Nein, das ist nun wirklich nicht nett: An der Supermarktkasse noch eben ein paar SMS tippen, obwohl hinter einem die Schlange immer länger wird. Oder im Café und Theater so laut telefonieren, dass der Nachbar selbst den vorbeifliegenden Jumbojet überhört. 90 Prozent der US-Bürger nerven inzwischen die schlechten Handy-Manieren ihrer Mitbürger, so eine Intel-Studie unter 2160 Amerikanern über 18 Jahre. 80 Prozent haben sich schon über Leute gewundert, die beim Telefonieren seltsame Dinge treiben. Auf der Hitliste der nervigsten Handy-Manieren rangieren demnach die folgenden Vergehen ganz vorne:
- 72 Prozent regen Autofahrer auf, die nebenbei SMS tippen.
- 63 Prozent nerven Laut-Telefonierer.
- 55 Prozent fühlen sich gestört, weil sie beim unfreiwilligen Zuhören zu viel intime Details erfahren.
- 54 Prozent finden es grob unhöflich, wenn ihr Gesprächspartner mehr auf sein Handy als ihnen in die Augen schaut.
- 41 Prozent sagen, dass sie sich vor allem in Super- und Drogeriemärkten von Handy-Stoffeln belästigt fühlen.
- 26 Prozent fühlen sich gar in öffentlichen Toiletten von Dauertelefonierern belästigt.
Nun kann man freilich leicht über andere schimpfen, ohne es selbst besser zu machen. Das aber sahen die Befragten offenbar anders. Nur 38 Prozent gestanden, selbst einige der schlechten Gewohnheiten zu pflegen. Die Mehrheit der Befragten sah sich als unschuldiges Opfer.


