Aus der Reihe Studien, die Korrelationen nachweisen, auf die kein Mensch kommt heute: Wie wirken sich Beförderungen auf Herzkranzgefäße aus? Oder anders gesagt: Michael Anderson und Michael Marmot haben die Daten von rund 18.000 britischen Beamten (Whitehall II Studie) ausgewertet und dabei untersucht, wie sich der berufliche Aufstieg auf die Gesundheit der Probanden über einen Zeitraum von 15 Jahren auswirkte – insbesondere auf die Wahrscheinlichkeit, am Herz zu erkranken. Und siehe da: Etwaige Beförderungen senkten das Risiko von Herzerkrankungen um bis zu 12,8 Prozent. Oder eben auf eine Schlagzeile verkürzt: Beförderungen können Leben retten. Oder so.

This article estimates the effect of promotions on heart disease using data on British civil servants from the Whitehall II study. Differences in promotion rates across departments and cohorts generate plausibly exogenous variation in promotion opportunities. The results suggest that promotions may reduce the probability of developing heart disease by 2.6–12.8 percentage points over a 15-year period. These estimates appear robust and are several times larger than cross-sectional estimates.