Morgenstund hat Gold im Mund: 46 Prozent der befragten Deutschen würden ihren Arbeitstag gerne früher starten, für 27 Prozent ist der Arbeitsbeginn so wie er ist ideal, so das Ergebnis einer Monster-Umfrage (5033 Befragte). Etwas mehr als ein Viertel (27 Prozent) der Umfrageteilnehmer dagegen sind Morgenmuffel und würden lieber länger im Bett liegen bleiben.
Die befragten Österreicher zeigen genau die gleiche Tendenz: 27 Prozent bezeichnen sich als Morgenmuffel, 27 Prozent sind mit ihrem Arbeitsbeginn vollauf zufrieden und 46 Prozent würden auch früher zur Arbeit gehen. Lediglich die Schweizern sind etwas müder: Hier gibt ein Drittel an, gerne etwas länger schlafen zu wollen. 33 Prozent der Schweizer Umfrageteilnehmer finden den Beginn ihres Arbeitstages gut und 34 Prozent hätten nichts dagegen, schon früher mit der Arbeit anzufangen.
Das passt allerdings so gar nicht zu einer Umfrage, die das österreichische Portal Karriere.at kürzlich veröffentlichte: Danach gehen über 30 Prozent der Österreicher ihren Jobs müde nach, zehn Prozent der insgesamt 663 Befragten gaben sogar an, am Vormittag zu müde für den Job zu sein. Weitere 65 Prozent fühlen sich nicht ausgeschlafen. Nur 35 Prozent sind bekennende Frühaufsteher und haben keine Probleme mit der Müdigkeit, morgens um halbzehn in Österreich.



Oliver Rumpf
Als Freund des “natürlichen erwachens” habe ich keinen Wecker und wache auf, wenn mein Schlaf-bedürfnis gestillt ist. Ich schlafe aber selten länger als bis nach 8 Uhr. Wer in seinem persönlichen Rythmus arbeiten und ruhen kann ist deutlich im Vorteil.
sevenjobs
Da kann ich Herrn Rumpf nur zustimmen. Leider sehen das weder Schule noch viele Arbeitgeber nicht so und nehmen lieber unausgeschlafene Mitarbeiter in Kauf. Allerdings kann ich mir viele Organisationen auch nur schlecht vorstellen, wenn jeder käme wann er wolle.
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