Hangouts: Alles, was Sie wissen müssen
Es war einmal vor gar nicht allzu langer Zeit, da waren Skype Calls das Mittel der Wahl, wenn es Videoanrufe und -konferenzen ging. Doch dann kam Google+ und mit ihm die Hangouts. Das Netzwerk an sich hat zahlreiche Veränderungen durchlaufen, doch die Hangouts haben dadurch an Bedeutung gewonnen. Hangouts und Hangouts on Air können sowohl von Unternehmen als auch von Bewerbern sinnvoll genutzt werden - mit den passenden Tipps...

Hangout (on Air): Chancen für das Community Management

rido/123rfDer große Vorteil von Hangouts (on Air): Sie lassen eine direkte Kommunikation von Fans, Kunden und Unternehmen auf Augenhöhe zu. Das klingt natürlich sehr nach Buzzword und ja, der Initiator des Hangouts (on Air) hat schlussendlich die Kontrolle darüber, wer daran teilnimmt. Dennoch ist das Gespräch via Hangout (on Air) direkt, live und stellt so eine auch emotional starke Verbindung zwischen Fans und Unternehmen her. Diese Möglichkeiten sind natürlich auch mit einem Risiko verbunden: Fehler und Pannen werden bei Hangouts on Air genauso live übertragen wie tolle Momente und hervorragende Gespräche.

Dieses Risiko lässt sich durch eine gründliche Vorbereitung zwar minimieren, jedoch nicht ganz ausschließen. Das ist jedoch auch gar nicht nötig. Unternehmen sollten sich darüber im Klaren sein, dass Fehler zwar peinlich sein, das Unternehmen gleichzeitig jedoch auch sympathischer machen und zu einer authentischen Wirkung beitragen können. Fans und Kunden wissen es durchaus zu schätzen, wenn nicht alles perfekt läuft und dadurch deutlich wird, dass auch die Mitarbeiter des Unternehmen völlig normale Menschen sind, die für Community und Fans ihr Bestes geben.

Die folgenden elf Einsatzmöglichkeiten bieten allesamt die Chance, Fans und Kunden aktiv in die Kommunikation einzubeziehen:

