Kennen Sie Doodle? Falls nicht, kennen Sie aber sicher das Problem: Sie haben 5 verstreute Leute und wollen sich mit denen treffen, zum Beispiel zu einer Vorstandssitzung, einem Geschäftsessen, einer Konferenzschaltung, einem netten Filmabend. Dummerweise gestaltet es sich aber extrem schwierig und zeitraubend per Mail einen gemeinsamen Termin zu finden. Macht nix, denn bei Doodle richten Sie einfach eine Seite mit Alternativterminen ein und schicken den Link an Ihre Freunde. Die müssen dann nur noch anklicken, wann sie können – ganz ohne Anmeldung. Am Ende sehen Sie auf dem Tableau sehr übersichtlich wann wer kann, beziehungsweise den kleinsten gemeinsamen Nenner. Sehr nützlich.
Robert Basic hat sich die Mühe gemacht seine Blogeinnahmen-Umfrage auszuwerten. Basis waren 136 Blogs. Die Ergebnisse lassen sich kurz so zusammenfassen:
Eine gute Methode, unserem Denken mehr Struktur zu verleihen oder eine Übersicht über die eigene Gedankenwelt zu bekommen, sind Mindmaps. Dabei werden Gedanken und Wissen auf einem Blatt Papier in Form einer von innen nach außen verlaufenden Baumstruktur visualisiert. Perfektioniert wurde diese Technik in den Siebziger Jahren von dem britischen Lernforscher Tony Buzan, der dabei Worte, Bilder, Symbole, Farben auf einer Art Gedankenlandkarte kombinierte. Eine Sammlung von wunderschönen und von Hand gemalten Mindmaps habe ich jetzt hier gefunden. Unbedingt ansehen – sehr inspirierend!
Beeindruckendes Video (Englisch) über die Funktionsweise unseres Gehirns – nicht zuletzt wegen des Auftritts eines echten menschlichen Gehirns…
Längst spielt das Internet eine immer wichtigere Rolle für den beruflichen Erfolg: 34 Prozent der Personalberater nutzen die dort zu findenden Daten bereits regelmäßig, um Lebensläufe, Referenzen, Freizeitaktivitäten sowie die fachliche wie persönliche Eignung von Bewerbern abzuklopfen, so das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater (BDU), die im Herbst 2007 durchgeführt wurde. Zu diesem Thema und der Frage, wie man seine Reputation im Netz retten kann, gibt es aktuell ein lesenswertes Interview mit Mario Grobholz, Gründer der Personensuchmaschine Myonid und PR-Blogger Klaus Eck.
Anlage oder Umwelt? Bestimmen die Gene unseren Charakter oder sind es Erziehung, Erfahrung, Freunde? Die Frage beschäftigt die Forscher schon seit Dekaden. Und um es gleich zu sagen: Eine eindeutige Antwort darauf haben sie bis heute nicht gefunden. Aber immer wieder tauchen neue Forschungsergebnisse und lesenswerte Artikel dazu auf – so wie dieser bei ABC News.
Hier kommt die nächste Blase – zum Mitsingen… 2, 3, 4…
Ich weiß, das ist ein ungewöhnliches Thema und passt hier auch nicht so recht rein. Aber es ist eine Sache, die viele von uns einmal treffen könnte: Der Freund einer Freundin von mir ist an Krebs erkrankt. Prostatakrebs um genau zu sein. Seit kurzem gilt er als austherapiert. Das ist ein Euphemismus. Im Klartext heißt es: Die Ärzte haben alles versucht, nun sind sie mit ihrem Latein am Ende, sie haben ihn aufgegeben. Ich mache den Ärzten keinen Vorwurf. Aber ich bewundere, wie diese Familie (Michael ist verheiratet und hat zwei Söhne) für ihn kämpft. Inzwischen haben sie eine eigene Webseite für ihn ins Leben gerufen und bitten um Spenden. Denn es gibt vielleicht noch eine Chance: eine von den Kassen nicht anerkannte experimentelle Immuntherapie mit dem Newcastle Disease Virus und dendritischen Zellen in Kombination mit Hyperthermie. Diese Therapie kostet rund 18.000 Euro, was sich die Familie nicht leisten kann. Knapp 10.000 Euro haben sie schon gesammelt. Und das ist kein Internet-Fake!!! Wer also auch von Ihnen helfen möchte: Ich finde diese Aktion vorbildlich und unterstützenswert und bete für deren Erfolg.
1. Kommentar
Monika Birkner
03.06.08 um 07:02 Uhr
Lieber Herr Mai,
danke für diesen Beitrag. ich finde ihn durchaus passend im Rahmen der Karrierebibel. Erinnert er uns doch daran, immer mal wieder darüber nachzudenken, welchen Stellenwert Beruf und Karriere haben und was es sonst noch gibt im Leben.
Unabhängig davon bin ich tief beeindruckt vom Kampf- und Siegeswillen der Familie und darüber, welche finanziellen und sonstigen Ressourcen sie bereits mobilisiert haben. Wir können nie vorhersagen, wie so ein Kampf ausgeht.Es gibt mittlerweile eine Reihe von Forschungsergebnissen zur Kraft von Gebeten (interessante Lektüre dazu: Lynne McTaggart: Intention), aber eine Garantie gibt es nicht. Doch eins ist für mich sicher: Wer sich so engagiert, siegt auf jeden Fall. Er/siebesiegt sich selbst, die Ängste, Zweifel, vielleicht Verzweiflung und was noch alles an Gefühlen aufkommen mag. Er/sie wächst über sich hinaus. Und nemand weiß, wie vielen anderen Menschen so ein Beispiel neue Kraft gibt.
Daher noch einmal “Danke” für diesen Beitrag.
Herzliche Grüße
Monika Birkner
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