Es stimmt schon: Mit Geld kann man weder Liebe, (echte) Freunde, noch Gesundheit kaufen. Kurzum: Geld macht nicht glücklich. Aber wie Studien (etwa von dem Harvard-Psychologen Daniel Gilbert) zeigen, verdienen glückliche Menschen langfristig mehr als unglückliche. So wie es scheint, macht das Gefühl zufrieden zu sein, produktiver und motiviert zugleich sich zu engagieren. Jedenfalls mehr als ein höheres Einkommen.

Dass Geld nicht zwangsläufig die Laune hebt, konnte übrigens schon Philip Brinckman 1978 nachweisen. Dazu wählte er einen besonders dramatischen Vergleich zwischen Lotteriegewinnern und Menschen, die durch einen Unfall schwerbehindert wurden. Er befragte 22 Lottomillionäre, eine 22-köpfige Kontrollgruppe sowie 29 Unfallopfer. Ergebnis: Die Millionäre waren keinesfalls glücklicher als alle anderen, die Behinderten wiederum waren noch nicht einmal unglücklicher als die Menschen der Kontrollgruppe.