Headhunter-gespraech-interviewtechniken
Wenn das Telefon klingelt und sich am anderen Ende der Leitung ein Headhunter meldet, ist die Aufregung im ersten Moment groß. Nervosität, Schmeichelei und auch ein wenig Angst vor der unerwarteten und neuen Situation mischen sich. Damit Sie optimal vorbereitet sind, wenn ein Headhunter Sie zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, stellen wir Ihnen die klassischen Interviewtechniken von Headhuntern vor und zeigen, mit welchem Verhalten Sie Ihre Chancen maximieren...

Anruf vom Headhunter - Was tun?

Sie nehmen den Hörer ab und es meldet sich - ein Headhunter. Klar sind Sie erst einmal überrascht. Die Überraschung sollten Sie allerdings niemals zeigen. Schließlich haben Sie sich durch professionelle und überdurchschnittliche Leistungen profiliert. Ein solcher Anruf war also nur eine Frage der Zeit...

Genau diese Attitüde sollten Sie mit einem Lächeln (aber niemals mit Arroganz) garnieren. Unterdrücken sollten Sie hingegen alle Ansätze zum Höhenflug, übermäßigen Stolz und sämtliche Eitelkeiten. Noch will Sie der Headhunter einfach nur unverbindlich kennenlernen, weil Sie es geschafft haben, über die Unternehmensgrenzen hinweg auf sich aufmerksam zu machen. Mehr aber auch nicht.

Sollten Sie in Ihrem aktuellen Job wiederum wunschlos glücklich sein, sollten Sie nicht brüsk reagieren, sondern sich ebenfalls herzlich für das Interesse und indirekte Kompliment bedanken und sich auf einen späteren Zeitpunkt (in ein bis zwei Jahren) vertagen.

Haben Sie aber Interesse oder wollen sich zumindest einmal anhören, was der Headhunter in petto hat (was ja nie verkehrt ist, um seinen Marktwert zu testen oder die Fremdwahrnehmung kennenzulernen), sollten folgende Schritte beachten:

  • Ruhe bewahren

    Egal, wie geschmeichelt Sie sich fühlen und wie sehr Ihnen die neue Stelle zusagt - entschieden ist noch lange nichts. Der Headhunter findet Ihr Profil für seinen Auftraggeber lediglich potenziell passend und möchte Sie kennenlernen. Überstürzen Sie also nichts.

  • Telefonnummern austauschen

    Um ein weiteres Gespräch zu führen, erst recht, wenn Sie gerade auf der Arbeit sind, sollten Sie dem Headhunter Ihre private Telefonnummer geben. Sie sollten aber auch fragen, unter welcher Nummer Ihr Gesprächspartner bei eventuellen Rückfragen zu erreichen ist. Verabreden Sie sich dann zu einem neuen Termin, an dem Sie frei sprechen können und Zeit haben.

  • Diskretion wahren

    Ihr Vorgesetzter wäre sicher nicht begeistert, dass Sie gerade über einen möglichen Jobwechsel nachdenken. Seien Sie also auf der Hut, wem Sie davon erzählen. Solange nichts in trockenen Tüchern ist, sollten Sie auch mit engen Kollegen nicht darüber sprechen. Man weiß nie, wer sich vielleicht verplappert.

Das erste Telefonat dauert in der Regel ohnehin nur wenige Minuten. Es ist ein erstes Abklopfen und Anfragen, ob überhaupt Interesse besteht, sich auf ein neues Jobangebot einzulassen. Erst im nächsten Gespräch stehen genauere Informationen über den Job und Ihre Qualitäten im Fokus. Wie Sie dabei überzeugen und brillieren, zeigen wir im Folgenden...

Vorstellungsgespräch mit dem Headhunter: Richtig überzeugen

Es ist soweit: Sie haben Interesse signalisiert, der Headhunter hat Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen, und Sie fragen sich, wie Sie sich optimal vorbereiten?

