48 Stunden Videomaterial. So viel wird jede Minute hochgeladen. Über drei Milliarden Videoaufrufe täglich. Youtube ist längst sowas wie der globalste, größte Fernsehsender. Und kein anderes Portal hat bereits so viele Web-TV-Stars hervorgebracht. Nicht wenige können sogar von den Anzeigenerlösen ihrer Videos leben. Wie die Zuschauerzahlen so hat aber auch die Zahl der Video-Plattformen stetig zugenommen. Welche das außer Youtube sind, wie sie sich unterscheiden, nutzen und die Videos am besten bearbeiten und teilen lassen – das zeigen wir Ihnen heute in unserem ultimativen Web-Video-Tutorial.
Bevor wir uns den verschiedenen Plattformen, Tools und Diensten zuwenden und so richtig ans Eingemachte gehen, wollen wir erst einmal klären:
Was macht ein gutes Video aus?
Klassischerweise besteht ein Webvideo aus den folgenden Elementen…
Das Intro
Wenn Sie Videos für Ihr Blog oder Ihre Firma nutzen, ist es sinnvoll ein individuelles Intro zu erstellen. Natürlich sollte dabei auf jeden Fall der Name Ihres Blogs oder Ihrer Firma auftauchen. Am besten lassen Sie Ihr Logo oder Ihren Firmenname animiert im Video erscheinen. Bitte achten Sie aber darauf, dass Ihr Intro nicht länger als zehn bis maximal 15 Sekunden ist.
Screencasts
Screencasts stellen eine eigene Videoform dar. Dabei wird das, was auf Ihrem Bildschirm gerade passiert, aufgenommen und häufig noch durch Audio- oder Textkommentare erklärt. Die Zahl der Screencasts wächst seit einiger Zeit deutlich an, ebenso die Einschaltquoten. Vor allem beim Erklären von Programmen oder für Tutorials von Webseiten sind sie beliebt. Auch wir werden dieser Videoform daher in Kürze ein eigenen Tutorial widmen.
Die Länge
Bei Web-Videos gilt erst recht der Grundsatz: So lange wie nötig, so kurz wie möglich. Natürlich kann ein Interview auch mal 15 Minuten oder länger dauern, wenn es das Format und der Inhalt verlangen. Eine Studie von TubeMogul zeigt jedoch: Bereits nach 60 Sekunden klicken die meisten Zuschauer bei einem Web-Video weiter. Nach fünf Minuten sind es bereits 91 Prozent. Halten Sie Ihre Videos daher so kurz wie möglich, ideal sind zwei bis drei Minuten.
Der Aufbau
Wie ein guter Artikel braucht auch Ihr Video eine klare Struktur. Planen Sie den Ablauf des Videos deshalb auf jeden Fall vor der Aufnahme und überlegen Sie sich, wie Sie den Inhalt strukturieren – etwa, indem Sie den Film in thematische Abschnitte unterteilen. Oder Sie wählen – das eignet sich vor allem für Tutorials – einen chronologischen Aufbau.
Der Inhalt
Ganz wichtig: Der Clip muss halten, was der Titel verspricht! Da Sie nur wenige Minuten haben, ist der Auswahlprozess im Vorfeld entscheidend. Überlegen Sie also genau, welche Inhalte für den Zuschauer relevant sind und wie sich diese auf zwei, drei Minuten verdichten lassen. Audio- oder eingeblendete Textkommentare können freilich jedes Video ergänzen. Ebenso hinterlegte Musik, die zu den Inhalten passt.
Das Outro
Was einen Anfang hat, braucht auch ein gescheites Ende. Wenn Sie also mit einem Intro loslegen, brauchen Sie auch ein Outro. Es dient in aller Regel der Markenbildung und Eigenwerbung: Daher sollte hier Ihr Firmenlogo und -name noch einmal auftauchen. Empfehlenswert ist zudem, im Outro die eigene Blogadresse anzuzeigen und auf die verschiedenen Möglichkeiten, Ihre Inhalte zu abonnieren, hinzuweisen.
Natürlich sind das nur grobe Straukturregeln. Je sattelfester Sie mit Ihren Webfilmen werden, desto eher können Sie damit auch spielen oder sich davon entfernen. Auch Abwechslung, Spannung und Überraschungen sind schließlich wirkungsvolle Elemente eines guten Videos.
Damit das jetzt allerdings nicht zu theoretisch wird, können Sie sich gerne auch auf unserem Youtube-Kanal umsehen. Dort finden Sie viele weitere Beispiele für Online-Videos, mit denen auch wir seit einiger Zeit experimentieren. Eines davon finden Sie gleich hier:
Welche Plattformen gibt es?
