Freizeitwelt: Wie Hobbys Ihren beruflichen Erfolg beeinflussen
Pflegen Sie Ihre Hobbys! Sie beeinflussen Ihre Bewerbungschancen genauso wie Ihren beruflichen Erfolg. Und jeder Mensch hat ja irgendein Hobby. Mindestens. Lesen, laufen, kochen - so was. Neuerdings kommen vielleicht noch youtuben, skypen oder bloggen dazu. Auch gut. Auf jeden Fall sollten Sie - wenn sie zum anvisierten Job passen - Ihre Hobbys im Lebenslauf erwähnen. Denn 82 Prozent der Personaler sagen in unserem Arbeitgebercheck, dass sie diese Information gerne lesen, weil das das Profil eines Bewerbers abrunde. Hobbys können aber noch mehr: Laut einer Studie sind sie regelrechte Leistungsbeschleuniger...

Knips dich zum Erfolg!

michaeljung/shutterstock.comIdealerweise benötigen Sie natürlich keinen Extra-Grund, um sich ein Hobby zuzulegen. Für solche Freizeitaktivitäten sollte der Spaß an der Sache Grund genug sein. Ausgleichende Wirkung haben Hobbys ja allemal.

Laut Kevin Eschleman, Psychologe an der San Francisco State Univerität, haben diese Privatvergnügen aber noch einen weiteres Plus parat: Egal, ob kochen, malen, fotografieren, gärtnern, reisen oder joggen - je mehr sich die rund 341 Probanden in ihren Hobbys engagierten, desto kreativer und leistungsfähiger waren sie auch im Job.

Und zwar erheblich: Zwischen 15 und 30 Prozent besser schlossen die Versuchsteilnehmer im Vergleich zur Kontrollgruppe ohne Hobbys ab.

Warum das so ist?

Ganz sicher sind sich die Forscher nicht. Aber es liegt nahe, dass der Ausgleich einen entspannenden Effekt hat sowie für genug Zerstreuung sorgt, um auf andere, neue Gedanken zu kommen. Ebenso, vermutet Eschleman, würden sich die Menschen dabei über ihre Leidenschaften, Stärken und Schwächen bewusster werden und diese gleichzeitig trainieren (die Schwächen natürlich nicht), was ihnen wiederum dabei hilft, diese im Job gezielter und professioneller einzusetzen.

Allerdings wäre es jetzt ein Fehler, wenn Manager ihre Mitarbeiter praktisch par ordre du mufti zu mehr Freizeit-Engagement verdonnern, um so deren Leistung zu steigern.

Das bringt gar nichts.

Eines der Hauptergebnisse der Studie war nämlich die freiwillige Basis. Sprich: Die Hobbys wirkten deshalb so positiv, weil die Betroffenen diese von sich aus pflegten - aus purer Lust und intrinsischer Motivation. Und so sollte es auch bleiben. Studie hin oder her.

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