Im Wesentlichen gilt in der Situation zwar dasselbe wie bei einem Vorstellungsgespräch mit einem potenziellen Arbeitgeber. Ein paar Besonderheiten gibt es aber auch - insbesondere drei Gesprächstypen:

  • Will Sie der Headhunter nur unverbindlich kennenlernen?
  • Dient das Gespräch der Vorauswahl für eine konkrete Stellenbesetzung?
  • Oder stellen Sie sich direkt bei dem suchenden Unternehmen vor?

Diese drei Situationen führen zu unterschiedlichen Gesprächstypen:

  1. Gesprächstyp 1: Unverbindliches Kennenlernen

    Bei diesem Typ von Vorstellungsgespräch handelt es sich um ein erstes, unverbindliches Kennenlernen ohne Bezug zu einem konkreten Suchauftrag.

    Im Hintergrund steht die Tatsache, dass manche Headhunter Kontakte zu interessanten Kandidaten pflegen, noch bevor sie den Suchauftrag eines Unternehmens erhalten. Besonders häufig kommt das bei solchen Headhuntern vor, die sich auf eine bestimmte Branche spezialisiert haben. Auf diese Weise sichern sie sich stets einen Überblick, wer sich gerade in welcher Position befindet und für wen es Zeit ist, den nächsten Karriereschritt zu tun. Wenn der Headhunter dann einen Suchauftrag erhält, braucht er nicht lange zu recherchieren, sondern kann gezielt den passenden Kandidaten aus seinem Netzwerk ansprechen.

    Beim ersten, unverbindlichen Kennenlernen sondiert der Headhunter also nur, ob es sich für ihn lohnt, Sie in sein Netzwerk aufzunehmen. Ein solches Gespräch findet gewöhnlich im Büro des Headhunters oder in einem Hotel statt.

  2. Gesprächstyp 2: Vorauswahl für eine Stellenbesetzung

    Beim zweiten Gesprächstyp handelt es sich um das erste Auswahlgespräch für eine konkrete Vakanz. Dieses Gespräch führt der Headhunter in der Regel allein. Er prüft die Eignung einer größeren Anzahl von Kandidaten, bevor er im nächsten Schritt dem auftraggebenden Unternehmen die aus seiner Sicht besten Kandidaten vorstellt.

    Auch in diesem Auswahlgespräch werden Sie meist in das Büro des Headhunters oder in ein Hotel eingeladen.

  3. Gesprächstyp 3: Vorstellung beim potenziellen Arbeitgeber

    Dem suchenden Unternehmen werden Sie in der Regel erst im zweiten oder dritten Schritt vorgestellt, nachdem der Headhunter mit Ihnen ausgiebig gesprochen hat. Es gibt aber auch Ausnahmen, und manchmal findet schon das erste persönliche Gespräch direkt beim Arbeitgeber statt.

    In manchen dieser Gespräche ist der Headhunter dabei, in anderen nicht. Wenn er nicht selbst teilnimmt, sollte er zumindest vorher mit Ihnen Ihre Interview-Vorbereitung durchgehen und Sie entsprechend briefen.

Headhunter Gespräch: Die Vorarbeit

Wenn Sie eine Einladung zum persönlichen Gespräch mit einem Headhunter erhalten haben, sollten Sie sich genau informieren, was auf Sie zukommt. Dazu können Sie beispielsweise die Bestätigung des Vorstellungstermins nutzen. Hier sind einige Fragen, die Sie dem Personalberater durchaus stellen können:

  • Was ist der Zweck des Gesprächs?
  • Wer nimmt teil?
  • Um welche Position geht es?
  • Bei welchem Unternehmen?
  • Wo findet das Gespräch statt?
  • Wie lange wird das Gespräch dauern?
  • Welche Unterlagen soll ich mitbringen?

Die Identität des suchenden Unternehmens wird der Headhunter nicht unbedingt vor dem ersten Gespräch preisgeben. Dafür gibt es in der Regel gute Gründe. Aber vielleicht erfahren Sie etwas über die Branche (bei einem Wechsel) oder über die Unternehmensgröße.