Nachdem Sie nun wissen, wie ein gutes Video aufgebaut sein sollte und was bei der Produktion zu beachten ist, geht es jetzt darum, das Video online zu stellen – hochzuladen, wie es in der Fachsprache heißt. Wie schon gesagt: Youtube ist eine Plattform, wo Sie das tun können, die populärste. Es gibt aber noch viel mehr. Eine Auswahl der bekanntesten und meist genutzten Videoplattformen stellen wir Ihnen jetzt in alphabetischer Reihenfolge vor:
Dailymotion
Mit mehr als einer Milliarde Video-Aufrufe pro Monat spielt Dailymotion zwar nicht in der gleichen Liga wie Youtube, lässt andere Video-Portale jedoch deutlich hinter sich. Auch bei den angebotenen Funktionen wie beispielsweise Werbeeinblendungen vor, während und nach einem Video weist Dailymotion deutliche Parallelen zu Youtube auf.
Metacafe
Auch wenn das Portal nur über klassische Werbung Einkommensquellen bietet, hat Metacafe den Vorteil eines jungen Publikums. Wenn Ihre Videos also primär junge Menschen als Zielgruppe haben, sollten Sie eine Veröffentlichung auf Metacafe in Betracht ziehen. Aufmerksamkeit generieren Sie dort auf jeden Fall.
Myspace Videos
Myspace-Videos beinhaltet – erwartungsgemäß – ausschließlich Musik-Videos. Für Tutorials & Co. ist die Plattform uninteressant, für Hobbymusiker oder neue Musikprojekte jedoch der ideale Ort, um zu testen, wie der neue Song ankommt. Gerade im Musikbereich hat Myspace nach wie vor eine extrem hohe Reichweite.
MyVideo
Als eine Art Online-TV-Sender präsentiert sich MyVideo. Wer fernsehähnliche Produktionen, Serien, Musikvideos oder ähnliches verbreiten will, erreicht hier wohl am besten sein Publikum. Aber auch themenbezogene Kanäle sind vertreten. MyVideo bietet jedoch keine Werbeoptionen und setzt zwingend den Adobe Flash Player voraus – was alle iOS-Geräte von der Seite ausschließt.
Sevenload
Sevenload ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Video-Plattformen im Web. Das Portal setzt auf eine Mischung zwischen informativen und unterhaltsamen Serien und Filmen. Von Laien produzierte Inhalte tauchen zwar hin und wieder auf der Seite auf, primär wird sie jedoch zur Veröffentlichung professioneller oder semi-professioneller Inhalte genutzt. Viele Fernsehsender und Doku-Kanäle laden ihre Sendungen beispielsweise hier nach der Ausstrahlung im TV hoch.
Google Videos
Der Dienst wurde im Mai 2011 abgeschaltet und ist damit quasi tot. Bis vor kurzem. Zwar können dort keine Videos mehr direkt hochgeladen werden, indirekt aber schon: Denn alle Videos, die Sie nach Google+ hochladen werden nicht auf Youtube sondern auf Google Video gespeichert. Da Google Video allerdings nur Flash und kein HTML5 beherrscht, sind die Videos innerhalb der iOS-App praktisch nutzlos.
TeacherTube
Als Youtube für den Bildungsbereich lässt sich TeacherTube vielleicht am besten beschreiben. Die Plattform richtet sich konsequent an Lehrende und Lernende. Wenn Sie also Tutorials oder Unterrichtsmaterial suchen oder anbieten wollen, ist TeacherTube Ihr Online-Sender. Allerdings sollten Ihre Videos englischsprachig und nicht kommerziell sein.
Veoh
Veoh positioniert sich vom Konzept her zwischen Online-Fernsehsender und Video-Plattform. Der Schwerpunkt der Plattform liegt zwar auf dem Angebot von Filmen und Serien. Dennoch bietet Veoh auch Werbung für Filmschaffende und so Einkommensquellen für Partner an. Interessant sind zudem die Sharing-Funktionen: So werden hochgeladene Videos auf Wunsch auch bei Youtube und Myspace angezeigt.
Viddler
Als einzige große Plattform richtet sich Viddler ausschließlich an Firmen und professionelle Kunden. Der Dienst ist zwar kostenpflichtig – der Preis variiert je nach Funktionsumfang – bietet dafür aber auch eine Menge. Kostenpflichtige Abonnements, die Beschränkung von Videos auf bestimmte Benutzer und ähnliche Funktionen machen Viddler zu einer idealen Plattform für Video-Schulungen und -Kurse, die als Abonnement verkauft werden können. Natürlich bietet Viddler neben diesen Funktionen auch Werbeoptionen an.
Vimeo
Im deutschen Sprachraum ist Vimeo eine der bekannteren Alternativen zu Youtube. Die zwei größten Unterschiede: Um Videos auch auf Geräten wiedergeben zu können, die kein Flash beherrschen, ist der kostenpflichtige Vimeo-Plus-Account zwingend erforderlich. Außerdem ist Vimeo nur für die nicht-kommerzielle Nutzung gedacht, kommerzielle Videos dürfen dort nicht veröffentlicht werden.
