afaik war das marlene dietrich, und nicht der ranicki?! außerdem ist es ein glückSkeks. wie war das nochmal mit ‘keine fehler in überschriften, namen und daten.’? :P
ich habe das vor einiger zeit in einem schreibkurs für journalisten als oberstes gebot mitbekommen – eben daß man in headlines und namen und daten [den ganz harten fakten also ;)] keine fehler machen darf.
Das angebliche Gebot ist völliger Käse. Fehler sind nirgendwo gut – in Überschriften fallen sie nur mehr auf. Trotzdem passieren sie. Wer ohne ist, werfe den ersten Stein.
Organisieren Sie sich! Viele unserer Empfehlungen helfen dabei, produktiver zu werden. Wie immer macht aber auch hierbei die Dosis das Gift. Sich zu organisieren, gehört definitiv dazu: Es lässt sich herrlich ein ganzer Tag damit verplempern, seine Aufgaben durchzuplanen, den Workflow zu verbessern, E-Mail-Systeme und Strategien zu entwickeln. Den Job haben Sie deswegen aber noch nicht gemacht.
Machen Sie es besser! Sie haben ein Projekt eigentlich schon abgeschlossen? Aber hey: Sicher ist es noch nicht perfekt! Drehen Sie also noch eine paar Extraschleifen bis es so richtig rund wird, falls es das je wird. Aber solange Sie die fast fertige Aufgabe weiter optimieren, brauchen Sie all die anderen Jobs in der Warteschleife nicht beginnen. Und die sehen noch viel schlechter aus.
Diskutieren Sie es aus! Entscheidungen haben etwas beängstigend Finales. Danach geht es irgendwie nur noch los – und das kann die falsche Richtung sein. Man kann das nicht wissen. Aber hinterfragen, neue Variablen hinzufügen, Szenarien durchspielen – und währenddessen keine Fehler machen. Das ist dann gründlich. Bestenfalls sorgfältig. Aber bestimmt nicht ängstlich, entscheidungsschwach und prokrastinierend. Oder…
rebhuhn
afaik war das marlene dietrich, und nicht der ranicki?! außerdem ist es ein glückSkeks. wie war das nochmal mit ‘keine fehler in überschriften, namen und daten.’? :P
Jochen Mai
@rebhuhn: Ja, bitte: Wie war das denn?
rebhuhn
ich habe das vor einiger zeit in einem schreibkurs für journalisten als oberstes gebot mitbekommen – eben daß man in headlines und namen und daten [den ganz harten fakten also ;)] keine fehler machen darf.
Jochen Mai
Das angebliche Gebot ist völliger Käse. Fehler sind nirgendwo gut – in Überschriften fallen sie nur mehr auf. Trotzdem passieren sie. Wer ohne ist, werfe den ersten Stein.
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