Es kommt aber auch vor, dass Ihnen der Headhunter nicht nur das Unternehmen nennt, sondern auch ein ausführliches Dossier zu dem spezifischen Umfeld gibt, in dem der zukünftige Stelleninhaber arbeiten soll. Ein solches Dossier enthält wertvolles Insiderwissen. Als Kandidat erkennen Sie daran, dass der Headhunter über das Unternehmen genau Bescheid weiß und es wahrscheinlich schon seit längerem berät. In den meisten Fällen ist das ein Merkmal für die Qualität des Headhunters. Außerdem spricht es auch für Kontinuität in der Personalpolitik des potenziellen Arbeitgebers.

4 Interviewtechniken von Headhuntern

  1. Stresstest

    Der Stresslevel ist in vielen Berufen hoch, gerade in Führungspositionen. Während des Gesprächs mit einem Headhunter kann es daher passieren, dass Ihr Umgang mit Stress auf die Probe gestellt wird. Durch Unterbrechungen, sinnlose Fragen oder Wiederholungen soll getestet werden, wie der mögliche Kandidat auf Druck und Frustration reagiert. Der Stresstest ist oft für beide Seiten des Interviews eine anstrengende Phase, da Sie bewusst in eine unangenehme Situation gebracht werden.

    Wie Sie sich verhalten: Bleiben Sie trotzdem ruhig. Sie wissen ja: Das ist nichts Persönliches, man will Sie nur provozieren. Lassen Sie Ihr Gegenüber daher stets ausreden und bleiben Sie durchweg höflich und sachlich. Lächeln kann Vieles entkrampfen.

  2. Situatives Interview

    Ein Headhunter geht davon aus, dass Sie sich gründlich vorbereitet haben. Entsprechend kann er Ihnen eine Aufgabe stellen, die Ihre Fähigkeiten oder Ihr Wissen testet und zeigt, ob Sie den Anforderungen des Jobs gewachsen sind.

    Wie Sie sich verhalten: Vertrauen Sie auf Ihre Fähigkeiten und stellen Sie diese unter Beweis. Auf keinen Fall sollten Sie die Aufgabenstellung monieren. Das disqualifiziert sofort. Denken Sie lieber laut, und zeigen Sie so, wie Sie die Lösung finden und warum diese.

  3. Suggestivfragen

    Bei Suggestivfragen werden Ihnen die Wörter regelrecht in den Mund gelegt. Ein klassisches Beispiel: "Sie arbeiten gerne im Team, oder?" Mit einer solchen Frage versucht Sie der Headhunter nicht zu manipulieren (was sonst der Zweck von Suggestivfragen ist), sondern sehen, wie Sie zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung differenzieren.

    Wie Sie sich verhalten: Lassen Sie sich nicht aufs Glatteis führen. Wenn die Frage nicht Ihrem Selbstbild entspricht, sollten Sie das diskutieren. Etwa: "Das ist interessant, dass Sie das so sehen. Wie kommen Sie darauf?"

  4. Behaviorales Interview

    Diese Interviewtechnik basiert auf der Annahme, dass vergangenes Verhalten der beste Maßstab für zukünftiges Verhalten ist. Soll heißen: Aufgaben, die Sie in der Vergangenheit mit Bravour gemeistert haben, werden Sie auch in Zukunft gut erledigen. Fragen dieser Interviewtechnik sind häufig in drei Teile gegliedert: Situation - Welches Problem galt es bisher zu lösen? Verhalten - Was haben Sie unternommen, um die Aufgabe zu bewältigen? Ergebnis - Welches Resultat kam dabei heraus und wie zufriedenstellend war es?

    Wie Sie sich verhalten: Machen Sie sich darauf gefasst, Ihre beruflichen Höhepunkte (aber auch Tiefpunkte) während des Gesprächs wiedergeben und erklären zu können. Es hilft natürlich auch, wenn Sie zu den wichtigsten Aufgaben Ihrer Karriere jeweils die drei Fragen (Situation, Verhalten, Ergebnis) geübt haben.

