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Gehaltsreports: Verdienen Sie, was sie verdienen?

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Rechnen Sie es genau nach: Verdienen Sie, was Sie verdienen? Oder vielleicht wesentlich mehr? Den eigenen Marktwert zu kennen und einschätzen zu können, ist für Sie essenziell, um bessere Gehaltsverhandlungen zu führen sowie eine potenzielle Gehaltserhöhung erfolgreich zu realisieren. Das ist allerdings leichter gesagt als getan: Nicht nur, weil es unterschiedliche Gehaltsvereinbarungen gibt, die einen Gehaltsvergleich intransparent machen, sondern auch branchenspezifische Lohnunterschiede und eine starke regionale Differenzen. All das erschwert den Überblick und Gehaltscheck.

Deshalb haben wir für Sie einen neuen kostenlosen Service gestartet: Ihren persönlichen Gehaltsreport.

Jetzt Ihren persönlichen Gehaltsreport kostenlos anfordern

Check-Icon-TransparentWer verdient was und wieviel? Die Karrierebibel liefert Ihnen in einer individuell für Sie erstellten Studie alle wichtigen Fakten und einen umfangreichen Gehaltscheck. Geordnet nach Branchen, Regionen und Berufserfahrungen bietet Ihnen der Gehaltsreport eine individuelle Orientierung und zeigt Ihnen zugleich die Durchschnittsgehälter je nach Branche, Bundesland oder akademischem Abschluss – alles auf Sie und Ihre Angaben zugeschnitten und trotzdem anonym.

Einfach das folgende Formular ausfüllen, E-Mail-Adresse angeben, fertig:

Da der Gehaltsreport basierend auf Ihren Angaben persönlich für Sie angefertigt wird, kann die Bearbeitung werktags bis zu 24 Stunden dauern. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Gehaltsreport Beispiel

Gehaltscheck-Beispiel-CoverFalls Sie sich noch unsicher sind, was Sie bei dem Gehaltsreport erwartet: kein Problem! Hier finden Sie ein Beispiel-Report als PDF, den Sie sich vorab gerne herunterladen können, um sich ein Bild zu machen. Es ist aber wirklich nur ein Beispiel mit fiktiven Zahlen. Und wie schon gesagt: Der Gehaltscheck beziehungsweise Gehaltsreport kostet Sie gar nichts und ist völlig unverbindlich. Wir bieten diesen vor allem als Leser-Service an – einfach, weil wir die beste Seite für Ihren beruflichen (und finanziellen) Erfolg sein wollen. In dem Fall dürfen Sie uns natürlich gerne weiterempfehlen…

Gehaltsreport 2016: Wer verdient was?

Gehaltsreport 2016: Wer verdient was?Erst vor kurzem hat die Jobbörse Stepstone einen großen Gehaltsvergleich publiziert (PDF), der zeigt, in welchen Berufen Fach- und Führungskräfte gutes, ja sogar sehr gutes, teils aber auch weniger gutes Geld verdienen.

Mediziner führen das Gehälter-Ranking an, auch IT-Fachleute und Ingenieure befinden sich in der Spitzengruppe. Wer verdient was? Hier sind die wichtigsten Zahlen:

Gehaltsreport: 11 Erkenntnisse über aktuelle Gehälter

  • Qualifikaton:

    Ein Studium lohnt sich. Mit Masterabschluss verdient man durchschnittlich 28 Prozent mehr als (nur) mit Abitur. Das Durchschnittsgehalt von Master-Absolventen beträgt 56.165 Euro brutto im Jahr, Bachelor-Studenten liegen mit 55.585 Euro nur ganz knapp dahinter. Fach- und Führungskräfte mit Abitur verdienen 43.980 Euro, ganz vorne liegen die Promovierten (65.708 Euro).

  • Unternehmensgröße:

    Große Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern zahlen 16 Prozent höhere Gehälter als kleine Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern.

  • Ärzte:

    Ärzte sind mit einem Durchschnittsverdienst von 64.110 Euro die Top-Verdiener Deutschlands. Mediziner, mehr noch Chirurgen in einer Klinik können sogar noch mit 27 Prozent mehr rechnen als niedergelassene Ärzte.

  • Pfleger:

    Am anderen Ende des (untersuchten) Spektrums liegen Fachkräfte in Pflege und Therapie wie zum Beispiel der Altenpfleger. Sie verdienen im Schnitt 33.446 Euro. In großen Einrichtungen gibt es 20 Prozent mehr als in kleineren.

  • Controller:

    Im Bereich Finance und Controlling zahlt sich Personalverantwortung besonders aus. Sie bringt ein um bis zu 25 Prozent höheres Gehalt.

  • Einkäufer:

    Auch Fachkräften in Einkauf und Logistik winkt ein um 21 Prozent höherer Zuschlag, wenn sie Personalverantwortung innehaben. Mit fünfjähriger Berufserfahrung gibt es im Schnitt ein Drittel mehr als für Einsteiger.

  • Personaler:

    Bei HR-Spezialisten und Personalmanagern wirken sich Branchen- und Standortwahl nicht so stark auf das Gehalt aus wie bei anderen Berufsgruppen. Auch steigt ihr Gehalt langsamer, HR-Fachkräfte mit sechs bis zehn Jahren Berufserfahrung verdienen „nur“ 18 Prozent mehr als Berufseinsteiger.

