Geld allein macht nicht glücklich. Karriere übrigens auch nicht. Diese Erkenntnis dürfte jeder teilen, der nach letzterer strebt und erste Teilerfolge erlebt hat: Der Kick hält, wie beim Geld, nicht lange an.
Bestätigt wird das durch eine US-Studie: Zwei Psychologen untersuchten die Korrelation zwischen Einkommen und Glücksgefühlen. Ergebnis: Zwischen 1930 und 1990 vervierfachte sich das Pro-Kopf-Einkommen in den USA – der Anteil der Glücklichen aber blieb unverändert bei einem Drittel der Bevölkerung.
Warum aber streben dann so viele Menschen wie Lemminge wieder und wieder nach Macht oder Karriere, um kurz nach Erreichen doch nur wieder Trübsal zu blasen? Und warum sind dagegen manche Habenichtse, auch Lebenskünstler genannt, oft so verdammt gut drauf? Die Antwort ist so einfach, dass man nur schwer drauf kommt: Viele verwechseln Ursache mit Wirkung. Nicht die Karriere macht das Glück (jedenfalls nicht langfristig), sondern der Glückliche hat Erfolg. Vielleicht wird er kein Millionär oder Vorstand. Aber womöglich strebt er auch gar nicht danach. Geld, Macht, beruflicher Aufstieg – das sind Statussymbole über deren Bewertung andere entscheiden. Davon das eigene Glück abhängig machen? Schön blöd! Dann lieber selber den Glücksschmied spielen. Das lohnt sich übrigens sogar privat: Glückliche, haben Wissenschaftler ebenfalls herausgefunden, setzen sich langfristig durch. Sogar genetisch: Optimisten sind sexy, griesgrämige Karrieristen nicht.
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Norbert Glaab
Schade, dass es noch zu wenige Menschen wissen!
Geld macht nicht glücklich, lässt jedoch glückliche Menschen leben ;)
SaschDaily
Das ist ein sehr weiser Blogeintrag. Ich habe zwar auch schon einiges erreicht, aber ich würde alles dafür geben, endlich eine Sache zu machen, die mir wirklich Freude macht. Da nutzt das Geld, das Ansehen rein gar nichts.
Endlich sagt´s mal jemand!
derherold
Ich finde, Glück wird überschätzt. :)
Jan Schmidt
Ein wirklich guter Beitrag. Kann ich so unterschreiben. Und interessant, das Glück sexy macht. Ich dachte, es macht vor allem einsam, weil einem so viele das neiden.
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