Gute N8! – 30 Artikel und viel mehr Tipps für besseren Schlaf
Nichts quält mehr, als nach einem harten Tag auch noch nachts wach zu liegen, sich zu hin- und her zu wälzen und einfach nicht zur Ruhe zu kommen. Guter Schlaf ist heute ein Luxus. Rund 42 Prozent der Deutschen haben Probleme damit, 15 Prozent sogar behandlungsbedürftige Schlafstörungen. Besonders betroffen: Frauen, Freiberufler und Arbeiter. Vor allem die 35- bis 55-Jährigen (65 Prozent) plagt die Insomnia – und damit ausgerechnet jene, die im Beruf täglich gefordert sind.
Die fehlende Nachtruhe behindert den Betriebsfrieden ebenso wie die Karriere. Der Managementprofessor Timothy Judge von der Universität Florida konnte zum Beispiel nachweisen, wie Schlafmangel Arbeitnehmer dazu brachte, ihren Beruf regelrecht zu hassen. Das Forscherduo Johnson/Spinweber wiederum fand bei einer Analyse von Navy-Angehörigen heraus, dass 84 Prozent der „Gutschläfer“ innerhalb von sechs Jahren mindestens einmal befördert wurden, die „Schlechtschläfer“ dagegen nur in 67,9 Prozent der Fälle.
Allerdings brauchen nicht alle Menschen gleich viel Schlaf und auch wer wann müde wird, hängt davon ab, zu welchem Chronotyp man gehört (was sich mit steigendem Alter allerdings verändern kann). Die Wissenschaft unterscheidet dabei vor allem zwischen sogenannten Lerchen (den Frühaufstehern) und den Eulen (den Langschläfern). Beide brauchen zwar – wie die meisten Menschen – zwischen sieben und acht Stunden Schlaf pro Nacht, haben aber einen zeitversetzten Rhythmus bei ihren Leistungshoch- und –tiefphasen. Diese wechseln sich tagsüber im Schnitt im 90-Minuten-Zyklus ab. Als Faustformel für Ihre Leistungskurve können Sie sich aber auch merken: In der Zeit von zehn bis zwölf Uhr sind beide Typen am leistungsfähigsten, arbeiten konzentriert und sind kreativ. Gegen Mittag flacht die Leistungskurve bis etwa 15 Uhr ab, bevor sich das nächste Hoch zwischen 16 und 20 Uhr aufbaut. Wer also produktiver sein will, sollte seinen Rhythmus kennen und entsprechende Aufgaben danach ausrichten.
Vielleicht können Ihnen aber auch folgende Artikel und Tipps für besseren und gesünderen Schlaf helfen:
Beiträge auf Karrierebibel

- Putzmunter – 7 Wege zügig wach zu werden.
- Chronobiologie – Ob Eule oder Lerche steht bei Geburt fest.
- Schalt mal ab – Tipps für den Powernap.
- Gute Nacht – Wie Sie besser schlafen (und arbeiten).
- Wachposten – Die Gefahren des Büroschlafs.
- Licht an! – Die Vor- und Nachteile des Schlafs.
Artikel und Tipps für besseren Schlaf
- Ruhestörung – Wissenswertes über das Schnarchen und was man dagegen unternehmen kann.
- Tipps gegen Schnarchen – Umfangreiche und informative Webseite zum Thema Schnarchen im Schlaf.
- Volkskrankheit Schnarchen – Informativer Artikel über nächtliche Dramen in Schlafzimmern und Hilfe per Operation.
- Schlaftest – Die Seite beschäftigt sich mit normalem Schlaf ebenso wie mit Schlafstörungen. Und natürlich gibt es auch ein paar handfeste Tipps für guten Schlaf.
- Schlafmedizin – Neben einer kompakten Übersicht für Schlafhilfen finden sich hier auch eine Kurzbeschreibung zu Autogenem Training und Links zu Selbsthilfegruppen.
- Gesund schlafen 22 Tipps für einen erholsamen Schlaf und die richtige Umgebung.
- Sprechzimmer – Was kann man gegen Schlafstörungen tun? Und wie Schnarchen die Gesundheit gefährden kann.
- Schlaf, Kindlein, schlaf – Was tun, wenn Kinder nicht einschlafen wollen.
- Zzzzzz – Tipps für eine besseren Schlaf, inklusive Schlafumgebung, Tagesablauf, Aufstehhilfen und Ernährung.
- Zeit zu leben – Gut und erholsam schlafen, inklusive ein paar Tipps.
