SMS verbessern Lesekraft
Bisher hieß es immer: Simsen macht dumm. Wenn Teenager nur noch Texthieroglyphen und Abkürzungen vom Typ *lol*, HDGDL und ZMOZD tippen, kann das nicht gut für ihre geistige Entwicklung sein. Ist es aber wohl doch, haben jetzt Wissenschaftler herausgefunden: Offenbar verbessen die Textnachrichten sogar regelrecht die Lesestärken der Kinder.
Eighty-eight children aged between ten and twelve years were asked to compose text messages describing ten scenarios – for example, explaining to a friend that they’d missed the bus and would be late. Those children who used more textisms in their messages – including abbreviations like “bro”, unconventional spellings like “skool” and so-called accent stylizations like “wiv” – also tended to score more highly on a reading task. The study also showed that girls tended to use more textisms than boys, and that the earlier a child first started using a mobile phone, the more superior their reading ability tended to be.
Eine Billion Dollar
Wer kann sich schon eine Billion (im Englischen: Trillion) Dollar vorstellen. Ausgeschrieben ist das eine Eins mit 12 Nullen: 1.000.000.000.000. Wie das in 100-Dollar-Geldscheinen (bzw. Geldpaletten) aussieht, zeigt diese wunderbare Illustration (das vorne links in Rot ist ein Mensch):

Krieg im Büro
Eine Studie zeigt, dass in Krisenzeiten die Diskrimminierung am Arbeitsplatz wächst:
New research by Eden King, assistant professor of psychology at George Mason University, suggests that workplace discrimination can actually increase when people feel threatened by outside factors such as finances. A recent study by King and co-researchers showed that people who support diversity programs have changing attitudes in times of economic strife. In addition, those in hiring positions may be less likely to hire a minority job applicant in an economic downturn.
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Schönheit im Auge der Geschlechter
Dass Männer und Frauen unterschiedlich denken, ist bekannt. Offenbar reagiert ihr Gehirn aber auch sehr unterschiedlich auf Schönheit: Beauty Affects Men’s and Women’s Brains Differently
In men, images they consider to be beautiful appear to activate brain regions responsible for locating objects in absolute terms — x- and y-coordinates on a grid. Images considered beautiful by women do the same, but they also activate regions associated with relative location: above and behind, over and under. The difference could be the result of evolutionary pressures on our hunter-gatherer ancestors.
Glück ist keine Glückssache
Machen Frohsinn und gute Laune erfolgreich? Sonja Lyubomirsky von der Universität von Kalifornien in Riverside, Laura King von der Universität von Missouri, Columbia und Ed Diener von der Universität von Illinois sind dieser Frage in einer umfangreichen Studie nachgegangen. Sie ist vollständig als pdf herunterzuladen. Wer sich die Lektüre sparen will, das Ergebnis ist:
We have reviewed extensive evidence demonstrating that happy people are successful and flourishing people. Part of the explanation for this phenomenon undoubtedly comes from the fact that success leads to happiness. Happy people show more frequent positive affect and specific adaptive characteristics.Furthermore, the data suggest that the success of happy people may be mediated by the effects of positive affect and the characteristics that it promotes. It appears that happiness, rooted in personality and in past successes, leads to approach behaviors that often lead to further success. At the same time, happy people are able to react with negative emotions when it is appropriate to do so.
Die 25.000-Dollar-Methode
Gefunden bei Imgriff: Die 25.000-Dollar-Methode ist benannt nach dem Honorar, das sie ihrem Erfinder, Irving Lee, einbrachte. Angeblich suchte der Unternehmer Charles Michael Schwab ein gutes Zeitmanagement-Konzept. Lee wiederum lieferte es ihm, überließ Schwab aber die Höhe des Honorars – je nachdem wie viel ihm die Methode wert sei, wenn er sie eine Weile geteste habe. Schwab überwies eben jene 25.000 Dollar, die ihr den Namen gab – und so funktioniert:
- Schreiben Sie täglich die wichtigsten Aufgaben des folgenden Tages auf.
- Ordnen Sie die Aufgaben nach Wichtigkeit.
- Achten Sie darauf dass jede Aufgabe höchstens 20 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Teilen Sie also größere Aufgaben in kleinere Schritte.
- Beginnen Sie den nächsten Tag mit der wichtigsten Aufgabe.
- Bevor Sie mit Punkt 2 fortsetzen, prüfen Sie erneut Ihre Prioritäten. Falls neue Aufgaben hinzu gekommen sind, fügen Sie diese an passender Stelle ein.
- Setzen Sie das Abarbeiten der Liste fort und überprüfen Sie nach jeden Schritt erneut die Reihenfolge. Am Ende des Tages haben Sie vielleicht nicht alles geschafft, dafür aber die wichtigsten Aufgaben.
Tweets aus dem Jenseits
Klaus Eck hat eine Liste von Fake-Twitterern erstellt, die Verstorbene Promis und deren Gedankengut imitieren, mit deren Reputation spielen oder einfach nur amüsieren. Darunter Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Johann Wolfgang von Goethe, Konfuzius, Friedrich Nietzsche, Karl Heinrich Marx, Gandhi oder Charles Darwin.
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asaaki
kleine korrektur oben bitte: das sind keine 1-Dollar-Scheine, sondern 100-Dollar-Scheine! :-)
Jochen Mai
Hab ich doch schon längst korrigiert. Diesmal war ich schneller.
asaaki
da haben wir uns zeitlich wohl überschnitten. :-)
Jochen Mai
nö. nicht überschnitten. ich war schneller… ;-P