Yahoo Video
Auch wenn die besten Tage des ehemaligen Internet-Pioniers vorbei sind, bietet Yahoo nach wie vor ein im deutschen Sprachraum viel genutztes Videoportal an. Seit dem 28. März 2011 beschränkt sich das Angebot jedoch auf Videos von Yahoo und deren Partnern. Von Nutzern erstellte Videos sind nicht mehr auffindbar und können auch nicht mehr hochgeladen werden.
Youtube
Das zu Google gehörende Videoportal bedarf wohl keiner Vorstellung mehr. Doch nicht nur in Sachen Bekanntheit ist Youtube weit vorne dabei, auch was die Funktionalität betrifft ist es der Klassenprimus: Das Upload-Limit von 15 Minuten und ein Gigabyte pro Tag, die schrittweise Konvertierung aller Videos in den h264- und WebM-Codec, die besonders auf mobile Endgeräte und schmale Bandbreiten optimiert sind sowie das Youtube-Partnerprogramm (siehe Kasten) und die vielfältigen Werbemöglichkeiten machen Youtube zur ersten Wahl für Online-Filmschaffende.
Youtube-Partnerprogramm
Seit 2009 bietet Youtube ein sogenanntes Partnerprogramm an. Die Youtube-Partner erhalten umfangreiche Daten über Zuschauer, Aufrufe der Videos, Unterstützung bei der Auswahl der Werbeformen, Leihvideos, Inhaltsverwaltung und vieles mehr. Die Voraussetzung für die Aufnahme in das Partnerprogramm sind unter anderem der regelmäßige Upload neuer Videos und eine – nach den Maßstäben Youtubes – ausreichend große Zielgruppe. Umfangreiche Informationen zum Partnerprogramm finden sich auf der entsprechenden Homepage.
Nachdem Sie nun einige Web-TV-Plattformen kennengelernt haben, stellt sich die Frage, wie Sie Ihre Filme hochladen. Das geht natürlich auf den entsprechenden Upload-Seiten der jeweiligen Seiten. Es gibt aber auch Alternativen…
Tools für das Hochladen und Teilen von Videos
Die folgende Liste konzentriert sich auf Tools, die sowohl mehrere Seiten als auch verschiedene Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook gleichzeitig beliefern können. Da es leider an deutschsprachigen Tools mangelt, sind alle aufgeführten Dienste in englischer Sprache. Lassen Sie sich davon aber nicht beirren, schließlich kommt es auf die Funktionalität an. Wie immer folgen die Tools in alphabetischer Reihenfolge:
- Contenbuzz – Bei Contentbuzz handelt es sich um eine Suite von Onlinetools die speziell auf das Verteilen von Inhalten in Sozialen Netzwerken und Videoportalen ausgelegt sind. Die kostenlose Version lässt zwar die Erstellung von Kampagnen & Co. zu. Für den Upload und das Verteilen von Videos ist jedoch der kostenpflichtige Maxi-Account für 29,97 Dollar pro Monat erforderlich. Laut Homepage will der Anbieter in Kürze auch ein Rundum-Sorglos-Paket bereitstellen. Über den Preis dafür verliert die Homepage leider kein Wort.
- Hey Spread – Auch bei Hey Spread handelt sich um ein Webtool. Der Fokus liegt rein auf dem Sharing von Videos. Es werden insgesamt 20 verschiedene Plattformen und Netzwerke, darunter Youtube, Dailymotion und Facebook, unterstützt. Das Bezahlmodell ist nach dem pay as you go-Prinzip gestaltet: Sie bezahlen nur für die Videos, die Sie gerade hochladen. Die Abrechnung erfolgt in Form von Credits die natürlich mit echtem Geld erworben werden müssen.
- Panvidea – Neben einer Web-Applikation zum Hochladen und Verteilen von Videoinhalten bietet Panvidea noch mehr an: Beim Lesen der Seite drängt sich der Eindruck auf, dass das Unternehmen annähernd jede Dienstleistung und jeden Service im Zusammenhang mit Audio- und Video-Inhalten anbietet. Von der Konvertierung der vorhandenen Formate bis hin zur Auslieferung auf physikalischen Medien wie CDs ist alles dabei. Den Preis für diese vielfältigen Angebote erfahren Sie leider nur auf Anfrage.
- TubeMogul – Als einer der führenden Dienste im Bereich des Videosharings hat sich TubeMogul einen Namen gemacht. Das liegt gar nicht einmal nur daran, dass sich dort Videos auf verschiedene Plattformen hochladen lassen. Seine eigentliche Stärke spielt TubeMogul in den umfangreichen Statistik- und Analyse-Tools aus. Preise werden auch hier erst auf Anfrage genannt.
- Video Optimize – Der Online-Dienst Video Optimize verspricht nicht nur, Ihre Videos möglichst wirksam für Suchmaschinen zu platzieren. Auch das Bearbeiten und Optimieren Ihrer Videos wird angeboten. Zusätzlich gehören Beratung und die Entwicklung einer Marketing-Strategie sowie das Hosting Ihrer Videos zum umfangreichen Angebot des Dienstes. Preis? Nur auf Anfrage.
