Handys verraten wahre Mobilität
Da kamen mal nicht Telekom-Mitarbeiter, sondern Wissenschaftler von der Northeastern Universität in Boston auf eine gute Idee: Sie trackten die Mobiltelefone von rund 100.000 Menschen, um deren räumliche Bewegungen zu studieren. Jedes Mal, wenn einer der überwachten Europäer eine SMS erhielt, wurde sein Standort registriert. Und siehe da: Als Gewohnheitstiere kehren die meisten von uns immer wieder an dieselben Orte zurück. Das Gros bewegte sich gar kaum über einen Radius von 10 Kilometern hinaus.
Aufschieber sind keine Perfektionisten
Professor Piers Steel an der Universität von Calgary und der Haskayne School of Business hat eine umfassende Studie zum Thema Procrastination erstellt – und brauchte dafür 10 Jahre. Okay, im Ernst: Die Untersuchung räumt mit einigen als sicher geglaubten Erkenntnissen über die Aufschieberitis auf. So habe das Phänomen nichts mit Perfektionismus zu tun. Perfektionisten leiden sogar seltener an Procrastination als andere, aber sie machen sich häufiger darüber Sorgen.
Other predictors of procrastination include: task aversiveness, impulsiveness, distractibility, and how much a person is motivated to achieve. Not all delays can be considered procrastination; the key is that a person must believe it would be better to start working on given tasks immediately, but still not start. It’s estimated that about 15-20 per cent of the general population are procrastinators.
Deutschland sucht das Glück
Was macht die Deutschen glücklich? Geld, Karriere, ein Sportwagen? Falsch. Eine repräsentative GfK-Studie zeigt: 97 Prozent der Deutschen suchen das Glück zuerst in der Familie und bei Freunden. Auch das persönliche Wohnumfeld macht das Leben für das Gros wertvoller (96 Prozent). Immerhin noch 93 Prozent sagen, dass ihr Leben bereichert wird, wenn sie entspannen und richtig abschalten können. Sport und eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung gehören für 91 Prozent zum perfekten Leben, danach erst rangieren die finanzielle Absicherung (80 Prozent), gutes Essen (79 Prozent) und der Urlaub (71 Prozent).
Deutschland sucht ältere Arbeitnehmer
Oder die zumindest Jobs, in denen sie gefragt sind. Die neue Seite Jobsab45 will dabei helfen, Zitat:
Dies ist nicht eine weitere Jobbörse. Es ist eine Sucherweiterung, die Ihre Erfolgschancen bei der Arbeitssuche drastisch erhöht, ausgelegt speziell für die Suche nach Jobs ab 45. Denn es gibt mehr 45 plus Jobs als Sie denken. Das gilt allerdings nur für ausgebildete und erfahrene Fachkräfte. Es gilt leider nicht für Geringverdiener, Nebenjobber, Unausgebildete – und nicht für viele künstlich erzeugte, ältere Praktikanten. Diese Menschen werden zwar durchaus gebraucht, aber oft auch unglaublich dreist ausgebeutet. Übrigens, die Verwendung dieses Jobfinders kostet Sie keinen Cent.
[via Bewerberblog]
Deutschland sucht den Super-Gründer
Und wenn schon nicht alle, dann zumindest die WirtschaftsWoche den kommenden Sieger unseres Gründerwettbewerbs. Der Contest wird gerade wieder ausgeschrieben. Und zu gewinnen gibt es ein Preispaket im Wert von 300.000 Euro! Konkret:
- Die Markenprofis der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt beraten das Gewinnerteam bei der Markenstrategie und Kommunikationsauftritt.
- Das Schweizer Business-Angel-Netzwerk BrainsToVentures unterstützt sie bei der Suche nach Investoren und hilft, Kontakte über ihr Netzwerk zu knüpfen. Ein Angel aus dem Netzwerk coacht die Gewinner zudem für ein Jahr in Alltagsfragen.
- Die Personalberater von Heidrick & Struggles beraten das Gründerteam – etwa bei der Personalauswahl oder bezüglich ihrer Organisationsstruktur. Zudem helfen die Personalexperten, ein hochkarätiges Beiratsmitglied zu finden.
- Die unter anderem auf die Betreuung von technologiebasierten Unternehmen spezialisierte Anwaltssozietät White & Case wiederum hilft den Gewinnern mit rechtlicher Beratung bei der Realisierung ihrer ersten Finanzierungsrunde oder bei der Etablierung eines Mitarbeiter-Beteiligungsmodells.
