afaik war das marlene dietrich, und nicht der ranicki?! außerdem ist es ein glückSkeks. wie war das nochmal mit ‘keine fehler in überschriften, namen und daten.’? :P
ich habe das vor einiger zeit in einem schreibkurs für journalisten als oberstes gebot mitbekommen – eben daß man in headlines und namen und daten [den ganz harten fakten also ;)] keine fehler machen darf.
Das angebliche Gebot ist völliger Käse. Fehler sind nirgendwo gut – in Überschriften fallen sie nur mehr auf. Trotzdem passieren sie. Wer ohne ist, werfe den ersten Stein.
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Seien Sie da. Der beste Weg, einem Kollegen oder Freund zu helfen, ist auch der einfachste: Sorgen Sie dafür, dass der Betreffende sich nicht allein gelassen fühlt. Hören Sie zu, spendieren Sie einen Kaffee, gehen Sie zusammen essen. Und sagen Sie – beiläufig – was Sie an dem Kollegen schätzen. Nur eines dürfen Sie auf gar keinen Fall: ungefragte Ratschläge verteilen, belehren, beurteilen, kritisieren.
Reden Sie nichts klein. “Ach, das wird schon wieder!”, “Morgen ist die Welt wieder in Ordnung.”, “Sei nicht so dünnhäutig…” – Kommentare wie diese streuen nur noch Salz in die Wunde. Und sie sind verletzend, weil sie die wahren Gefühle und Sorgen des Betroffenen ignorieren und stattdessen nur die eigene Perspektive transportieren. Stellen Sie lieber Fragen und zeigen Sie Verständnis.
Haben Sie Geduld. Manche denken, wenn man sich um den betreffenden Kollegen kümmert, müsse der sich doch bitte bald wieder einkriegen. Fatal! Das erzeugt nur zusätzlichen Druck, den der andere spürt. Dahinter steckt schon der unterschwellige Vorwurf: Du bist so nicht ok. Besser: Lassen Sie dem anderen die Zeit, die er oder sie braucht. Und puffern Sie jeden Druck ab – das hilft wirklich.
rebhuhn
afaik war das marlene dietrich, und nicht der ranicki?! außerdem ist es ein glückSkeks. wie war das nochmal mit ‘keine fehler in überschriften, namen und daten.’? :P
Jochen Mai
@rebhuhn: Ja, bitte: Wie war das denn?
rebhuhn
ich habe das vor einiger zeit in einem schreibkurs für journalisten als oberstes gebot mitbekommen – eben daß man in headlines und namen und daten [den ganz harten fakten also ;)] keine fehler machen darf.
Jochen Mai
Das angebliche Gebot ist völliger Käse. Fehler sind nirgendwo gut – in Überschriften fallen sie nur mehr auf. Trotzdem passieren sie. Wer ohne ist, werfe den ersten Stein.
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