- Videocounter – Wie Markus in den Kommentaren ergänzt, gibt es auch eine deutschsprachige Alternative zu TubeMogul. Videocounter bietet neben dem Upload auf verschiedene Videoplattformen auch umfangreiche Statistiken und Analysen an. Unter anderem wird der Dienst wohl auch von der Deutschen Welle für die Verteilung Ihrer Inhalte genutzt. Danke an Markus für den Tipp.
- Video Upload Pro – Bei Video Upload Pro handelt es sich ausnahmsweise nicht um einen Webdienst, sondern um eine Desktop-Software. Das Programm ist für die Windows-Plattform entwickelt worden, Mac-Anwender können es daher nur in einer virtuellen Maschine samt Windows-Betriebssystem nutzen. Insgesamt werden 18 Videoplattformen für den Upload unterstützt. Das Programm hat jedoch seinen Preis: 95 Dollar.
- Vidmetrix – Ähnlich wie TubeMogul bietet Videmtrix nicht nur das Sharen von Videos an, sondern auch deren Monetarisierung durch Werbung sowie das Erstellen von umfangreichen Analysen und Statistiken. Auf Grundlage der gesammelten Daten wird auch die die Beratung bei einer Social Media Kampagne angeboten. Preise werden auch hier individuell mitgeteilt.
Tools, um Videos herunterzuladen
Sie kennen das sicherlich: Sie haben ein richtig gutes Video gefunden und wollen es gerne speichern. Das können Sie jetzt zwar bookmarken, doch gerade in Deutschland haben wir immer öfter den Fall, das Videos aufgrund von Urheberrechts-Problemen nach kurzer nicht mehr verfügbar sind. Das Video herunterzuladen wäre daher eine Alternatove. Doch genau diese Funktion bieten die meisten Plattformen von Haus aus nicht an.
Zum Glück gibt es Webdienste sowie Plug-Ins und Programme, die diese Lücke schließen. Das Herunterladen eines Videos sollte jedoch ausschließlich für private Zwecke erfolgen, eine kommerzielle Verwendung oder Weiterverbreitung des Videos ohne Zustimmung des Rechte-Inhabers ist nach wie vor illegal!
Twitter und Facebook
Natürlich sind weder Twitter noch Facebook Videoplattformen im eigentlichen Sinne. Dennoch nimmt bei beiden Netzwerken die Verbreitung von Videos enorm zu. Oft werden hier Youtube-Videos geteilt, durch Dienste wie Twitvid oder ähnliche werden allerdings auch immer mehr Videos direkt auf Twitter hochgeladen. Gerade mobile Nutzer bevorzugen oft die in vielen Twitter-Clients vorhanden Funktion, ein Video direkt aufzunehmen. Für das Livestreaming von Veranstaltungen oder Video-Bloggen einer Messe bietet es sich beispielsweise an, Videos mobil aufzunehmen und dann auf Twitter oder Facebook zu veröffentlichen.
Erweiterungen für Firefox und Google Chrome
- 1-Click YouTube Video Download – Der Name ist Programm. Nach der Installation erscheint unter jedem Youtube-Video eine neue Schaltfläche. Ein Klick darauf startet den Download des Videos. Browser: Firefox.
- Facebook Video Downloader – Auch hier gilt: Der Name beschreibt die Funktion sehr treffend. Mit diesem Plug-In lassen sich Facebook-Videos mit einem Klick herunter laden. Browser: Google Chrome
- Flash Video Downloader Youtube Downloader Facebook – Die Erweiterung erlaubt neben dem Download von Videos auch die Auswahl, in welchem Format die Datei herunter geladen werden soll. So ist es beispielsweise möglich, aus einem Video eine reine Audio-Datei – MP3 oder ähnliches – herunterzuladen. Browser: Firefox
- SmartVideo For YouTube – Hiermit lassen sich alle Youtube-Videos herunterladen. Die Besonderheit: Das gilt auch für eingebettete HTML5-Youtube-Videos auf anderen Seiten als Youtube selbst. Browser: Google Chrome
- Video DownloadHelper – Wahrscheinlich die bekannteste Erweiterung für Firefox. Es werden verschiedene Video-Seiten unterstützt. Auch der Download von Audio- und Bildergalerien ist möglich. Browser: Firefox
Desktop Programme für Windows, Mac und Linux
- Free Studio – Die Programm-Suite von DVD Video Soft vereinigt viele kostenfreie Programme in einem großen Paket. Dazu gehören unter anderem Youtube-Downloader, Video-Koverter, Brennprogramme und vieles mehr. Betriebssystem Windows XP/Vista/7.
- Jaksta – Das Programm ermöglicht den Download von Videos verschiedenster Seiten und Portale. Auch das Konvertieren und Bearbeiten von Videos ist damit zu machen. Bei der Windows-Version gibt es zwei verschiedene Produkte im Angebot, während für die Mac-Plattform nur ein Programm zur Verfügung steht. Die Preise liegen zwischen 29,95 und 39,95 Dollar. Betriebssystem: Windows XP/Vista/7 und Mac OSX 10.5 oder später.