  1. Fan-Interviews - Sie haben bekannte Mitarbeiter im Unternehmen, mit denen Fans und Kunden reden wollen? Sie können Kontakt zu bekannten Schauspielern oder Sportlern herstellen? Dann nehmen Sie sich die Hangouts der Fussballvereine zum Vorbild, legen Ihren Hangout jedoch als Fan-Interview an. Fans und Kunden können dann live im Hangout Fragen an die Person des Interesses stellen. Ob und wie stark Sie diese Fragen vorab durchsprechen und kontrollieren wollen, bleibt Ihnen überlassen.
  2. Live FAQs - Bei diesem Format richtet sich der Fokus auf Ihr Unternehmen. Bieten Sie Fans und Kunden die Möglichkeit, im Rahmen eines Hangout on Airs Fragen zum Unternehmen zu stellen. Idealerweise haben Sie auf Ihrer Seite Mitarbeiter und Experten aus verschiedenen Abteilungen, die alle aufkommenden Fragen beantworten können.
  3. Eventberichterstattung - Ihr Unternehmen ist häufig auf Messen und Events vertreten? Dann nutzen Sie diese Chancen und begleiten Sie solche Veranstaltungen mit Hangouts on Air, die Sie natürlich im Voraus ankündigen Durch Rundgänge über das Messegelände, Impressionen des Messestandes und Fragerunden mit anwesenden Experten können Sie auch Fans Mehrwert bieten, die nicht zur Messe kommen können.
  4. Online Stammtisch - Verfügen Sie bereits über eine aktive Community, können Sie auch eine Art Online Stammtisch ins Leben rufen. Moderatoren aus dem Community Management Team setzen sich hier mit interessierten Fans in einem Hangout on Air zusammen und diskutieren über Themen, die die Community - natürlich im Blick auf das Unternehmen und dessen Themen - interessieren und bewegen.
  5. Live Reviews - Gerade bei neuen Produkten bietet es sich an, einige Fans in einen Hangout on Air einzuladen und diese dort als Live Reviewer zu Wort kommen zu lassen. Dabei wird natürlich auch Kritik geäußert und die Schwächen des Produkts angesprochen. Doch das zeigt Fans und und Kunden nur, dass Ihr Unternehmen das Feedback seiner Fans ernst nimmt und an echten Meinungen und Rückmeldungen interessiert ist.
  6. Live Feedbackrunde - Sollten die Fan-Reviews Ihnen vom Grundsatz her zusagen, können Sie das Prinzip noch ausbauen. Laden Sie Fans zu einer Live-Feedbackrunde ein, in der Sie Rückmeldungen zu aktuellen Projekten, Kampagnen und Produkten des Unternehmens sammeln. Wichtig: Stellen Sie sicher, dass das Feedback intern auch in den richtigen Abteilungen ankommt und Konsequenzen hat. Dass Sie eine solche Feedbackrunde nicht direkt nach Fehlern oder Skandalen des Unternehmens durchführen sollten, versteht sich von selbst.
  7. Storytime - Zugegeben, hier hätte es sicherlich auch einen deutschen Begriff gegeben, doch die englische Bezeichnung trifft den Kern des Formats perfekt. Suchen Sie über die sozialen Netzwerke Fans und Kunden, die Geschichten und Erlebnisse zu den Produkten Ihres Unternehmens erzählen können. Statt daraus jedoch Videos im Apple Stil zu erstellen, laden Sie diese Fans und Kunden nacheinander in Hangouts on Air ein, in denen diese ihre Geschichte live erzählen können. Natürlich können Sie im Hangout dann auch Bilder oder im Vorfeld produzierte - und noch verborgene - Youtube Videos integrieren.
  8. Blick hinter die Kulissen - Videos im "A day in the life" Stil, die Einblick in ein Unternehmen bieten, gibt es viele. Entwickeln Sie diesen Ansatz weiter und machen Sie im Rahmen eines Hangout on Airs einen Live Rundgang durch Ihr Unternehmen und gehen Sie dabei auch auf die Fragen der Fans ein, die diese im Chat stellen. So wird der Rundgang interaktiv und die Bedürfnisse der Fans werden optimal bedient.
  9. Fragen zur Ausbildung - Pünktlich zum Beginn der Bewerbungsphase um Ausbildungsplätze können Sie Hangouts on Air als Sprech- und Fragestunde zur Ausbildung, der Bewerbung und den Anforderungen an künftige Azubis anbieten. So beantworten Sie nicht nur Fragen von Interessenten und ziehen potentielle Bewerber an, Sie können den Hangout später auch in kurze Video Clips schneiden und als Video-FAQ nutzen.
  10. Projektvorstellung - Sie wollen ein neues Projekt oder Produkt vorstellen? Dann gehen Sie neue Wege und bieten Sie Ihrer Community die Chance, noch vor der offiziellen Pressemitteilung im Rahmen eines Hangout on Air erste Details zu erfahren und Fragen zu stellen. Auch hier können Sie Teile des Hangouts später als Video Clips für Ihre Produktvorstellung oder den FAQ-Bereich nutzen.
  11. Vorstellungsrunde - Ihre Community in den sozialen Netzwerken wächst und ist aktiv? Dann sollten Sie Ihren Fans auch die Menschen hinter den Kanälen vorstellen. Nutzen Sie dazu einen Hangout on Air, in denen Sie die Mitarbeiter des Community Management und Social Media Teams vorstellen und dieses sich für Fragen der Fans bereithalten. So können Sie Ihrem Unternehmen Gesichter und eine persönliche Note verleihen.

Hangout (on Air) Knigge: Setzen Sie sich richtig Szene

Damit Hangouts (on Air) positiv aufgenommen werden und professionell wirken, gilt es einige Verhaltensweisen und Best Practices zu beachten. Gerhard Schröder von Kreative KK hat dazu einen Knigge erstellt, der sowohl für Unternehmen als auch für Bewerber von Nutzen ist. Seine Tipps helfen Ihnen und den anderen Teilnehmern des Hangouts dabei, sich richtig in Szene zu setzen.

