Lehrreiche Fundsachen aus dem Internet

Im Leadership-Blog beschäftigt sich George Ambler mit der Frage, wie man eine inspirierende Führungskraft wird. Seine sieben Grundregeln:

  1. Demonstrate enthusiasm — constantly
  2. Articulate a compelling course of action
  3. Sell the benefit
  4. Tell more stories
  5. Invite participation
  6. Reinforce an optimistic outlook
  7. Encourage potential

Nonverbale Kommunikation

Im MySkills-Blog gibt es derweil ein lesenswerte Serie über nonverbale Kommunikation. Dabei räumt Gerald Petersen mit dem Mythos auf, 93 Prozent unserer Kommunikation seien nonverbal. Die Vorstellung geht auf eine immer wieder zitierte Studie von Albert Mehrabian zurück, der nach diversen psychologischen Experimenten 1971 zu dem Ergebnis kam, dass Informationen zu…

  • 55 Prozent via Mimik, zu
  • 38 Prozent über die Stimme und zu
  • 7 Prozent verbal vermittelt werden.

Das Problem daran: Diese Ergebnisse wurden zu unrecht verallgemeinert. Erstens umfasste die Probandengruppe damals nur rund 20 Studenten. Zweitens ließ Mehrabian die Teilnehmer lediglich einige Worte nach ihrer emotionalen Wertigkeit einschätzen: Positiv (z.B. „Danke“), negativ (z.B. „Schrecklich“) oder neutral (z.B. „Wirklich“). Anschließend wurden die Begriffe in verschiedenen Tonfällen vorgelesen, und die Probanden mussten einschätzen wie sie gemeint sind, während sie ein Bild mit einer positiv, negativ oder neutral aussehenden Person ansahen. Das zeigt zwar, von welchen Faktoren unsere Sympathie für andere Menschen abhängt und belegt auch die Dominanz der Körpersprache vor dem Inhalt, es beweist aber nicht das exakte numerische Verhältnis.

Bewertung: Die eigenen Emotionen entscheiden

GesichterWenn Sie selbst auch einmal Gesichter einschätzen wollen, sollten Sie den Beitrag von Dave Munger bei Cognitive Daily lesen: Dort können Sie sich zwölf rudimentär gezeichnte Gesichter anschauen und beurteilen, welches davon besonders traurig dreinschaut. Bemerkenswert daran: Die meisten Menschen beurteilen die Gesichter nicht neutral. Vielmehr beeinflusste sie ihr eigener Gemütszustand.

Schlaflos: Wie lange geht das gut?

Apropos Experimente: Wie lange kann ein Mensch ohne Schlaf auskommen und was passiert dabei mit ihm? Der Frage sind Schlafforscher und Psychologen immer wieder nach- und dabei auch bis an die Grenzen gegangen. Einer der bizarrsten Versuche, bei dem Randy Gardner ganze elf Tage schlaflos blieb, endete mit 14 Stunden und 40 Minuten Schlaf hinterher und einem frischen Probanden:

A small crowd of doctors, parents, and classmates gathered to celebrate the event. They cheered wildly, and Gardner, busy taking calls from newsmen, responded with a V-for-victory sign. Four hours later, he was whisked away to the naval hospital where, after receiving a brief neurological checkup, he fell into deep sleep. He woke fourteen hours and forty minutes later, feeling alert and refreshed.

Tipps fürs Netzwerken

Bei AndersDenken gefunden: Sieben Tipps für besseres Netzwerken, darunter auch Tabus, lauernde Fettnäpfchen und echte Kontaktkiller. Zum Beispiel: Karten-Karneval – “Hier ist meine Karte. Rufen Sie mich an, wenn Sie einen Designer suchen! Bis später.” Brrr. Das Ganze beruht übrigens auf einer Serie im Blog von Besser gehts immer von Nicole Arnitz und Hannes Offenbacher. Dazu gibt es obendrein ein Video über Scott Ginsberg, dem “Nametag Guy”…

Schwule verdienen weniger

Eine interessante Gehaltsstudie der University of New Hampshire Whittemore School of Business and Economics hat wiederum das Time-Magazin aufgetan: Die Autoren werteten die Daten von rund 91.000 heterosexuellen und homosexuellen Paaren aus und kamen zu dem Ergebnis, dass schwule Männer im Schnitt 23 Prozent weniger verdienen als verheiratete heterosexuelle Männer und neun Prozent weniger als unverheiratete Heterosexuelle, die aber mit einer Frau zusammen leben.