Aufschieber sind keine Perfektionisten
Professor Piers Steel an der Universität von Calgary und der Haskayne School of Business hat eine umfassende Studie zum Thema Procrastination erstellt – und brauchte dafür 10 Jahre. Okay, im Ernst: Die Untersuchung räumt mit einigen als sicher geglaubten Erkenntnissen über die Aufschieberitis auf. So habe das Phänomen nichts mit Perfektionismus zu tun. Perfektionisten leiden sogar seltener an Procrastination als andere, aber sie machen sich häufiger darüber Sorgen.
Other predictors of procrastination include: task aversiveness, impulsiveness, distractibility, and how much a person is motivated to achieve. Not all delays can be considered procrastination; the key is that a person must believe it would be better to start working on given tasks immediately, but still not start. It’s estimated that about 15-20 per cent of the general population are procrastinators.
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Gerhard Zirkel
Dann bin ich ja ein Karriereblogger. Allerdings steht meine Website derzeit vor meinem Blog in den Suchergebnissen – aber das kann sich ja noch ändern und liegt vermutlich an der .eu-Domain.
Bei der Sache mit dem Glück denke ich, dass viele der Befragten nicht die Wahrheit sondern das “politisch korrekte” ausgesagt haben. Warum sonst jagen die Menschen so verbissen hinter Geld, großen Autos, großen Häusern, tollen Reisen her? Glück in der Familie fände man auch ohne das alles.
Was ich gesagt hätte? hmm, mal drüber nachdenken …
Gerhard Zirkel
Jochen Mai
@Gerhard: Klar, bist du das. Ob Webseite oder Blog ist doch egal. Beides sind Medien. Und zum Glück: Glaub ich nicht. Mein Gefühl ist, die Leute sagen schon das, was sie unbewusst spüren, was sie wirklich glücklich macht. Aber wie so oft klafft die Schere zwischen Theorie und Praxis. Das ist genauso wie mit dem Rauchen: Jeder Raucher weiß, dass er damit seinem Körper schadet – und zündet sich trotzdem die nächste Kippe an. Deswegen lügt er ja nicht, wenn er in einer Umfrage sagen würde, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Er zieht nur widersprüchliche Konsequenzen daraus.