- Und die WirtschaftsWoche spendiert den Gewinnern eine Anzeige im Heft oder Bannerwerbung im Internet auf Wiwo.de. Zudem berichtet das Gewinnerteam regelmäßig im WirtschaftsWoche-Gründertagebuch im Printmagazin über ihre Fortschritte.
- Alle fünf Finalistenteams bekommen zudem ein Jahr Gründertraining. Sie werden von Mitgliedern des internationalen Unternehmernetzwerks Entrepreneurs’ Organization (EO) mit dem eigens entwickelten Programm „Accelerator“ geschult, das schon seit Jahren erfolgreich in den USA durchgeführt wird.
Gesucht werden…
- Unternehmer, die das Zeug dazu haben, die Wirtschaft der Zukunft mitzugestalten. Teilnehmen dürfen dabei alle seit Anfang 2006 gegründeten Unternehmen mit Sitz in Deutschland, die Rechtsform ist nicht relevant.
- Das Gründerteam muss allerdings aus mindestens zwei Personen bestehen und das Geschäft sollte so nachhaltig sein, dass damit in den nächsten zwei Jahren mindestens 20 Arbeitsplätze geschaffen werden können.
- Die Unternehmen dürfen bereits eine Startfinanzierung erhalten haben. Voraussetzung ist es aber nicht. Die Investitionssumme darf jedoch eine Millionen Euro in keinem Fall überschreiten.
- Startups, die bereits einen strategischen Investor gewinnen konnten oder eine Finanzierung mit einer Venture-Capital-Gesellschaft abgeschlossen haben, sind von der Teilnahme generell ausgeschlossen.
Was Sie tun müssen, um mitzumachen, lesen Sie hier.
Deutschland sucht die Karriereblogger
Gemeint sind nicht Job- oder Karriereblogs wie dieses oder diese. Sondern vielmehr Leute, die sich über ihr Blog profilieren, also etwa eine Expertise als Fachkraft, Szenekenner oder guter Kommunikator aufbauen und auf sich aufmerksam machen wollen. PR-Blogger Klaus Eck findet, Blogs sind dafür ein großartiges Instrument, schließlich werden gut gepflegte Blogs in Suchmaschinen hoch gelistet und von potentiellen Arbeit- und Auftraggebern leicht gefunden. Eck stellt dazu auch gleich 15 Blog-Tipps vor, die nicht nur für den Karrierebeginn geeignet sind.
Achso: Falls Sie das alles für eitel halten, sollten Sie diese Studie lesen: Danach sind Prominente 16 Prozent narzistischer als Normalsterbliche. Aber je mehr Arbeit und Disziplin einem die eigene Markenbildung abverlangt hat, desto weniger selbstverliebt wird man.
Unnützes Wissen in Deutschland
65 ist die kleinste Zahl, die quadratisch wird, wenn man sie spiegelverkehrt addiert oder subtrahiert: 65 + 56 = 121 (11×11), 65 – 56 = 9 (3×3).



Gerhard Zirkel
Dann bin ich ja ein Karriereblogger. Allerdings steht meine Website derzeit vor meinem Blog in den Suchergebnissen – aber das kann sich ja noch ändern und liegt vermutlich an der .eu-Domain.
Bei der Sache mit dem Glück denke ich, dass viele der Befragten nicht die Wahrheit sondern das “politisch korrekte” ausgesagt haben. Warum sonst jagen die Menschen so verbissen hinter Geld, großen Autos, großen Häusern, tollen Reisen her? Glück in der Familie fände man auch ohne das alles.
Was ich gesagt hätte? hmm, mal drüber nachdenken …
Gerhard Zirkel
Jochen Mai
@Gerhard: Klar, bist du das. Ob Webseite oder Blog ist doch egal. Beides sind Medien. Und zum Glück: Glaub ich nicht. Mein Gefühl ist, die Leute sagen schon das, was sie unbewusst spüren, was sie wirklich glücklich macht. Aber wie so oft klafft die Schere zwischen Theorie und Praxis. Das ist genauso wie mit dem Rauchen: Jeder Raucher weiß, dass er damit seinem Körper schadet – und zündet sich trotzdem die nächste Kippe an. Deswegen lügt er ja nicht, wenn er in einer Umfrage sagen würde, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist. Er zieht nur widersprüchliche Konsequenzen daraus.