Die Grundregeln für einen Hangout on Air

  • Der Kontrast zwischen Hintergrund und (Ober-)Bekleidung sollte stimmen. Helle Oberteile vor einer weißen Wand lassen den Teilnehmer bei der doch eher mäßigen Bildqualität von HoA vor dem Hintergrund verschwinden.
  • Da viele Webcams automatisch die Helligkeit des Bildes herauf- und herunterregeln, bietet sich ein eher helles Oberteil an, denn der Teilnehmer nimmt einen großen Teil der Bildfläche ein. Bei dunkeln Oberteilen wird schnell der Hintergrund zum unnötig Bildrelevanten Bereich.
  • Die Hangout-Software richtet Bild- und Ton-Qualität sehr stark Anhand des vorhanden Lichts aus. Eine gute Beleuchtung der eigenen Person hilft an der Stelle, ist sogar "erste Teilnehmer-Plicht".
  • Statt das Mikrofon im Laptop zu Nutzen, sollte auf jeden Fall ein gesondertes Mikrofon verwendet werden. Je nach Geldbeutel gibt es solche Mikrofone schon ab circa 50 Euro.
  • Die automatische Auswahl der Person im Hauptfenster beim Hangout springt zur aktuellen Geräuschquelle. Schnell kann so durch ein Nebengeräusch, wie das Klappern auf der Tastatur, ein eigentlich gerade irrelevanter Teilnehmer im Hauptscreen erscheinen. Ideal wäre sowieso eine manuelle Bild-Zuweisung für das Hauptfenster.
  • Hangouts haben oft ein ein massives Echoproblem, das leicht durch Kopfhörer für alle Teilnehmer gelöst werden kann. Ich empfehle kleine InEar-Lösungen statt großer Headsets oder Kopfhörer. Sieht in meinen Augen angenehmer aus als der Micky-Maus-Look von klassischen Kopfhörern.
  • Oft sieht man ungünstige Aufnahmewinkel, bei denen die Teilnehmer die Cam des Laptops auf dem Schreibtisch verwenden. Wesentlich angenehmer ist die Position auf Augenhöhe. So entsteht eher ein natürlicher Eindruck.
  • Ungünstig ist der Von-Unten-Blick auch aus Sicht eines Fotografens. Nur ganz selten wird man von unten in die Nasenlöcher fotografiert. Warum also diesen Blickwinkel für einen Hangout on air verwenden?
  • Bauchbinden sollten den Teilnehmer vorstellen. Ein hinter der Bauchbinde versinken hilft nicht den Zuschauern. Die Wahl der Kameraposition sollte angepasst sein und das ganze Gesicht sollte im Hangout zu sehen sein.
  • Falls ein Teilnehmer eine nicht entspiegelte Brille trägt, sollte hier die Position der Lichtquelle überdacht werden. Die Augen sind ein wichtiges Mittel zur Kommunikation.

Der Hangout-Knigge als Bildergalerie

Zu Illustration der einzelnen HoA-Tipps hier noch die Bilder dazu:

02Hangout-on-Air-Knigge-Hintergrund 03Hangout-on-Air-Knigge-Black
04Hangout-on-Air-Knigge-Licht 05Hangout-on-Air-Knigge-Ton-1
06Hangout-on-Air-Knigge-Tastaturgeklapper 07Hangout-on-Air-Knigge-InEar-Kopfhörer
08Hangout-on-Air-Knigge-Augenhöhe 09Hangout-on-Air-Knigge-Unterblick
10Hangout-on-Air-Knigge-Bauchbinde 11Hangout-on-Air-Knigge-Reflex

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Wenn Sie sich umfassend über die Einsatzmöglichkeit von Videos und Youtube informieren wollen, helfen Ihnen die folgenden Artikel weiter:

Jobsuche mit Hangout: Videobewerbung der anderen Art

Um die vielleicht aufkommende Frage zu beantworten: Natürlich geht es uns nicht darum, dass Sie direkt Hangouts mit Unternehmen und Personalern durchführen und sich auf diesem Wege bewerben. Dieser Ansatz wäre zwar praktisch und könnte jede Menge Zeit sparen, dürfte in Deutschland jedoch nicht gut ankommen und Ihre Chancen auf einen neuen Job nachhaltig sabotieren - wenn Sie denn überhaupt einen Personaler bei Google+ finden.

