Die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen sind – trotz Krise – in diesem Jahr leicht gestiegen. Vor allem in den Bereichen Einkauf, Forschung und Entwicklung, Fertigung sowie Finanzwesen lassen sich deutlich höhere Einstiegsgehälter erzielen als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Gehaltsstudie 2009 der Absolventen-Jobbörse Alma Mater, die als PDF demnächst dort kostenlos herunter geladen werden kann. Wer will, kann auch Johannes Lenz direkt anmailen (Johannes.Lenz[ät]alma-mater.de) und bekommt die Studie dann per E-Post. Insgesamt wurden 4224 Gehaltsangaben von 685 Unternehmen ausgewertet. Die Schwelle von 40.000 Euro wird inzwischen in fast allen Bereichen übertroffen, im Bereich F+E liegt das Einstiegsgehalt sogar bei 45.000 Euro im Durchschnitt.

Einstiegsgehälter nach Funktionen

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Natürlich spielt dabei auch die Unternehmensgröße eine Rolle. Als Faustregel gilt: Je größer das Unternehmen, desto besser wird bezahlt. Allerdings nivelliert sich dieses Gefälle zusehends. Lagen die Gehaltsunterschiede zwischen großen und kleinen Unternehmen im vergangenen Jahr noch bei 6,9 Prozent, so sind es nunmehr nur noch 4,72 Prozent.

Einstiegsgehälter nach Branchen

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Auch die Unterschiede zwischen den Branchen verschwimmen immer mehr. In 10 von 14 Branchen sind die Einstiegsgehälter für Hochschulabsolventen gestiegen. Die höchsten Saläre werden zwar wie im Vorjahr von Versorgungsunternehmen, Fahrzeugherstellern, Banken sowie Chemie und Pharma-Unternehmen gezahlt. Trotzdem ziehen andere Branchen, wie etwa Elektrotechnik, Maschinenbau oder Zeitarbeit (im Vorjahr noch eine der Schlusslichter) immer mehr auf. Die Medienbranche und der Öffentliche Dienst sind für Akademiker dagegen keine wirklich exzellenten Adressen: Sie zahlen vergleichsweise schlechte Gehälter.