In nicht mehr ganz vier Wochen ist es soweit. Dann erscheint mein drittes, beziehungsweise unser erstes Buch. Zusammen mit meinem Freund und Kollegen Daniel Rettig habe ich ein Buch über Psycho-Effekte geschrieben, der Titel: “Ich denke, also spinn ich“.

Okay, da haben wir uns ein bisschen von René Descartes inspirieren lassen. Oder wie wir es inzwischen nennen würden: Wir wurden Opfer des Restorff-Effekts…

Apropos: “Psycho-Efekte?”, werden Sie jetzt vielleicht denken. “Was soll denn das sein?”

So haben wir auch gedacht, als wir unsere Recherchen begannen. Ein paar dieser Effekte kennt man ja: den Jojo-Effekt zum Beispiel. Wenn man versucht, abzunehmen und die Pfunde schon nach kurzer Zeit wieder auf den Hüften zurück sind. Oder den Vorführ-Effekt: Zuerst springt dein Auto partout nicht an, aber wehe der ADAC-Engel biegt um die Ecke – einmal Schlüssel rumgedreht… wrumm! “Ich weiß auch nicht”, stammelt man dann verlegen, “also vorhin gings wirklich nicht!” Der ADAC-Mann nickt dann freundlich, und man selbst steht da wie ein Depp. Vorführ-Effekt halt. Kennt jeder.

Aber haben Sie schon mal was vom Bystander-Effekt gehört (ganz tragische Geschichte!)? Vom Bowery-El-Effekt vielleicht (sehr lustige Geschichte!)? Oder vom Romeo-und-Julia-Effekt (Gift für die Beziehung!)? Oder gar vom Endowment-Effekt (tödlich beim Schoppen!)? Wir auch nicht. Bis dahin. Dann haben wir angefangen zu recherchieren – und zack – hatten wir weit über 100 Aha-Effekte. So viele dieser denkwürdigen Psychofallen mit teils noch denkwürdigeren Namen gibt es nämlich. Und die Geschichten dazu sind nicht nur spannend, tragisch, traurig, lustig und faszinierend. Sie lehren uns auch viel über das Leben, über uns und darüber wie wir Menschen so ticken. Und – leider – auch darüber, dass wir enorm leicht zu manipulieren sind.

Das alles haben wir also gesammelt, sortiert, ausgewertet und aufgeschrieben. Auf rund 320 Seiten. Und erscheinen wird das wortreiche Werk bei dtv in – wie gesagt – weniger als vier Wochen. Worauf wir uns sehr freuen und gespannt sind, ob es vielleicht auch Ihnen gefällt, das Buch. Denn wir beide finden natürlich und ganz unbedingt, dass das ein Superbuch geworden ist. Das ist übrigens kein Effekt, sondern einfach nur Autorenstolz. Sorry.


Die Fanseite zum Buch

Weil Daniel und ich schon seit einiger Zeit im Netz mit unseren Blogs, auf Twitter und auch auf Facebook aktiv sind, war für uns sofort klar, dass es zum Buch eine eigene Seite geben muss. Ein Blog? Hatten wir ja schon. Twitter? Zu wenig Platz. Aber eine Fanseite auf Facbook – die bietet gleich zahlreiche Optionen!

Nicht nur, weil dort Leser und Freunde mit uns direkt kommunizieren und uns besser kennenlernen können (Wir unsere Leser aber freilich auch!). Wir können dort auch vorab schon ein paar Hintergründe publizieren, Geschichten zum Buch erzählen oder wann wir wo vielleicht demnächst auf Lesetour sind und uns deshalb über persönliche Begegnungen freuen. Wir können dort aber auch einige Effekte direkt live ausprobieren. Und wer unser Buch mag, der kann es seinen Freunden weiterempfehlen. Kurzum: Facebook erlaubt uns nicht nur, ein zusätzliches, virtuelles Exemplar zu kreieren – wir können dort obendrein spielerisch zeigen, wie sich Buch und Internet heute optimal ergänzen lassen. Und das zusammen mit vielen Freunden, treuen Lesern (vielleicht auch denen meiner ersten Bücher) und neu dazu gekommenen Fans.

Wie also sieht die Facebook-Seite zum Buch aus?

Vor einigen Wochen haben wir begonnen, die Fanseite aufzubauen. Und dabei ist uns schon ein erster kleiner Coup gelungen. Dank 25 guten Freunden konnten wir uns eine – wie wir finden – geniale Vanity-URL sichern: facebook.com/taschenbuch. Die war tatsächlich noch frei! “Ichdenkealsospinnich” gibt ja kein Mensch ein. “Taschenbuch” lässt sich dafür viel leichter merken (zufällig auch von Suchmaschinen. Das ist natürlich eine gute Sache). Und wer weiß: Vielleicht schreiben wir beide ja noch mal ein zweites (Taschen-)Buch…

Wenn Sie dort noch kein “Fan” sind, werden Sie zunächst einmal diese Start- und Willkommensseite (Fachjargon: Landing-Page) sehen:

Wer dann den “Gefällt mir”-Button klickt, wird sogleich belohnt: Statt auf die Pinnwand lotst Sie die Fanseite zunächst einmal direkt zu unserem Vorwort aus dem Buch. Genau! Das Vorwort ist schon online. So können Sie sofort einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen – wie wir so schreiben, worüber wir schreiben – und was es eben mit diesen seltsamen Effekten so auf sich hat.

Wer dann noch tiefer einsteigen will, kann direkt auf den Reiter “Inhaltsverzeichnis” klicken. Denn auch das ist bereits auf der Fanseite integriert: Die Liste mit unseren 11 Kapiteln und den 123 Effekten, die es am Ende in das Buch geschafft haben. Es gibt übrigens noch ein paar Effekte mehr im Buch. Die stecken dann aber in den zahlreichen Kästen oder Selbsttests, die darin ebenfalls enthalten sind.

Wer uns dann immer noch hold ist (wovon wir irgendwie ausgehen), sollte einen Blick auf die Pinnwand werfen. Da gibt es zurzeit etwa ein paar alte Buchtitel nachzulesen, die wir uns seinerzeit mühevoll aus den Hirnwindungen geschraubt, dann aber wegen Mängelexemplargefahr gleich wieder unter Quarantäne gestellt haben. Trotzdem lässt sich daran gut ablesen, was so ein griffiger Buchtitel vorher für Arbeit machen kann. Hinterher sagen natürlich alle: “Bingo! Der isses!! Warum nicht gleich so?!” Aber dabei handelt es sich dann eher um den sogenannten Hindsight Bias(-Effekt).

Bilder und Videos gibt es auf der Pinnwand natürlich auch schon zu gucken. Da kommt aber demnächst noch mehr. Was genau verraten wir aber noch nicht. Es soll ja spannend bleiben. Außerdem können Sie dann gleich noch einen weiteren Effekt selbst erleben – den Überraschungs-Effekt.

Das geht aber nur, wenn Sie …


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