Vorbereitungen zu Ihrer Person

Die sorgfältige Vorbereitung des Headhunter-Gesprächs ist selbstverständlich. Schließlich ist das auch eine Art Arbeitsprobe von Ihnen. Auf diese Themen sollten Sie daher unbedingt vorbereitet sein:

  • Die bisherigen Stationen Ihres beruflichen Werdegangs sollten Sie abrufbereit im Gedächtnis haben.
  • Ihre Wechselmotivation interessiert den Headhunter besonders, sowohl für den jetzt geplanten als auch für frühere Wechsel. Bringen Sie plausible Erklärungen, ohne sich als passives Opfer betrieblicher Entscheidungen darzustellen. Reden Sie nicht schlecht von Ihren jetzigen oder früheren Arbeitgebern und zeigen Sie, dass Sie ein loyaler Mitarbeiter sind.
  • Belegen Sie Ihre Qualifikation für die zu besetzende Stelle mit Fakten und Beispielen.
  • Überlegen Sie im Vorfeld auch, wie Sie Fragen nach Ihren Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch beantworten.
  • Und nicht zuletzt sollten Sie Ihre Selbstpräsentation einüben, bei der Sie in knapper Form ein komplettes Bild von sich geben.

Der Headhunter wird zahlreiche Fragen an Sie haben, vor allem zu Ihrer Persönlichkeit und zu Ihren Soft Skills. Diese Fragen werden von manchen Kandidaten als besonders unangenehm empfunden - trotzdem sollten Sie diese souverän beantworten können. Vor allem diese:

  • Was war Ihr bisher größter Erfolg, und wie haben Sie diesen erreicht?
  • Was war Ihre größte Herausforderung, und wie haben Sie diese bewältigt?
  • Was bedauern Sie am meisten? Warum?
  • Was treibt Sie an?
  • Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
  • Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
  • Welche Ziele verfolgen Sie in Ihrer Karriere?
  • Was mögen Sie an Ihrer derzeitigen Position am wenigsten?
  • Warum sind Sie bereit, Ihre aktuelle Position zu verlassen?
  • Wären Sie bereit, umzuziehen?

Vorbereitungen zur Stelle und zum Unternehmen

In den Gesprächen von Typ 2 und 3 geht es um die Besetzung einer konkreten Stelle. Damit Sie sich selbst und Ihre Qualifikation überzeugend und mit Bezug zur Zielposition darstellen können, sollten Sie im Vorfeld so viel wie möglich über die Stelle und - falls es Ihnen schon bekannt ist - über das Unternehmen in Erfahrung bringen.

Fragen Sie zunächst ruhig den Headhunter danach. Normalerweise wird der Ihr Interesse begrüßen. Er präsentiert seinem Auftraggeber lieber einen engagierten, gut informierten und gut vorbereiteten Kandidaten als einen, der passiv darauf wartet, dass ihm die relevanten Informationen mundgerecht aufgetischt werden.

Nutzen Sie darüber hinaus aber auch andere Quellen wie...

  • die Unternehmenswebsite
  • Geschäftsberichte und andere Publikationen des Unternehmens
  • Presseberichte
  • Firmenverzeichnisse wie die Hoppenstedt-Firmeninformationen
  • ihr eigenes Netzwerk - vielleicht kennt einer ihrer Kontakte das Zielunternehmen
  • soziale Netzwerke wie Xing oder Linkedin.

Vorbereitung eigener Fragen

Zum Schluss sollten Sie noch eine Liste mit Ihren eigenen Rückfragen erstellen. Beim Gesprächstyp 1 werden diese eher allgemeiner Natur sein:

  • Wie beurteilen Sie meine Chancen am Arbeitsmarkt?
  • Welche Ratschläge würden Sie mir geben?
  • Sehen Sie eine Möglichkeit, mich mittelfristig zu platzieren.

Beim Gesprächstyp 2 und 3 erkundigen Sie sich am besten nach allem, was für Sie wichtig ist, um eine fundierte Karriereentscheidung treffen zu können. Hier sind ein paar Beispiele, die auf Ihrer Rückfragenliste stehen könnten:

  • Was sind meine Aufgaben?
  • Wem bin ich unterstellt, wem muss ich berichten?
  • Welche Ziele soll ich erreichen, wie viel Zeit habe ich dafür?
  • Wie verläuft die Einarbeitung?
  • Warum ist die Stelle vakant und seit wann?
  • Wie lange war der Vorgänger auf der Position?
  • Warum ist er oder sie ausgeschieden?

