Was wissen wir über uns Menschen? Eine ganze Menge, gewiss. Medizin, Psychologie, Soziologie, Ökonomie – sie alle erforschen regelmäßig das Wesen unserer vielseitigen (und nicht immer allzu intelligenten) Art. Aber was käme heraus, wenn man mal so tut, als sei der Mensch eine Person: Wie würde man ihn charakterisieren? Was ist typisch für seine Persönlichkeit?
Die folgende, offene Liste ist der Versuch einer Typologie, einer Art Charakterstudie, die sicher voller Widersprüche stecken wird, weil der Mensch nun mal ein widersprüchliches Wesen ist (was wiederum schon eine erste Eigenschaft wäre) und nie vollständig sein kann. Deshalb ist es auch eine offene, eine Fortsetzungsliste. Ein Auftakt, an dem Sie – liebe Leser – mitwirken können und sollen. Durch Ihre Kommentare oder eigene Beiträge. Ich würde mir lediglich erlauben, von Zeit zu Zeit Ihre Anregungen an diese Liste anzufügen, sie fortzusetzen.
Ich habe keine Ahnung, ob das funktioniert und ob das Ergebnis gut sein wird. Vielleicht geht das Experiment in die Hose und Sie alle finden den Vorschlag doof. Dann ist das eben so. Aber ich finde, der Versuch ist es Wert. Und mein Gefühl sagt mir, es könnte höchst interessant, anregend und lehrreich werden. Deshalb hier meine ersten Charakteristika:
Der Mensch …
- … sucht meistens seinen Vorteil.
- … sucht in allem nach Mustern.
- … liebt es, Dinge zu sortieren oder zu organisieren.
- … trifft ungerne Entscheidungen, will aber stets Entscheidungsfreiheit besitzen.
- … hat Angst vor Veränderungen.
- … hat gerne die Kontrolle über alle(s).
- … ist tendenziell faul.
- … bewundert Selbstlosigkeit, Edelmut und Helden.
- … hungert aber selbst nach Anerkennung, Bestätigung und Bewunderung.
- … ist oft selbstverliebt.
- … liebt Überraschungen. Theoretisch.
- … ist meistens neugierig, experimentiert.
- … spielt gerne Spiele.
- … hat es am liebsten einfach und bequem.
- … kann nicht ohne andere Menschen leben.
- … ändert sich und/oder seine Umwelt aus Unzufriedenheit.
- … findet die Fehler stets bei anderen.
- … möchte Verantwortung haben, aber meistens nicht tragen.
- … lügt, will aber nicht belogen werden.
- … ist sich selbst sein größter Feind.
- …







Martin Salwiczek
… kann nicht ohne andere Menschen leben.
Strangerli
… ändert sich und/oder seine Umwelt aus Unzufriedenheit
Lars Hahn
…findet die Fehler stets bei anderen.
Strangerli
… möchte Verantwortung haben, aber meistens nicht tragen.
Bubu
… lügt
… will aber nicht belogen werden
S. Kafitz
…gehört immer zu den Guten.
…ist sich selbst sein größter Feind.
Jochen Mai
Vielen Dank an Martin, Strangerli, Lars, Bubu und Stefan. Liste habe ich gerade erweitert…
Muzamal Cheema
ist ein gefährliches Tier