Morgens, halb acht Uhr in Deutschland, Sie kommen ins Büro. Antworten Sie jetzt ganz spontan: Wie fühlen Sie sich? Haben Sie gute Laune oder zählen Sie bereits die Minuten bis zum Feierabend? Freuen Sie sich auf den vor Ihnen liegenden Tag oder können Sie auf Anhieb ungefähr 20 Aktivitäten nennen, die Sie lieber tun würden? Eine positive Arbeitshaltung ist nicht nur für Ihr Umfeld, sondern in erster Linie für Sie selbst von Vorteil. Wenn Sie mit Freude an Ihre Arbeit herangehen, fällt diese Ihnen leichter und Sie fühlen sich weniger gestresst. Doch wie können Sie eine positive Arbeitshaltung erzeugen und aufrechterhalten? Wir haben da einige Ideen.


10 Wege zur positiven Arbeitshaltung

Schaffen Sie sich ein Morgenritual. – Auch wenn Sie Ihren Job gern machen, es gibt Tage, die einfach mies beginnen. Damit Sie trotzdem gut in den Tag starten, ist ein positives Morgenritual hilfreich. Das kann der Morgenkaffee sein, den Sie in Ruhe genießen, das Schreiben von Morgenseiten, Morgensport oder ähnliches. Nutzen Sie die Morgenstunden für einen guten Start.
Nutzen Sie den Arbeitsweg. – Täglich pendeln viele tausend Arbeitnehmer in Deutschland zu ihrem Arbeitsplatz und jeder Zweite fühlt sich dabei gestresst. Das muss aber nicht sein. Zeitung, Bücher, Podcast, Hörbücher, Vorbereitung des Arbeitstages… es gibt viele Möglichkeiten, wie Sie Ihren Arbeitsweg in Bahn oder Auto sinnvoll nutzen können. Wichtig ist, dass Sie die Zeit bewusst für sich nutzen und dann entspannt am Arbeitsplatz ankommen.
Vermeiden Sie Stress durch Ordnung. – Manche Arbeitnehmer machen Ihren Job wirklich gern, meiden ihr eigenes Büro jedoch so gut sie können. Der Grund besteht oft aus hohen Aktenstapeln und einem chaotischen Schreibtisch. Denn Unordnung kann Stress erzeugen und zur Belastung werden. Daher sollten Sie sich einige Minuten pro Tag Zeit nehmen, um Ordnung zu schaffen und Chaos gar nicht erst entstehen zu lassen, dann können Sie auch entspannter an die Arbeit gehen.
Freundlichkeit zahlt sich aus. – Kennen Sie das? Sie gehen motiviert an Ihre Aufgabe, fünf Minuten später kommt der Kollege mit fast schon greifbar schlechter Laune ins Büro. Innerhalb kürzester Zeit breitet sich schlechte Stimmung aus und Ihre Motivation schwindet. Eine freundliche Begrüßung und einige freundliche Worte Ihrerseits an den Kollegen können hier Wunder wirken. Probieren Sie es einfach mal aus.
Schaffen Sie sich Ihr Wohlfühl-Büro. – Erst gestern haben wir darüber geschrieben, wie eine schicke Büroeinrichtung die Motivation und Stimmung positiv beeinflussen kann. Auch wenn Sie Ihr Büro nicht komplett neu einrichten können, einige Bilder, Pflanzen und ausreichende Beleuchtung machen einen großen Unterschied.
Klären Sie Ihre Ziele. – Legen Sie jeden Tag die Ziele Ihrer Arbeit fest, notieren Sie die anstehenden Aufgaben und arbeiten Sie diese konsequent ab. Frustration im Beruf ist teilweise in unklaren Vorgabe und Unsicherheit begründet. Sollten Ihre Ziele nicht klar vorgegeben sein, bitten Sie Ihren Vorgesetzten um eine genauere Zielsetzung. Das macht Sie nicht nur produktiver, sondern auch zufriedener.
Nutzen Sie Ihr Team. – Wenn Sie in einem motivierten Team arbeiten, sollten Sie dieses Potential für Ihre eigene Arbeitshaltung nutzen. Auch wenn Sie selbst einen schlechten Tag haben, lassen Sie sich von der Motivation und dem Optimismus Ihrer Kollegen anstecken. Dafür sind gute Kollegen – unter anderem – da.
Wissen Sie, was Sie tun. – Wissen Sie wirklich, was Sie in Ihrem Job tun? Damit ist nicht die Aufgabe gemeint, sondern der Sinn Ihrer Tätigkeit. Welche Rolle spielen die Ergebnisse Ihrer Abteilung für das gesamte Unternehmen? Welchen Anteil haben Sie am fertigen Produkt? Machen Sie sich klar, was Sie zum Gesamterfolg beitragen, das kann sehr motivierend sein.
Warum haben Sie Ihren Beruf erlernt? – Wenn sich Ihre Motivation auf dem Tiefpunkt befindet, sollten Sie sich eine Frage stellen: Warum habe ich diesen Beruf erlernt? Es kann natürlich sein, dass das der Wunsch Ihrer Eltern war, doch in den meisten Fällen gab es gute Gründe für die Berufswahl. Machen Sie sich wieder bewusst, was Sie an Ihrem Beruf gereizt und interessiert hat und suchen Sie nach diesen Aspekten in Ihrem Arbeitsalltag.
Machen Sie sich Ihre Gründe bewusst. – Im Abstand von einigen Wochen oder Monaten sollten Sie sich Zeit nehmen und sich die Gründe für Ihren Job bewusst machen. Das kann die Versorgung Ihrer Familie, Ihr Karriereziel, auf das Sie hinarbeiten, oder einfach die Freude an dem was Sie tun, sein.