Was passiert, wenn ein Mitarbeiter kündigt: Wem gehören dann die Kontakte aus seinen virtuellen Netzwerken à la Xing, LinkedIn oder Facbook? Die Frage ist gar nicht so abwegig: Als ein Hays-Mitarbeiter kündigte, um sich im selben Geschäftsfeld selbstständig zu machen, verklagte Ihn sein ehemaliger Arbeitgeber auf die Herausgabe seines Profils und damit seiner Kontakte. Mit Erfolg. Ein englisches Gericht gab dem Kläger Recht und verurteilte den Mann zur Löschung seines LinkedIn-Profils und auf die Offenlegung aller Dokumente wie E-Mails und Rechnungen, da Hays eine Nutzung der Kontakte in LinkedIn für die neue Firma des Beklagten vermutete. [Gefunden bei: Blogaboutjob]
Apropos: Der Reputationsdienstleister DeinGuterRuf hat ein Experiment („Wege digitaler Identitäten“) durchgeführt, das ein bisschen an meinen Reiner Fakeman erinnert: Dazu wurden drei fiktive Profile im Internet und den Sozialen Netzwerken erstellt und einen Monat lang beobachtet. Während die beiden Männer (Consultant und IT-Experte) berufliche Kontakte in Xing und LinkedIn aufnahmen, war die Studentin in privaten Netzwerken wie StudiVZ und MySpace aktiv. Während die Studentin mit attraktivem Foto und vielen persönlichen Angaben jede Menge privater Kontaktanfragen erhielt, hatten die beiden eher zurückhaltend agierenden Männer weit weniger Ergebnisse. Dies zeige, “dass sich die berufliche Online-Reputation nicht so einfach aufbaut”, meinen die Studienautoren. Wer hingegen in Foren schreibe und interessante Blog-Einträge schreibe, fördere seine Online-Reputation deutlich mehr. “Doch das kostet Zeit und Know-how.”
Ich hatte ja hier schon einmal über Videobewerbungen geschrieben. In den USA ist das längst ein Trend, hierzulande werden Videobewerbungen eher als exotische Nerd-Spielerei belächelt. Noch. Mit MyJobVideo gibt es aber zumindest schon eine Plattform für Video-Bewerbungen im Internet. Bei Thorsten fand ich nun einen Link zur Bewerbungsseite von Johanna Jung und ihrem wirklich vorbildlichen (aber sicher auch sehr aufwendigen Video:
Burkhard Schneider hat einen kostenlosen Leitfaden für Abmahnwahngeschädigte gefunden: den Wegweiser Abmahnung. Das 96-seitige Ebook behandelt dabei folgende Kapitel:
Zudem enthält der Leitfaden einige Linktipps. Und wer dem Verein gegen den Abmahnwahn 5 Euro überweist, der erhält ein sogar ein PDF mit zusätzlichen Tipps und Links zum Anklicken oder Ausdrucken.
Aniko vom Bewerberblog beschäftigt sich derweil mit Persönlichkeitstests, beziehungsweise dem gläsernen Bewerber:
Das Problem bei solchen Tests ist nun, dass man sich nicht entblößen und seine Schwächen aufdecken möchte, weil man ja den Job haben möchte! Oft ist die Angst vor der großen Durchleuchtungskraft solcher Psychotests sehr groß – aber man kann lernen, Fragen zu durchschauen bzw. deren Hintergründe zu erahnen. Ein bisschen sozial erwünscht sollte man also schon antworten und darauf achten, dass die Antworten bei einer karitativen Organisation anders als bei einem großen Konzern aussehen. Doch allzu perfekt sollte man erfahrungsgemäß auch wieder nicht antworten – das wirkt schnell unglaubwürdig.
Mindmap-Guru Florian Rustler beschreibt, wie sich Mindmaps auch zur Karriereplanung einsetzen lassen:
Mit Mindjet MindManager habe ich einmal exemplarisch die (Karriere-)Websites von zwei Banken – der Deutschen Bank und der DekaBank – auf diese Weise visualisiert. Ich habe mich dabei ausschließlich der auf den Websites vorhandenen Information und Bildern bedient.
Das Ergebnis sieht dann zum Beispiel so aus:
Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.
[via SWR1]
1. Kommentar
Helena Gotschler
31.08.08 um 11:40 Uhr
Die #15 unter den Tipps ist eine gute Motivation für den Abschluss.
Ich denke das es zu dem Anfang auch sehr gepasst hätte.
2. Kommentar
Bernd
31.08.08 um 12:58 Uhr
Also ich halte Tip 10 für besonders wichtig
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