  • Vertriebler:

    Sie verdienen in der Luft- und Raumfahrtbranche rund 20 Prozent mehr als im Vertriebsdurchschnitt, wie etwa Handelsvertreter oder Verkaufsleiter. Auch ist der Anteil des variablen Gehalts mit 16 Prozent hier besonders groß.

  • Marketeers:

    Ein Studium macht sich für Marketing-Profis nicht so sehr bezahlt wie in anderen Berufsfeldern. Akademiker erhalten nur vier Prozent mehr als Nicht-Akademiker.

  • ITler:

    IT-Fachkräfte verdienen im Ländervergleich in Hessen am meisten. Hier gibt’s 63.462 Euro im Schnitt, in Sachsen dagegen nur 42.798 Euro. Unternehmen aus der Konsumgüterindustrie und Banken zahlen die höchsten Gehälter. Gefragt sind derzeit übrigens vor allem Softwareentwickler, Programmierer und Systemadministratoren. Im Aufwind ist auch der Medieninformatiker.

  • Ingenieure:

    Als Akademiker verdient man in technischen Berufen ein Drittel mehr als ohne Studienabschluss. Für Ingenieure gibt es die höchsten Gehälter – etwas überraschend – im Saarland (62.483 Euro), die niedrigsten in Sachsen (43.626 Euro).

Eine Fach- und Führungskraft verdient in Deutschland im Schnitt 52.000 Euro brutto – inklusive der variablen Anteile. Von Bayern zu Brandenburg, von Saarland und Sachsen gibt es dabei aber erfahrungsgemäß große Unterschiede …

Bundesländer: Hier gibt’s am meisten

Bundesland Jahresbrutto
Hessen 57.002 Euro
Bayern 56.801 Euro
Baden-Württemberg 55.604 Euro
Nordrhein-Westfalen 54.002 Euro
Hamburg 51.423 Euro
Rheinland-Pfalz 50.280 Euro
Saarland 49.646 Euro
Bremen 48.894 Euro
Niedersachsen 48.701 Euro
Schleswig-Holstein 47.099 Euro
Berlin 42.865 Euro
Brandenburg 39.955 Euro
Thüringen 39.314 Euro
Mecklenburg-Vorpommern 38.649 Euro
Sachsen 38.579 Euro
Sachsen-Anhalt 37.701 Euro

Dass Hessen im Ländervergleich vorne liegt, hat – natürlich – auch mit der Dominanz des Finanzsektors in Frankfurt zu tun. Banken und Finanzdienstleister sind im Branchenvergleich die zahlungskräftigsten Arbeitgeber, ganz hinten liegen Handwerk und Gastronomie.

Branchen: Diese bezahlen am besten

Branche Jahresbrutto
Banken 64.100 Euro
Finanzdienstleister 63.720 Euro
Konsum-/Gebrauchsgüter 61.662 Euro
Chemie-, Erdöl-, Verarbeitende Industrie 60.989 Euro
Automotive 60.525 Euro
Telekommunikation 59.791 Euro
Medizintechnik 59.702 Euro
Maschinen- und Anlagenbau 58.491 Euro
Luft- und Raumfahrt 58.389 Euro
Groß- und Einzelhandel 45.604 Euro
Öffentlicher Dienst und Verbände 44.714 Euro
Personaldienstleistungen 43.441 Euro
Land-, Forst-, Fischwirtschaft, Gartenbau/ 43.288 Euro
Gesundheit und Soziale Dienste 41.410 Euro
Agentur, Werbung, Marketing, PR 40.155 Euro
Freizeit, Touristik, Kultur, Sport 39.729 Euro
Bildung und Training 39.512 Euro
Hotel und Gastronomie 34.711 Euro
Handwerk 34.367 Euro

Enorme Unterschiede gibt es auch zwischen den einzelnen Berufsfeldern. An der Spitze liegen Ärzte und Mediziner, auch IT- und Finanz-Fachkräfte, Ingenieure und Vertriebler kommen auf überdurchschnittliche Einkommen. Weniger rosig sind die Gehaltsaussichten in Hotellerie, Gastronomie, Handwerk und im Pflege-Bereich.

Wichtig: Hier sind nur die Berufsfelder berücksichtigt, für die Stepstone ein durchschnittliches Bruttogehalt errechnet hat. Die Liste ist also keineswegs komplett, zum Beispiel fehlen die Juristen, für die Stepstone lediglich eine Gehaltsspanne von 56.000 bis 67.000 Euro angibt.

Berufe: Wer am meisten Gehalt bezieht

Berufsfeld Jahresbrutto
Ärzte und Mediziner 64.110 Euro
IT 57.862 Euro
Ingenieure und technische Berufe 57.610 Euro
Finance und Controlling 55.892 Euro
Vertrieb 54.973 Euro
Personalwesen 52.618 Euro
Einkauf und Logistik 50.788 Euro
Marketing und Vertrieb 49.080 Euro
Groß- und Einzelhandel 45.604 Euro
Öffentlicher dienst und Verbände 44.714 Euro
Personaldienstleistungen 43.441 Euro
Land-, Forst-, Fischwirtschaft, Gartenbau/ 43.288 Euro
Gesundheit und Soziale Dienste 41.410 Euro
Agentur, Werbung, Marketing, PR 40.155 Euro
Freizeit, Touristik, Kultur, Sport 39.729 Euro
Bildung und Training 39.512 Euro
Hotel und Gastronomie 34.711 Euro
Handwerk 34.367 Euro
Pflege und Therapie 33.446 Euro

[Quelle alle Tabellen: Gehaltsreport 2016, Stepstone]

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