- Sothink Web Video Downloader – Das Produkt der Firma SourceTec bietet Ihnen eine einfache Option, Videos von verschiedenen Seiten herunterzuladen und zu konvertieren. Das Programm ist als kostenlose Demoversion verfügbar, die Vollversion kostet 19,99 Dollar. Betriebssystem: Windows XP/Vista/7.
- Video Service Thief – Auch wenn der Produktname etwas anderes vermuten lässt, handelt es sich um ein völlig legales Programm. Im Gegensatz zu den anderen Programmen wird hier allerdings auch eine Linux-version angeboten. Betriebssystem: Windows XP/Vista/7, Mac OSX 10.5.x, GNU/Linux.
Web-Dienste
- Filsh.net – Einfach die URL des Videos eingeben und das Video kann nach kurzer Zeit heruntergeladen werden. Auch die Konvertierung in reine Audio- und verschiedene Video-Formate ist möglich.
- keepvid.com – Wahrscheinlich der bekannteste aller Web-Dienste für dwn Video-Download. Auch hier geben Sie nur die URl ein, um das gewünschte Video herunterzuladen. Ein Konvertierung ist jedoch nicht möglich.
- videodownloader.ch – Neben der bekannten Funktionalität, das nach Eingabe der URL das entsprechende Video herunter geladen werden kann, bietet die Seite auch umfangreiche Erklärungen und Hilfetexte.
Wo gibt es GEMA freie Musik?
Auch das beste Video entfaltet seine volle Wirkung erst mit der richtigen Hintergrundmusik. Wenn Sie Ihre Musik nicht gerade selbst produzieren, stehen Sie allerdings vor einem Problem: Die meisten bekannten Songs unterliegen dem Urheberrecht. Hinzu kommt in Deutschland noch die GEMA, die für jeden bei ihr gemeldeten Song Geld haben will, sobald dieser irgendwo gespielt wird. Dank unabhängigen Künstlern und Bands gibt es jedoch auch ausgesprochen gute und GEMA-freie Musik. Diese können Sie zum Vertonen und Unterlegen Ihrer Videos verwenden.
Doch Vorsicht: GEMA-frei heißt nicht, dass das Urheberrecht außer Kraft gesetzt wird! Je nach dem unter welcher Lizenz die Musik steht, dürfen Sie diese teilweise nur mit bestimmten Einschränkungen nutzen. Und noch etwas: GEMA-frei heißt auch nicht automatisch kostenlos. Bei den meisten der vorgestellten Seiten müssen Sie für die Musik bezahlen.
Alles GEMA frei
Die Seite bietet Ihnen die Möglichkeit, die einzelnen Stücke in voller Länge vor dem Kauf anzuhören. Auch Auftragsarbeiten sind über die Seite möglich. Diese werden dann an freie Künstler vergeben, die eng mit den Betreibern der Seite zusammenarbeiten. Die Bezahlung erfolgt über PayPal.
Jamendo
Jamendo bietet viele der GEMA-freie Werke auch kostenlos zum Download an. Zusätzlich sind Funktionen wie Radios, eine aktive Community, die Empfehlung von Musik, die dem Nutzer gefallen könnte und auch eine Lizenzierung für den Einsatz der Musik in öffentlichen Räumen verfügbar.
GEMA freie Welten
Die Plattform vertreibt eine Vielzahl an GEMA-freien Musikstücken. Neben dem Verkauf bietet sie sich auch Künstlern als alternativer Vertriebsweg an. Die Bezahlung über PayPal ist der schnellste Weg, die erworbene Musik herunterzuladen und nutzen zu können. Außerdem bietet die Seite zusätzliche Informationen zur GEMA und deren Geschäftsmodell.
Mastertracks
Das Portal Mastertracks bietet – im Gegensatz zu den meisten anderen GEMA-freien Protalen – auch eine sogenannte buy out-Lizenz, also eine Lizenz für die kommerzielle Nutzung der erworbenen Musik an. Insgesamt sind über 900 Titel auf der Seite verfügbar.
MP3.com
Die Musik auf dieser Seite ist nicht nur GEMA-frei sondern teilweise auch kostenlos erhältlich. Es handelt sich hier hauptsächlich um Indie-Künstler, also unabhängige und selbstständige arbeitende Musiker. Auch wenn nicht alle Profis sind, die Musik ist durchaus hörenswert.
Soundtaxi
Das Portal bietet sowohl GEMA-freie als auch gebührenpflichtige Musik zum Kauf an. Ein vollständiges Anhören der Stücke im Vorfeld ist leider nicht möglich.
Haben wir etwas vergessen? Fehlen wichtige Tools oder Seiten? Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren. Und wenn Sie mögen, schauen Sie doch auf unserem Youtube-Kanal vorbei!