Doch auf Umwegen können Hangouts Ihnen den Weg zum neuen Job ebnen, denn mit dem passenden Konzept können Sie sich so hervorragend positionieren. Der Ansatz: Konzipieren Sie eine Reihe von Interviews und/oder Diskussionen mit Fachleuten und Experten in verschiedenen Bereichen. Diese Interviews nutzen Sie dann sowohl auf Youtube und Google+ als auch auf Ihrem Bewerbungs-Blog dazu, sich klar zu positionieren und Artikel zu Ihren Kernthemen zu veröffentlichen.

Idealerweise achten Sie bei Ihren Gesprächspartnern darauf, dass diese...

  • ... über eine hervorragende Reputation in der Branche verfügen.
  • ... potenziellen Arbeitgebern nahe stehen und so deren Aufmerksamkeit erregen.
  • ... in der Branche und/oder mit Ihren Wunscharbeitgebern gut vernetzt sind.
  • ... selbst in den sozialen Netzwerken aktiv und bereit sind, das Interview und den dazugehörigen Artikel zu teilen und zu empfehlen.

Sie ahnen es schon: Solche Interview- und Gesprächspartner zu finden ist mit viel (Netzwerk)Arbeit verbunden und nimmt nicht nur Zeit, sondern auch Energie in Anspruch. Die beiden wichtigsten Aspekte sind dabei das Konzept und die umfassende Vorbereitung der Interviews. Nur wenn Sie Ihren Gesprächspartnern deutlich machen können, dass die Interviews für beide Seiten von Vorteil sind, haben Sie eine Chance, sie zu überzeugen.

Themen und Gesprächspartner Ihrer Hangout-Reihe sind für Reichweite und Sichtbarkeit Ihres Blogs, Youtube-Kanals und Google+-Profils natürlich essentiell. Wir gehen an dieser Stelle davon aus, dass Sie Ihre verschiedenen Kanäle untereinander verlinken, die Profile vollständig ausfüllen und auch auf das Design und die passenden Schlagworte auf Ihren Kanälen Wert legen. Kurz gesagt: Wir setzen voraus, dass Sie die Grundlagen des Personal Brandings berücksichtigen und umsetzen. Wie im folgenden klassischen - und sehr gute gemachten - Bewerbungsvideo geht es darum, Ihre eigenen Stil zu finden und durchzuziehen.

Sichtbarkeit und Reichweite sind Ihnen - die konstante Veröffentlichung neuer Hangouts und Artikel vorausgesetzt - früher oder später sicher. Doch damit sich diese positiv auf Ihre Jobsuche und Bewerbungschancen auswirken, fehlt noch ein wichtiger Baustein, den viele Bewerber bei ihrer Online-Positionierung leider vergessen oder vernachlässigen: Sie müssen deutlich machen, dass Sie für Job-Angebote offen sind!

Achten Sie hier bitte genau auf die Formulierung. Es geht uns nicht darum, dass Sie Ihre Jobsuche aktiv als solche erwähnen und zeigen, dass Sie einen neuen Job suchen. Viel mehr sollten Sie zeigen, dass Sie für neue Jobangebote offen sind und entsprechenden Anfragen positiv gegenüber stehen.

Was wie eine sprachliche Spitzfindigkeit klingen mag, hat einen strategischen Hintergrund. Denn durch die im Artikel skizzierte Hangout-Serie positionieren Sie sich idealerweise als Experte für Ihre Themen und auf Ihrem Gebiet. Dadurch machen Sie nicht nur Ihrer Kompetenz und Vernetzung deutlich, Sie vermitteln auch den Eindruck, dass Sie gefragt sind und Unternehmen einiges zu bieten haben. Eine offensive Jobsuche kann diesen Eindruck jedoch torpedieren und Ihrer Glaubwürdigkeit schaden.

