Er wohnt noch bei Papa und Mama zuhause, die kaufen auch noch für ihn ein und waschen seine Wäsche. Am Anfang hat er es noch für eine gute Idee gehalten an der Uni in seinem Heimatort zu studieren. Er wollte seinen alten Freundeskreis nicht aufgeben. Mittlerweile wäre er doch lieber woanders hingegangen. In den ersten Wochen ist er weniger aufgeregt als die anderen. Er ist sich noch nicht so richtig sicher, ob er bleiben will und überlegt die Uni zu wechseln oder längere Zeit ins Ausland zu gehen.

    • Daran erkennen Sie ihn

      Er findet sich ohne Probleme im öffentlichen Verkehrsnetz zurecht und steht nicht ratlos vor dem U-Bahn-Fahrplan.

    • Sein Lieblingssatz

      Eigentlich wollte ich in Berlin studieren.

    • Deshalb sollten Sie Freunde werden

      Er lebt bereits sein ganzes Leben in der Stadt, in der Sie neu sind. Er kennt die guten Bars und schönen Parks in der Umgebung. Mit ihm haben Sie gleich einen anderen Zugang zur Stadt. Und weil er noch zuhause wohnt, hat er, anders als die meisten Studenten, ein Auto. Das ist besonders nützlich, wenn für Partys groß eingekauft werden muss oder ein Tag am nahe gelegenem See geplant ist. Doch es ist nicht ganz leicht ihn als Freund zu gewinnen, denn anders als Ihre Kommilitonen, die aus einer anderen Stadt kommen, ist er nicht darauf angewiesen neue Freunde zu finden.

  • Die Verunsicherte

    Ersties-Typen-Verunsicherte

    • Kurze Beschreibung

      Sie kommt von weit her. Ihr zuhause und ihre Freunde sind mehrere hundert Kilometer entfernt, deswegen ist sie dringend darauf angewiesen neue Leute kennenzulernen. In ihrer Abschlussklasse war sie ziemlich beliebt und gut in die Klassengemeinschaft integriert. Doch die Gegebenheiten an einer Massenuniversität überfordern sie ein wenig. Eigentlich braucht sie jemanden, der sie an die Hand nimmt und ihr zeigt, wie der Hase läuft.

    • Daran erkennen Sie sie

      Sie ist immer als erster im Raum und lächelt Sie aufmunternd an, damit Sie sich neben sie setzen.

    • Ihr Lieblingssatz

      Sollen wir gleich noch einen Kaffee trinken gehen?

    • Deshalb sollten Sie Freunde werden

      Bei einem Kaffee werden Sie wahrscheinlich schnell Gemeinsamkeiten finden. Mit ihr haben Sie eine treue Freundin gefunden. Gleichzeitig haben Sie jemanden gefunden, mit dem Sie in der Mensa essen gehen, Notizen aus der Vorlesung austauschen und gemeinsam für die Klausur lernen können. Auch wenn es schön ist, eine Person gefunden zu haben, mit der man sich gut versteht, sollten Sie nicht nur beieinanderhocken, sondern auch andere Leute kennenlernen. Im ersten Semester ist das noch relativ leicht. In späteren Semestern hingegen wird es immer schwieriger.

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