Markus Hündgen
Vor allem bei den Punkten Intro und Outro sehe ich das anders:
1. Die ersten 10 bis 15 Sekunden eines Webvideos sind kriegsentscheidend. Diese mit einem Intro (Vorspann) zu vertrödeln, ist gefährlich. Zumal auf einigen Videoportalen (gewollt oder nicht gewollt) noch mindestens 15 Sekunden Pre-Roll-Werbung VOR dem Video (und damit Intro) auftauchen. Dem Nutzer also 30 Sekunden Wartezeit zu verordnen, bevor der Content losgeht, sollte sehr gut überlegt werden…
2. Von der radikal sinkenden Aufmerksamkeitsspanne betroffen ist auch ein mögliches Outro. Statt erneut wertvolle Sekunden ans Ende des Inhaltes zu stellen, lieber die Credits etc. in das Video integrieren, z.B. über Bauchbinden.
In der Aufzählung der Tools zum Verteilen von Videos vermisse ich den deutschen Anbieter (u.a. Verteiler für Deutsche Welle) namens Videocounter, eine Art “TubeMogul” auf deutsch.
Bei der freien Musik sei erwähnt, dass einige der GEMA-freien Musikstücke unter Creative-Commons-Lizenz stehen – und damit neue Anforderungen an die Lizenzierung stellen (generell: Namensnennung des Künstlers im Video, siehe Outro oben).
Auch beim YouTube-Partnerprogramm ist zu ergänzen, dass JEDER Teil davon werden kann – gegen eine entsprechende Gebühr an YouTube/Google kommt jeder in die Vorzüge eines gebrandeten Channels (und der zusätzlichen Statistiken etc.). Bei Vimeo gibt es mittlerweile ebenfalls einen Pro-Service für relativ kleines Geld (z.B. für Whitelabeling auf der eigenen Plattform). Kommerzielle Videos sind dort übrigens durchaus erlaubt – die Videos dürfen nur keinen offensichtlichen Werbecharakter des Nutzers darstellen.
Christian Mueller
Guten Tag Herr Hündgen,
danke für den ausführlichen Kommentar.
Zu den Punkten Intro und Outro: In Kombination mit Werbeeinblendungen vor dem Video wird die Wartezeit dann ziemlich lang, das stimmt. Dass das Outro nicht immer die gewünschte Aufmerksamkeit bekommt sehe ich auch so, dennoch halte ich es für sinnvoll, die eigene Marke nochmals ins Bewusstsein zu bringen. Die Einblendung von Bauchbinden oder Sprechblasen finde ich persönlich eher störend. Wenn überhaupt würde ich diese maximal für wichtige Hinweise und Ergänzungen nutzen. Sie lenken meiner Meinung nach zu sehr vom eigentlichen Inhalt des Videos ab.
Videocounter nehme ich gerne noch bei den Tools auf, danke für den Tipp.
Das GEMA-freie Musikstücke nach wie vor dem Urheberrecht und der jeweiligen Lizenz unterliegen ist klar, darauf wird im Artikel deshalb auch explizit hingewiesen.
Beim Youtube-Partnerprogramm kenne ich allerdings Erfahrungsberichte von Nutzern, die auch gegen Zahlung einer Gebühr nicht angenommen wurden. Das “jeder” Teil davon werden kann, würde ich daher nicht unterschreiben, bei zu wenig Zuschauern und/oder Abonnenten kann Youtube dennoch ablehnen. Der Vimeo Pro Account wird im Artikel erwähnt, allerdings im Kontext mit mobilen Videos. Mit kommerziellen Videos meine ich natürlich Produkt- und Werbevideos oder auch Anleitungen zu einem bestimmten Produkt. Laut FAQ sind – so verstehe ich sie – grundsätzlich alle kommerziellen Videos ausgeschlossen, Vimeo scheint das jedoch nicht so genau zu nehmen.
Danke für die ausführliche Rückmeldung und Ergänzungen.
Mit freundlichen Grüßen,
Christian Müller
Jochen Mai
Hallo Markus,
den Punkten 1 und 2 möchte ich so aber widersprechen. Denn du hast da offensichtlich nur eine bestimmte Filmform im Kopf. Wir sind uns wohl einig, dass es unterschiedliche Filmformate gibt. Es gibt ja nicht nur Kunstfilme und Talking Heads. Und bei gebrandeten Serien beispielsweise gibt es sehr wohl Argumente für ein flottes Intro. Zumal es auch immer Erstzuschauer gibt – und die wissen sicher gerne vorab, was sie da überhaupt gleich erwartet. So wie es im Print aus gutem Grund eine Überschrift und eine Headline gibt, gibt es auch gute Gründe für Intros und Outros. Die dürfen freilich nur nicht zu lang sein. Aber von 30 Sekunden Wartezeit hat ja auch keiner geschrieben.
Und gerade weil es – wie du selbst erwähnst – etwa die Verpflichtung gibt, Musikschaffende zu erwähnen, hat dann auch der Abspann (vulgo Outro) seinen Sinn. Wer will das schon mitten in seinen Film packen? Davon abgesehen ließen sich Intro und Outro auch künstlerisch-dramaturgisch verstehen: Jeder Film braucht auch ein inhaltliches Intro um einen Spannungsbogen zu erzeugen, ebenso eine Pointe am Schluss.
