Antworten Sie bitte ganz spontan: Wie können Sie Ihre Follower-Zahl auf Twitter erhöhen? Gute Informationen, spannende Tweets, Links auf interessante Artikel, lustige Videos und amüsante Bilder? Alles nicht ganz falsch, doch der einfachste – jedoch definitiv nicht empfehlenswerte – Weg: Sie kaufen sich einfach eine ganze Ladung Fake-Follower. Auch wenn Sie jetzt vielleicht ungläubig den Kopf schütteln: Die dafür notwendigen Dienste gibt es tatsächlich. Warum jemand so etwas tun sollte? Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen auf die wir gleich eingehen werden. Doch selbst wenn Sie sich nicht aktiv um Fake-Follower bemühen, werden Sie vermutlich einige haben. Wir zeigen Ihnen einen Dienst, mit dem Sie diese identifizieren können.

Bevor wir jedoch dazu kommen, beleuchten wir kurz einige Gründe, die Personen oder Unternehmen zum Kauf von Fake-Followern verleiten könnten. Der erste ist simpel: Je mehr Follower ein Twitter-Account hat, desto wichtiger und einflussreicher wirkt er auf andere Twitter-Nutzer. Da viele Nutzer sich nicht die Mühe machen, die Follower eines Accounts unter die Lupe zu nehmen, folgen sie dem Twitter-Account einfach auf Grund seiner hohen Follower-Zahl. Der zweite Grund geht in eine ähnliche Richtung: Mit einer großen Zahl an Followern lässt sich bei anderen Unternehmen oder auf Profil-Seiten Eindruck schinden. Frei nach dem Motto: “So viele Leute folgen ihm? Dann muss er wichtig sein.” Auch hier werden die wenigsten nachschauen, wie sich diese Follower-Zahl zusammensetzt. Der dritte und letzte Grund: Einige Dienst bieten auch Fake-Accounts an, über die der Kunde dann Spam verbreiten kann. So bleibt die Glaubwürdigkeit des eigenen Accounts erhalten, während gleichzeitig über Fake-Accounts Werbung verbreitet wird.

So werden Sie Fakes los

Stellt sich nur noch die Frage, warum Sie Fake-Accounts überhaupt los werden sollten. Grundsätzlich sind diese kein Problem, doch in dem Augenblick, in dem Sie Ihre reale Reichweite und Zielgruppe auf Twitter ermitteln wollen, müssen Sie die Fake-Accounts aus der Gleichung entfernen. Für den ersten Schritt – die Identifizierung der Fake-Konten – gibt es den Fake Follower Check. Nach der Verknüpfung mit Ihrem Twitter-Konto analysiert er die Zusammensetzung Ihrer Follower. Als Fake-Follower werden beispielsweise Bots und andere automatisierte Accounts gewertet und angezeigt. Um die Sicherheit Ihres Accounts zu gewährleisten, sollten Sie direkt nach Ende der Analyse die Verbindung des Dienstes zu Ihrem Account lösen.

Die Fake-Follower können Sie dann im zweiten Schritt einfach blocken und haben so ein deutlich realistischeres Bild Ihrer Reichweite und Zielgruppe vor Augen. Wenn Sie mehr über Fake-Follower erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen die folgenden Infografik der Social Selling University. Darin finden Sie unter anderem den prozentualen Anteil der Fake-Followers von US-Präsident Barack Obama oder Pop-Star Lady Gaga. Eine Frage sei uns noch gestattet: Wie viel Prozent Fake-Follower hatten Sie denn?