Wie leicht ist es eigentlich in Deutschland ein Unternehmen zu gründen? Die Antwort ist meist subjektiv: Wer damit Erfolg hat, wird wenig Verständnis für all jene haben, die sich mit überbordender Bürokratie, konservativen Kreditgebern und hohen Steuern rumschlagen müssen. Einen anderen Weg geht deshalb der internationale Index “Doing Business” und vergleicht schlichtweg objektiv messbare Kennziffern. Heraus kommt dabei ein Ranking der Länder, in denen das Gründen besonders einfach beziehungsweise besonders schwer fällt.

Im jüngsten Index von 2010 landet Deutschland auf Platz 25. Das ist nicht besonders rühmlich, aber auch nicht allzu schlecht – immerhin liegt der schlechteste Wert bei Rang 183 (Zentralafrikanische Republik). Zudem bedeutet dies gegenüber dem Vorjahr einen Aufstieg um zwei Plätze.

Demnach dauert es hierzulande im Schnitt 18 Tage, um ein Startup hochzuziehen (der OECD-Durchschnitt liegt bei 13 Tagen). Was uns merklich das Gründerklima verhagelt, sind vor allem die hohen behördlichen Auflagen – insbesondere wenn es darum geht, Personal einzustellen oder wieder zu entlassen sowie sich für sein Vorhaben Geld zu leihen und seine Steuern brav abzurechnen. Die genauen Details können Sie nachlesen, indem Sie die folgende Übersicht einfach anklicken:

Die Top10 der besten Länder für Gründer lautet indes…

  1. Singapur
  2. Neuseeland
  3. Hongkong
  4. USA
  5. Großbritannien
  6. Dänemark
  7. Irland
  8. Kanada
  9. Australien
  10. Norwegen