Die Jobsuche mit Google+ und Hangout ist daher eine Strategie, die Zeit erfordert und sich eher für die Vorbereitung eines Jobwechsels oder der nächsten Karrierestufe denn für eine zeitkritische Jobsuche eignet. Nehmen Sie sich jedoch diese Zeit und investieren Sie die notwendige Energie, kann Ihnen dieser Ansatz den Weg zum Traumjob sichern.

Hangout (on Air): Diese Fehler bitte vermeiden

Ollyy/shutterstock.comAbschließend haben wir noch einige Fehler zusammengestellt, die beim Einsatz von Hangouts (on Air) leider häufig zu beobachten sind.

Sowohl Unternehmen als auch Bewerber sollten diese Fehler jedoch vermeiden und so die optimale Wirkung ihrer Hangouts sicherstellen.

    Organisatorische und kommunikative Fehler

  • Zu späte und unklare Ankündigung.
  • Fehlerhafte Angaben und zu wenig Informationen im Vorfeld.
  • Nur einmalige Ankündigung, keine weiteren Hinweise vor dem Hangout.
  • Keine direkte Verlinkung der Google+-Seite.
  • Unzureichende Vorstellung der teilnehmenden Gesprächspartner und Experten.
  • Kein klarer Call-to-Action für potenzielle Teilnehmer und Fans.
  • Keine Verknüpfung zur Unternehmenswebseite und anderen Social Media Kanälen.
  • Kein Hinweis auf den Hangout über die Kanäle der teilnehmenden Experten.
  • Unzureichende Erklärung des Konzepts Hangout on Air.
  • Fehlendes Nutzwertversprechen für Teilnehmer oder falsche Beschreibung des Hangouts.
  • Keine Moderation des begleitenden Chats.
  • Kein Aufruf für Fragen oder Themenwünsche im Vorfeld.
  • Keine direkte Ansprache und Einladung der Fans.
  • Die Verwendung eines sonst komplett ungenutzten oder völlig neuen Youtube-Kanals.
  • Positionierung und Nutzung des Hangouts als Werbeplattform.
  • Mangelnde Einweisung der Teilnehmer in das Hangout Format und die notwendige Technik.
  • Unzureichendes thematisches Briefing der Teilnehmer.
  • Fehlender Hinweis auf die Aufzeichnung und spätere Verwendung des Hangouts on Air.
  • Keine Pläne für die Nachbereitung des Hangouts.
  • Fehlender Testlauf des verwendeten Setups im Vorfeld des Hangouts.
  • Keine strategische Einbindung des Hangouts on Air in die sonstige Kommunikation.
  • Fehlendes Branding des Hangouts on Air, beispielsweise kein Firmenlogo, keine erklärenden Bauchbinden und ähnliches.
  • Technische Fehler

  • Unzureichende oder sehr einseitige Beleuchtung mit starken Schatten, die das Gesamtbild nachhaltig stören.
  • Starkes Gegen- oder Hintergrundlicht, dass die Gesichter der Teilnehmer überstrahlt.
  • Extrem unruhiger Hintergrund, der Zuschauer eher ablenkt als anspricht.
  • Hintergrundgeräuschquellen, die das Gespräch immer wieder - oder kontinuierlich - stören.
  • Falsche oder zu tiefe Kameraposition, die Teilnehmer aus ungünstigen Perspektiven darstellt.
  • Unzureichende Mikrofone, die zu einer schlechten Tonqualität führen.
  • Zu langsame Netzverbindung, durch die die Bildqualität herunter geregelt wird.
  • Verschiedene Positionen von Kamera und Bildschirm, durch die Teilnehmer nicht direkt in die Kamera sprechen.
  • Fehlende Kopfhörer und die so entstehenden Echos anderer Teilnehmer.
  • Falsche Kleidung, die nicht genug Kontrast zum Hintergrund bietet.
  • Spiegelende Brillengläser, die durch Reflexionen ständig ablenken und stören.
[Bildnachweis: Ollyy, Quka / by Shutterstock.com, Kreative KK, rido by 123rf.com