Als versierter Bewerber wissen Sie längst, dass Sie mit dem passenden Outfit, guter Vorbereitung, cleveren Rückfragen und einem sympathischen Lächeln mächtig Eindruck auf Personaler machen können. Aber wussten Sie auch, dass der Handschlag zu Beginn und am Ende des Vorstellungsgesprächs ebenfalls Einfluss auf Ihre Jobchancen nimmt?
Glaubt man einer schon etwas älteren Untersuchung des Management-Professors Greg Stewart von der Universität von Iowa, dann bekommt derjenige besonders häufig den Job, der schon beim ersten Händeschütteln einen guten Eindruck hinterlässt. “Wir haben festgestellt, das der sprichwörtliche erste Eindruck bereits mit dem Handschlag beginnt und bis zum Ende des Jobinterviews nachhallt”, sagt Stewart.
Dabei zeigte sich zudem: Der Handschlag sollte vor allem fest sein. Besonders der von Frauen. Sie erzielten damit Sympathiehöchstwerte. Weiches bis laffes Händeschütteln dagegen beeindruckte die Personalentscheider kaum, allenfalls negativ.
Und so geht das Händedrücken richtig:
- Falls Sie sitzen, stehen Sie zum Handschlag auf.
- Stellen Sie sicher, dass Ihre Hand trocken ist.
- Im Büro obliegt es dem Chef, ob er Ihnen die Hand zuerst reicht.
- Attackieren Sie nie jemanden mit ausgestreckter Hand.
- Geben Sie dem Ranghöchsten zuerst Ihre Hand.
- Der Schwung dazu kommt aus dem Ellbogen, nicht aus der Schulter.
- Halten Sie währenddessen Blickkontakt, nicht auf die Hände schauen!
- Stellen Sie sich dabei mit Namen vor.
- Profis wiederholen den Namen Ihres Gegenübers mit einem Gruß: „Herr Huber: Herzlich Willkommen!“