Den “Videocounter” schaut sich Christian sicher noch mal an und ergänzt ihn gegebenenfalls.
Achso: Da du offenbar mehr über den gebrandeten Chanel weißt, wäre es natürlich schön, du könntest a) erwähnen, wie hoch die Gebühr ist und b) noch mal prüfen, ob das wirklich JEDER kann. Ich meine nämlich, in den Vorzug kommt trotzdem nur, wer regelmäßig Videos erstellt und zwar auch solche, die eine gewisse Einschaltquote bringen. Sprich: Erna Kasuppke aus Rheda-Wiedenbrück mit ihrer Reihe “Meine Katze und ich” könnte es schwer haben, einen gebrandeten Channel zu bekommen. Anmelden kann sie sich, klar. Aber einen eigenen Kanal?
Markus Hündgen
Hi Jochen,
also für mich als Webvideoproduzent, der damit seine Brötchen verdient, gesehen zu werden, sind die ersten Sekunden weiterhin das alles entscheidende Kriterium. Insbesondere bei Informationsgetriebenen Webvideos (ob nun journalistisch oder PR) steigt die Absprungquote messbar nach den ersten 10 Sekunden (im Durchschnitt) um bis zu 30 Prozent an.
Ist das Intro mit Inhalt gefüllt und damit automatisch frisch bei jedem neuen Video, ist die Institution Intro vertretbar – aber trifft dann meistens nicht mehr die Definition “Intro”. Die Überschriftsfunktion bei Webvideos übernimmt – Achtung: die Überschrift des Videos. Ebenso ist der Teasertext für den Zuschauer sehr wichtig – der beschreibende Text (z.B. bei YouTube) hingegen ist fast egal – er wird gnadenlos ignoriert. Dafür werden die Overlay-Texte im Video stark nachgefragt.
Ein weiterer Grund gegen Intros: Möchte ich als Nutzer jedes Mal erneut das gleiche Intro sehen? Reicht es nicht, dass zum Intro in der Regel noch Pre-Roll-Werbung vor dem Content kommt? Aus eigener (leidvoller) Erfahrung: Durch solche Maßnahmen können die Videoabrufe bis zu 50 Prozent einbrechen.
Zum gebrandeten Channel: Es kursieren Zahlen in der Branche von bis zu 10 000 Euro Gebühr, einzubringen als Google AdSense-Buchung, um einen Partnerkanal zu erhalten. Dies ist insbesondere für Firmen, Events etc. interessant (und wird auch so regelmäßig gemacht). Als (kleiner) Nutzer ins Partnerprogramm zu kommen (und dann Geld bei YouTube verdienen zu können), brauche ich nicht gezwungenermaßen Millionen Abrufe – ein frisches Konzept und ein professioneller Background können Türen öffnen. (Anmerkung: Ich betreue derzeit u.a zwei Partner-Kanäle)
Christian Mueller
Hallo Markus,
ich habe den Videocounter mit Verweis auf deinen Kommentar ergänzt, danke dir.
Eine Frage zum gebrandeten Channel: Wenn ich das richtig verstehe kann ich als “Normal-Nutzer” nur mit einem ausreichend großen Publikum und – vor allem – einem überzeugenden Konzept aufgenommen werden. Professioneller Background hilft natürlich auch. “Einkaufen” kann ich mich als Privatperson allerdings nicht, korrekt?
Gruß,
Christian
Markus Hündgen
Hi Christian,
ich glaube nicht, dass sich Nutzer “bieberfan287″ mal eben einen Partnerkanal kaufen kann – was vielleicht gar nicht an seiner “Privatheit” (und dem miesen Nutzernamen) liegt, sondern viel mehr daran, dass ein derartiger Nutzer kein Garant für lizenzkonformen Umgang und originären Content für YouTube darstellt. Sprich: Wer als Privatperson-Marke groß ist, wird ohne Probleme einen Partnerchannel bekommen – der persönliche Imageverlust bei Zuwiderhandlung gegen die Nutzungsbedingungen ist eine gute Absicherung für YouTube.
Christian Mueller
Hi Markus,
danke dir für die Erläuterung. So hatte ich das Partnerprogramm ursprünglich auch verstanden. Wer sich also an die Regeln von Youtube hält und sich als Marke etabliert hat gute Chancen, alle anderen werden nicht angenommen.
Danke dir.