- Weckruf – Hilfe gegen plötzliche Schlafattacken und ständige Müdigkeit.
- Schlafhilfe – Blog für Schlafgestörte.
Englische Artikel
- Wie lange kann ein Mensch ohne Schlaf auskommen? – Und was passiert dabei mit ihm? Der Frage sind Schlafforscher und Psychologen immer wieder nach- und dabei auch bis an die Grenzen gegangen. Einer der bizarrsten Versuche, bei dem Randy Gardner ganze elf Tage schlaflos blieb, endete mit 14 Stunden und 40 Minuten Schlaf hinterher und einem frischen Probanden.
- Hallo Wach – 24 Tipps wie Sie ein Frühaufsteher werden.
- Guter Schlaf, gutes Lernen – Dr. Pitor Wozniak verweist auf die Kultur des Siestahaltens und zeigt, dass das kleine Schlafintermezzo eine wichtige Rolle beim Memorieren und Lernen spielt. Inklusive Schlafmythen und -fakten.
- Schlaf kann heilen – Und das liegt unter anderem an den währenddessen ausgeschütteten Hormonen, wie eine Studie der Universität Toronto zeigt.
- Zu viel Schlaf ist genauso gefährlich wie zu wenig – Das konnte ein britisches Wissenschaftlerteam zeigen. Dabei fanden sie ebenfalls heraus: Sieben Stunden Schlaf pro Nacht sind die optimale Schlafmenge für einen Erwachsenen.
- Wenig Schlaf lässt Gehirn altern – Nicht nur, dass zu wenig Schlaf das Lernen behindert, es beeinträchtigt auch unser Erinnerungs- sowie Orientierungsvermögen.
- Schlaf und Pubertät – Offenbar ist eine Biologische Uhr dafür verantwortlich, warum Teenager anders schlafen als Erwachsene. Sie scheint ebenfalls der Grund für das Phänomen zu sein, dass Vielreisende schlechter schlafen.
- Besser schlafen trotz Stress – Dr. Lynne Smiley gibt ein paar klassische Tipps wie man Stress reduziert, beziehungsweise trotzdem besser schläft.
- Schlaftipps für Allergiker – Die Zahl der Allergiker – sei es wegen Pollen oder Staub – wächst. Wie sie dennoch besser schlafen können und wie man die Ursachen in den Schlafzimmern beseitigen kann, erklären die Autoren mittels 28 Tipps.
- Halten Sie Allergien wach? – Ein weiterer Artikel für Allergiker, die deshalb unter Schlafmangel leiden.
- Besser schlafen im Alter – Der Volksmund kennt es als senile Bettflucht: Mit dem Alter schlafen viele immer weniger, manche aber auch schlechter. Die Ursachen und Symptome können sehr unterschiedlich ausfallen, aber auch leicht bekämpft werden.
- Eine Frage der Zeit – Noch mehr Tipps für optimalere Schlafzeiten und wie Sie zur gesünderer und tieferer Nachtruhe finden.
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1. Kommentar
Monika
26.05.08 um 12:12 Uhr
Schlaflosigkeit (schlechtes Ein- bzw. Durchschlafen) ist auch mir (leider) bekannt. In Phasen, in denen ich entweder durch körperliche oder seelische Tiefs belastet bin, ist dies auch bei mir ein großes Thema. Aber: Ich habe ein Mittel dagegen gefunden: den Fußball. Natürlich kann es bei jedem etwas anderes sein, aber die körperliche Betätigung und mein völliges Abschalten-Können bei diesem Sport helfen mir. Mittlerweile bin ich ein echter Fußballfan geworden und freue mich deshalb natürlich auf die Fußball-EM. Allerdings muß ich auch hier aufpassen, denn ich steigere mich ab und zu in so etwas hinein, was mein Denken beeinflußt und wiederum dann dazu führt, dass vor dem Einschlafen eine Gedankenflut über mich hereinbricht und ich deshalb nicht schlafen kann. Deshalb sollte (man) vor dem Zubettgehen auch Dinge tun, die auf das Schlafen vorbereiten: ein Spaziergang, ein wenig lesen, Autogenes Training machen etc. Aber da jetzt noch ein wenig Zeit ist, werde ich mich meinem neuen Lieblingsthema widmen und auf EMForum.at ein bißchen stöbern und nach Neuigkeiten zur EM suchen gehen. Bin mal sehr gespannt, wie ich während der EM schlafen kann. Wenn unsere Jungs gewinnen, wahrscheinlich sehr gut *lach.
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