ImFalschenJob

[Foto via Monster]

Es gibt einige gute Gründe, den Job aktuell nicht zu wechseln. Aber auch ein paar schlechte. Ausreden eben. Womöglich kennen Sie die folgenden schon:

  • „Irgendwann geht es auch wieder bergauf.“ – Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.
  • „Ich bin loyal.“ – Eine gute Eigenschaft. Aber ist das Ihr Arbeitgeber auch – vor allem, wenn die Umsätze einbrechen oder Sie eine berechtigte Gehaltserhöhung einfordern?
  • „Woanders ist das Gras auch nicht grüner.“ – Stimmt. Jedes Unternehmen hat seine Probleme. Aber jedes seine eigenen. Womöglich kommen Sie mit den Defiziten der anderen besser klar.
  • „Wenn ich kündige, hat mein Chef erreicht, was er wollte (der Mistkerl)!“ – Na und?! Wenn Sie bleiben, kann er Sie noch länger mobben. Was ist mehr Wert: Ihre Gesundheit und Karriere oder Ihr Stolz?
  • „Ich finde so schnell keinen neuen Job.“ – Haben Sie es denn schon versucht? Und haben Sie es richtig versucht? Womöglich suchen Sie an der falschen Stelle oder stellen unmögliche Anforderungen.
  • „Wenn ich kündige, verliere ich mein Abfindung, mein Einkommen, meinen Dienstwagen, meinen Status.“ – Warum arbeiten Sie dort: für das Geld oder aus Leidenschaft? Verwechseln Sie nicht Ursache mit Wirkung: Das Geld ist Ergebnis Ihrer Leidenschaft und Leistung. Wenn Sie in Ihrem jetzigen Zustand verharren, verlieren Sie womöglich noch Ihre Reputation. Nur nicht Ihre Motivation, die sind Sie schon quit.
  • „Der Job ist einfach zu gut bezahlt.“ – Das nennt man Schmerzzulage. Offenbar haben Sie aber bereits Ihre Schmerzgrenze erreicht, sonst würden Sie nicht über einen Jobwechsel nachdenken.
  • „Ich habe bis jetzt einfach zu viel in dieses Projekt investiert.“ – Aber wird das auch honoriert?
  • „Jetzt schon zu kündigen sieht schlecht im Lebenslauf aus.“ – Zu bleiben und zu scheitern oder gar gekündigt zu werden, sieht noch schlechter aus.

ANZEIGE