Mit dem Headhunter können Sie offen über all diese Fragen sprechen, ohne - wie vielleicht beim Vertreter des Arbeitgebers - Angst vor Indiskretionen haben zu müssen. Vom Headhunter dürfen Sie auch ehrliche Antworten erwarten. Denn der will mit Ihnen ja auch ein Talent behalten, das er auch bei der künftigen Entwicklung begleiten kann (und damit Geld verdient).

Im Gegenzug erwartet der Headhunter allerdings auch Ehrlichkeit von Ihnen. Das gilt besonders für kritische Punkte in Ihrer Karriere.

Headhunter Gespräch: Der Ablauf des Vorstellungsgesprächs

Das Gespräch mit einem Headhunter kann auf die gleiche Weise ablaufen wie ein typisches Jobinterview. In dem Fall können Sie auch auch an den typischen Gesprächsphasen orientieren:

  • Smalltalk zum Warmwerden
  • Der Headhunter stellt das Unternehmen und die Position vor.
  • Der Kandidat erzählt (kurz) über sich.
  • Der Kandidat beantwortet (kritische) Fragen des Headhunters.
  • Der Kandidat stellt seine Rückfragen an den Headhunter.
  • Abschluss

Dabei kann die Reihenfolge der Phasen auch schon mal variieren, das Gespräch mit dem Headhunter kann aber auch komplett davon abweichen. Es kann länger oder kürzer dauern, und es kommt vor, dass der Headhunter sich aus Zeitmangel nur auf einige wichtige Punkte konzentriert. So oder so sollten Sie sich am Ende des Gesprächs erkundigen, wie es weitergeht und wann Sie mit einer Rückmeldung rechnen können.

Headhunter Gespräch: Die Nachbereitung

Das Headhunter Gespräch endet nie mit dem Ende des Termins. Eine sorgfältige Gesprächsnachbereitung lohnt sich hier sogar doppelt: Der Headhunter kann Sie schließlich nicht nur in der aktuellen Situation, sondern auch bei künftigen Jobwechseln unterstützen. Mit den folgenden drei Tipps holen Sie das Optimum aus dem Kontakt heraus:

  1. Dankschreiben

    Senden Sie dem Headhunter nach dem Gespräch ein kurzes Dankschreiben - unabhängig davon, wie das Gespräch ausgegangen ist. Selbst wenn beim aktuellen Projekt ein anderer Bewerber den Vorzug erhält, könnten Sie ja bei einem zukünftigen Suchauftrag der Richtige sein.

  2. Feedback

    Bitten Sie nach dem Gespräch um Feedback - besonders wenn Sie abgelehnt wurden. Der Headhunter ist ein Profi in der Beurteilung von Kandidaten; seine Tipps und Hinweise können von unschätzbarem Wert für Ihre Karriere sein.

  3. Kontakt

    Bleiben Sie in Kontakt mit dem Headhunter, insbesondere wenn er auf Ihre Branche spezialisiert ist. Der bequemste Weg ist die Vernetzung über Xing oder Linkedin. Wenn der Headhunter dann nach Kandidaten für neue Projekte sucht, behält er Sie auf dem Radar.

Und am Wichtigsten ist es natürlich, bei allem authentisch zu bleiben. Verbiegen Sie sich nicht und spielen Sie keine Rolle.

Zeigen Sie lieber Ihre Persönlichkeit und machen Sie klar, was Ihnen wirklich wichtig ist. Alles andere lässt Sie nicht nur durchfallen - er führt Sie auch auf den falschen Karrierepfad, einen, der Ihrer wahren Natur widerspricht. Sie werden so nicht glücklich im neuen Job, schließlich kommt es immer darauf an, dass beide Seiten zusammenpassen. Je früher Sie das im Headhunter Gespräch erkennen, desto besser...

[Mitarbeit: Dr. Cornelia Riechers]
[Bildnachweis: Pressmaster by Shutterstock.com]