Zahlreiche Menschen fühlen sich auf Fotos meist nicht gut getroffen. Zu blaß, zu faltig, zu dick, zu dünn, die Zähne zu geld und überhaupt – die Haare…! Insgeheim vergleichen sich viele dann mit dem scheinbar makellosen Look der Stars und Prominenten auf den Covern der Hochglanzmagazine. Da sitzt alles perfekt: Lächeln, Makeup, Haare, Haut – so als wären Alterung und Schwerkraft für die Ewigkeit ausgeblendet. Dabei spiegeln die Fotos alles andere als Realität! Kaum eines davon landet so im Blatt wie es aufgenommen wurde. Davor stehen mitunter viele Stunden kniffliger Retuschearbeiten durch Profis. Schöner Schein halt. Aber deswegen eben nicht minder anziehend bis attraktiv.

Unbezahlbar für das Mädchen von nebenan? Von wegen, dachte sich Sian-Ru Lai und gründete Ende 2010 das heute in Berlin ansässige Startup Glamya. Wer mit seinem Konterfei unzufrieden ist, kann auf der Glamya-Startseite ein Porträt- oder Urlaubsfoto von sich hochladen und einen Preis festlegen, den er oder sie für das überarbeitete Bild zu zahlen bereit ist, mindestens aber fünf Euro. Erfahrene Designer, die an dem Job interessiert sind, retuschieren das Bild anschließend und zeigen die Ergebnisse ihrem Auftraggeber in spe vorab. Der kann danach aus allen Entwürfen das beste und schönste Bild auswählen – und zahlt auch nur das eine.

Zudem können die Kunden vorab festlegen, was genau sie gerne retuschiert haben wollen. “Die meisten Frauen wünschen sich einen makelloseren Teint, verlängerte Wimpern und aufgehellte Zähne”, sagt Lai. Aber auch ein strafferer Bauch, retuschierte Cellulite, mehr Bräune oder größere Brüste würden immer wieder als Vorgabe genannt. Und man sollte nicht meinen, dass nur Frauen den Service nutzen. Glamya startete zwar mit dieser Zielgruppe – inzwischen aber sei jeder zweite Kunde ein Mann, sagt Lai.

Der eigentliche Clou der Seite liegt in der Art umgekehrten Auktion und dem globalen Netzwerk. Auf 300 professionelle Retuscheure weltweit könne das Unternehmen bereits zurückgreifen, sagt Gründer Lai. Fünf Euro hören sich hierzulande vielleicht nach wenig an, aber “in China oder Indien ist das viel Geld”. Das Gros der Kunden bezahlt – je nach Umfang der Retusche – zwischen fünf und 25 Euro. Das sei aber noch verhältnismäßig günstig. Schließlich lassen sich so nicht nur Glam-Bilder erzeugen, sondern auch aus Schnappschüssen brauchbare Bewerbungsfotos – vorausgesetzt, man übertreibt es beim Aufhübschen nicht.

Machen Sie mit beim Karrierebibel-Test – und gewinnen Sie ein Star-Foto von sich!

Die Geschäftsidee fanden wir interessant – die Karrierebibel will es aber genauer wissen und macht deshalb den Praxistest – mit Lesern. Versprechen kann man schließlich viel. Wir verlosen daher fünf Profi-Retuschen durch Glamya an unsere Leser!

Alles, was Sie dazu tun müssen, ist, uns zunächst ein Foto von sich zuzumailen, das Sie überarbeitet haben möchten (die Mail-Adresse finden Sie im Impressum dieses Blogs). Unter allen Einsendern losen wir dann in der kommenden Woche die fünf Gewinner aus (der Rechtsweg ist übrigens ausgeschlossen!). Die Sieger werden anschließend von uns per Mail benachrichtigt.

Nun wird es – sorry – minimal kompliziert: Glamya kann den Retusche-Service nur über die eigene Plattform abwickeln. Deshalb werden die fünf Sieger gebeten, ihr Foto dort anschließend hochzuladen und genau anzugeben, was sie retuschiert haben möchten. Wir übermitteln parallel die E-Mail-Adressen der Gewinner, sodass Glamya diese eindeutig identifizieren kann und Ihnen keine Kosten entstehen (also bitte nicht Ihre Mail-Adresse wechseln!). Glamya schaltet die Gewinner dann für den einmaligen kostenlosen Service frei und binnen 24 Stunden erhalten Sie Ihre retuschierten Fotos zurück.

Allerdings: Da es sich ja um einen Praxistest handelt, erklären Sie sich mit der Teilnahme am Gewinnspiel und dem Einsenden Ihres Fotos einverstanden, dass wir im Falle, dass Sie gewinnen, beide Bilder – vorher (Original), nachher (Glamya-Retusche) – anschließend hier auf Karrierebibel.de zu Beweiszwecken veröffentlichen dürfen. Wenn Sie dies ausdrücklich wünschen, gerne auch anonym. Und gezeigt werden natürlich auch nur die Bilder der fünf Sieger!

Das retuschierte Bild können Sie dafür nach Herzenslust verwenden – zum Beispiel auf Facebook, um Ihrem Profil dort noch mehr Glamour zu verleihen. Oder eben für eine Bewerbung.

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen! Und viel Spaß und Glück bei der Verlosung…