Die letzten Gespräche sind geführt und der Arbeitsvertrag ist unterschrieben. Kurz gesagt: Sie haben es geschafft und sich gegen alle Mitbewerber durchgesetzt, der neue Job ist Ihnen sicher. Gratulation! Was Sie im neuen Unternehmen erwartet, können Sie im Vorfeld natürlich nicht wissen. Aber Sie werden das Kind schon schaukeln, die Probezeit kann Sie nicht schrecken, immerhin wissen Sie ja, was Sie wert sind. Dennoch haben wir heute einige Tipps für Sie, mit denen Sie Ihre Probezeit optimal gestalten können. Zur Nachahmung ganz sicher (nicht) empfohlen.

Präsentieren Sie sich

Die Probezeit ist Ihre Chance, so richtig Eindruck zu schinden. Schließlich wollen Sie in dem neuen Unternehmen nicht einfach irgend ein Mitarbeiter sein. Nein, Sie wissen was Sie können und das wollen Sie Ihren neuen Kollegen und vor allem Ihrem neuen Chef vom ersten Tag an zeigen. Erzählen Sie Ihren Kollegen daher bei jeder Gelegenheit davon, was Sie bisher geleistet haben und welche großartigen Fähigkeiten Sie mitbringen. Ganz wichtig: Achten Sie darauf, dass Ihr neuer Chef die Lobeshymnen Ihrer Fähigkeiten auch mitbekommt.

Stecken Sie Ihr Revier ab

Natürlich ist es auch wichtig, dass Ihre Kollegen von vornherein begreifen, dass Sie jetzt die neue Nummer eins sind. Sicher, Sie haben gerade erst angefangen und Ihre Probezeit liegt noch vor Ihnen, doch das ist nur ein weiterer Grund, Ihren Kollegen zu zeigen wo der Hammer hängt. Sorgen Sie also dafür das Ihre Kollegen stets merken, dass Sie eindeutig besser sind als alle anderen in diesem Unternehmen. Natürlich sollten Sie zu diesem Zweck auch nicht all zu positiv über die Leistung Ihrer Kollegen sprechen. Vor allem Ihrem Chef gegenüber heben Sie die Fehler der anderen am besten deutlich hervor.

Sie wissen das besser

Überhaupt sollten Sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hinweisen, was in diesem Laden alles schief läuft. Lassen Sie dabei keine Einwände a la “Sie sind doch erst kurz bei uns” gelten. Genau das ist doch Ihre Stärke, der unverfälschte Blick auf die verkrusteten und eingefahrenen Strukturen. Und sollte Ihnen ein Kollege nachvollziehbar erklären können, warum bestimmte Abläufe so und nicht anders gehandhabt werden, ist das auch kein Problem. Der Kollege ist halt schon viel zu lange Teil dieses Unternehmens, klar das er sich der hier vorherrschenden Denke angepasst hat.

Ihre Erfahrung zählt

Sie haben bestimmt schon den Ratschlag gelesen, dass neue Mitarbeiter sich auf die Erfahrung Ihrer älteren Kollegen verlassen sollen. Vergessen Sie das ganz schnell! Das mag für den durchschnittlichen Arbeitnehmer gelten, aber Sie haben Ihre eigenen Erfahrungen gemacht, da braucht Ihnen kein “alter Hase” etwas zu erzählen. Schließlich stammt die Erfahrung des Kollegen noch aus dem letzten Jahrtausend, alles andere als modern oder zeitgemäß. Und wie bereits oben erwähnt: Sie wissen das garantiert besser.