Gruß,
Christian
Jochen Mai
Hi Markus,
ich zweifle deine Videokompetenz gar nicht an (deshalb brauchst du sie eigentlich auch nicht erwähnen. Hatte ich schon erwähnt, dass ich 2 Jahre Fernsehen gemacht habe? ;)). Das Argument der Absprungrate nach den ersten 10 Sekunden sticht aber insofern nicht, als regelmäßige Zuschauer wissen, dass erst einmal das Intro kommt und deshalb erst danach entscheiden, ob sie weitergucken. Und für alle anderen gilt – und da sind wir uns einig -, wenn das Intro schon lahm ist, schalten sie ab. ABER: Das gilt für alles im Web und ist daher keine wirklich neue Erkenntnis. Wenn der erste Absatz eines Artikels lahm ist, klicken Leser auch weiter. Und wenn das Intro oder eben die ersten 10 Sekunden ohne Intro lahm sind, tun sie das auch. Daher muss man bei der Diskussion schon trennen zwischen einem lahmen Einstieg (der nicht zwangsläufig ein Intro sein muss) oder den Einstiegsoptionen generell. Und da sehe ich nach wie vor Vorzüge für Intros.
Selbst Kollege Mario Sixtus hat jahrelang Intros für den Elektrischen Reporter verwendet – und geschadet hat ihm das nicht, wie wir heute wissen.
Zur Überschrift vielleicht noch: Ja, die ist wichtig. Aber sie hat ja die Aufgabe einer Inhaltsangabe und nicht Markenidentität zu stiften. Gerade bei Tutorials aber, die zum Teil sehr austauschbar sein können, kann das Intro eine Art Qualitäts- und Markenzeichen sein. Und sobald das Video auf anderen Seiten eingebunden wird, ist der Teasertext leider auch weg. Und selbst Bauchbinden würde ich nicht überfrachten.
Ich glaube, wir liegen gar nicht so weit auseinander. Ich sehe das nur weniger absolut.
Markus Hündgen
Ha, wir liegen da wirklich kaum auseinander :) (btw: mir ging es nicht darum, Videokompetenz zu beweisen. Ich habe andere Erfolgskriterien als ein “privater” Nutzer, dessen Zielgruppen sehr eingeschränkt sind.)
Warum ich übrigens so absolutistisch argumentiere? Weil die meisten (99 Prozent im deutschen Web) versuchten tollen contentfördenden Intros nichts taugen. Es wie bei einer Reportage: Einen guten Text zu schreiben, ist viel Handwerk. Ein guter Vorspann ist dagegen hohe Kunst. Konzentrieren wir uns also erstmal darauf, einen tauglichen Text zu schreiben.
Noch nicht beachtet haben wir die wachsende Zahl an kontextgestützten Videos, also Momentaufnahmen oder bewegten Bildern, die zum Verständnis begleitenden Text o.ä. benötigen. Ein klassischer Beitragsaufbau und/oder eine Verpackung würde dort sehr kontraproduktiv sein.
Jochen Mai
Ey Markus, das entmutigt aber jetzt alle, die mit Video anfangen möchten. Es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Und das Netz lebt auch vom Experimentieren. Ja, stimmt: Viele Intros taugen nichts. Meins ist auch nicht das Schönste. Aber ein Anfang. Und im Rahmen meiner technischen Möglichkeiten hab ich den auch schon ein paar Mal verändert. Also nicht immer gleich hohe Kunst verlangen, sonst ist Youtube bald leer.
Markus Hündgen
Wir verstehen uns schon wieder falsch :) Es macht didaktisch keinen Sinn, beim Sahnehäubchen anzufangen, wenn die Torte noch nach Pappe schmeckt. Experimentieren ist unglaublich wichtig bei Webvideos – aber bitte nicht um des Experimentierens Willen. Selbst auf YouTube sind die Zeiten der chaotischen Experimente vorbei – was gut ist.
Jochen Mai
Ich glaube, du kippst gerade das Kind mit dem Bade aus. Kein Mensch hat hier irgendwo geschrieben, dass experimentiert werden soll um des Experimentierens Willen. Und die Didaktik hat damit auch nichts zu tun… Es geht sclicht um einen geeigneten Einstieg. Das kann mal ein direkter Einstieg sein und mal ein Intro. Punkt. Und beides muss gut sein – das ist aber eine Geschmacks- und keine Stilfrage. Also was war jetzt noch mal das konkrete Argument gegen Intros? Dass schlechte Intros schlecht sind. Ok – 100% Zustimmung. Aber irgendwie ist das jetzt nicht so die 100% neue Erkenntnis… ;)
Max
Ich habe zwar keinen professionellen Background, aber aus meiner Erfahrung tendiere ich eher zu einem sehr kurzen intro. Wenn das auch noch gut gemacht ist, wunderbar. Dennoch bin ich der Meinung das der geneigte Konsument bei wiederholtem Ansehen von den Videos genervt sein wird. Andererseits ist natürlich der Wiedererkennungswert auch nicht zu unterschätzen. Letztlich bleibt es wohl eine Frage die jeder für sich selbst beantworten muss. :)
Michael Proft
Bei den Web-Diensten würde ich die Webseite http://www.music-clips.net/ ergänzen. Diese Seite ermöglicht die Videos von verschiedenen Videoportalen schnell und einfach als .mp3 oder .mp4 Datei herunterzuladen. Zusätzlich gibt es ein Browser AddOn um den Video Download mit nur einem Klick zu starten.