2 von Jochen Mai am 27. Februar 2009 → Fundsachen in Watchblog

Fundbüro – Lesenswertes aus dem Internet

Wie läuft die Online-Rasterfahndung der Headhunter ab?

fadenkreuzDie Jobbörse Experteer hat die Suchverläufe von 4500 Headhuntern unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die aktuellen Top-3-Suchbegriffe lauten: SAP, Controlling, Sales/Vertrieb. Die Top-3-Branchen, in denen die Headhunter fahnden, sind: Maschinen- und Anlagenbau, IT und Fahrzeugbau. Wer dann noch München, Frankfurt am Main oder Hamburg als mögliche Einsatzorte angibt, hat beste Chancen angesprochen zu werden. Und: Angeblich gehen die Personaljäger Mittwochs um 11 Uhr am häufigsten nach Professionals. Zusatztipp: Offenbar suchen die Personalberater vor allem nach neuen Einträgen. Wer sein Profil ständig aktualisiert, fällt so besser ins Raster.

Kostenloser Leitfaden für Gründer

Die Berliner Beratung Consurge hat einen Gründerleitfaden entwickelt, der Gründungswilligen Tipps und Tools präsentiert. Darin werden Antworten auf Fragen gegeben, wie: Wie finde ich eine zündende Idee, die zu meiner Persönlichkeit passt? Wie lässt sich daraus ein Geschäftsmodell ableiten? Woher weiß ich, welche Unterstützungsangebote zur Realisierung geeignet sind? Der Leitfaden ist kostenlos und wird kontinuierlich aktualisiert. Die einzelnen Themenschwerpunkte sind über ein kleines Navigationselement erreichbar. Kleines Bonbon: Diese Navigation kann zudem als sogenanntes Widget in andere gründungsbezogene Webseiten eingebunden werden. So wie hier:

Aussehen entscheidet über Kompetenzzutrauen

FrauNehmen Sie an, Sie würden Manager nicht nach ihrer Kompetenz oder ihren tatsächlichen Leistungen beurteilen, sondern danach, wie kompetent sie aussehen… Das käme der Realität erstaunlich nahe. So jedenfalls eine Studie von John Antonakis und Olaf Dalgas kommt genau zu diesem Ergebnis:

[They] presented photos of pairs of competing candidates in the 2002 French parliamentary elections to hundreds of Swiss undergrads, who had no idea who the politicians were. The students were asked to indicate which candidate in each pair was the most competent, and for about 70 per cent of the pairs, the candidate rated as looking most competent was the candidate who had actually won the election.

Andere Studien unterstreichen die These.

Singen führt zur Kündigung

Gefunden bei Blogaboutjob: Weil sie am Arbeitsplatz sang, wurde einer Italienerin gekündigt. Das Singen scheint nur für die Gondoliere in Venedig in Ordnung zu sein, aber nicht für Betriebe in Bergamo. Übrigens: Das Singen der Gondoliere kommt noch aus der Zeit als man den Inhalt der Nachttöpfe am offenen Fenster leerte. Durch das Singen machten die Gondoliere auf sich aufmerksam um nicht getroffen zu werden.

Typologie der Netzwerk-Mitglieder

Cliquen klicken: Jede Internet-Community hat die Mitglieder, die sie verdient. Sehr witzig (und wahr)!

TTF-Font aus eigener Handschrift

bleistiftEinen “handgeschriebenen” Brief ausdrucken? Das klingt paradox, geht aber. Mit dem kostenlosen Service Yourfonts. Der erstellt individuelle Schriftarten aus handgeschriebenen Buchstaben. Nach dem Ausfüllen und Einscannen einer Leervorlage generiert der Dienst einen TrueType-Font aus der eigenen Handschrift, der sich dann etwa in einer Textverarbeitungen nutzen lässt.

7 Tipps für gute Betreffzeilen

Ivan Blatter gibt auf dem Imgriff-Blog Ratschläge für bessere Betreffzeilen in E-Mails. Etwa:

  • Fasse im Betreff den Inhalt zusammen. Die meisten Leute beschreiben den Inhalt der E-Mail (”Aktueller Stand Bestellung”), statt deren Botschaft zusammenzufassen (”Ihre Bestellung wurde versendet”).
  • Benutze den Betreff nicht als Lockmittel. Der Betreff verfehlt seinen Zweck völlig, wenn er den Empfänger lediglich zum Klicken animieren soll. “Sensationelles Angebot” klingt nach Spam und viele werden die E-Mail genau darum erst gar nicht öffnen. Der Betreff ist eine Infozeile und keine Schlagzeile.
  • Schreibe den Betreff erst am Schluss. Es ist schwierig, den Inhalt der E-Mail zusammenzufassen, wenn Du sie noch gar nicht geschrieben hast. Schreibe den Betreff deshalb erst zum Schluss.

Träume beeinflussen Urteil

Eine Studie zeigt: Unabhängig vom Kulturkreis beeinflussen Träume unser anschließendes Verhalten sowie unser Urteilsvermögen:

Finally, dream content influenced judgment: Participants reported greater affection for a friend after considering a dream in which a friend protected rather than betrayed them and were equally reluctant to fly after dreaming or learning of a plane crash. Together, these results suggest that people engage in motivated interpretation of their dreams and that these interpretations impact their everyday lives.

M.C. Escher war doch Ökonom

Mark McHugh enthüllt: Die Kunstwerke von M.C. Escher sind keine Kunst, sondern ökonomische Modelle. Stimmt:

[via Nerdcore]
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1. Kommentar

Ivan Blatter
27.02.09 um 12:27 Uhr

Herzlichen Dank für den Link auf meinen Beitrag bei imgriff.com und die anderen Links!
Bin grad dabei, meine Handschrift zu machen. :-)

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