<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" > <channel><title>Kommentare zu: In Web we trust – Das Leid der Blogger</title> <atom:link href="http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/</link> <description>Jeden Tag mehr Erfolg!</description> <lastBuildDate>Wed, 19 Jun 2013 20:04:07 +0000</lastBuildDate> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator> <item><title>Von: Der Social Network Terror &#124; Second Life Talk</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-2911</link> <dc:creator>Der Social Network Terror &#124; Second Life Talk</dc:creator> <pubDate>Sat, 30 Aug 2008 09:49:00 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-2911</guid> <description><![CDATA[[...] Sonne, ich muss noch Rasen mähen und heut Nachmittag wollen wir grillen ;-).  Es soll ja schon Blogger böse erwischt haben... Irgend wann wird die Sammlung von Zugangs und Profildaten so lang das man sich nach einer [...]]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>[...] Sonne, ich muss noch Rasen mähen und heut Nachmittag wollen wir grillen ;-).  Es soll ja schon Blogger böse erwischt haben&#8230; Irgend wann wird die Sammlung von Zugangs und Profildaten so lang das man sich nach einer [...]</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Gerhard Zirkel</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1967</link> <dc:creator>Gerhard Zirkel</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 14:38:40 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1967</guid> <description><![CDATA[Meiner Meinung nach stellt sich die Frage nach Profi oder nicht Profi bei den meisten Bloggern gar nicht erst. Mir ist es beispielsweise vollkommen egal, ob mich jemand als Profiblogger sieht oder nicht.Mit dem Feng Shui Blog generiere ich Kunden, den Waldblog betreibe ich aus Interesse, aber letztendlich existieren beide Blogs nur durch meine Freude am bloggen.Die meisten der Blogger die ich kenne, sehen das ähnlich. Sie bloggen aus Spaß an der Sache und wenn dabei ein paar Euro rausspringen ist das um so besser.Das macht die Bloggerszene auch so interessant. Die wenigsten Blogger müssen bei ihren Artikeln auf Honorare oder Kundenwünsche Rücksicht nehmen.Gerhard Zirkel]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Meinung nach stellt sich die Frage nach Profi oder nicht Profi bei den meisten Bloggern gar nicht erst. Mir ist es beispielsweise vollkommen egal, ob mich jemand als Profiblogger sieht oder nicht.</p><p>Mit dem Feng Shui Blog generiere ich Kunden, den Waldblog betreibe ich aus Interesse, aber letztendlich existieren beide Blogs nur durch meine Freude am bloggen.</p><p>Die meisten der Blogger die ich kenne, sehen das ähnlich. Sie bloggen aus Spaß an der Sache und wenn dabei ein paar Euro rausspringen ist das um so besser.</p><p>Das macht die Bloggerszene auch so interessant. Die wenigsten Blogger müssen bei ihren Artikeln auf Honorare oder Kundenwünsche Rücksicht nehmen.</p><p>Gerhard Zirkel</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Jochen Mai</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1962</link> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 11:29:14 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1962</guid> <description><![CDATA[@Herold: Das Problem bei Deiner Definition ist doch: was ist &quot;wesentlich&quot;? 1000 Euro im Monat sind bereits viel Geld für ein Blog. Aber für einen Studenten, der sonst vielleicht nur 500 Euro durch Kellnern verdient, sind auch schon 500 Euro für ein Blog sehr wesentlich. Und natürlich gehe ich in dieser Diskussion vom Nullpunkt aus - in meiner ersten Antwort zu Deinem Kommentar steht ja: &lt;em&gt;Als ich vor ein paar Jahren damit begonnen habe zu bloggen, ...&lt;/em&gt;Im Übrigen ziehe ich durchaus Grenzen - allerdings qualitative! In der Tat würde ich 90% der Blogbeiträge, die ich tagtäglich lese nicht abdrucken. Das gilt aber auch für zahlreiche Beiträge von &quot;freien Journalisten&quot;, die ich zugesandt bekomme. In Deutschland ist es so, dass auch Studenten, die regelmäßig an einer Studentenpostille mitschreiben einen Presseausweis bekommen können. Selbst ein guter Freund von mir, der jahrelang für TV-Talktrashformate den Diskutantenstadl gecastet hat, bekam einen Presseausweis und war damit Journlist. Die Berufsbezeichnung ist eben nicht geschützt. Deshalb sehe ich auch wenig Sinn darin, dies definitorisch abzugrenzen. Am Ende läuft es sowieso auf eine Qualitätsdebatte hinaus.PS. Ob Du hier weiter kommentieren willst oder nicht, bleibt Deine Entscheidung. Nur: Wer hier eine Diskussionen beginnt, sollte diese auch sachlich weiterführen (können) - ohne polemisch zu werden oder hinterher Schmollwinkel zu beziehen. Nur so entwickelt sich ein Mehrwert, selbst wenn man am Ende immer noch unterschiedlicher Meinung bleibt. Wenn Du mehr als 95% aller dt. Blogger dazu sagen könntest, warum tust du es dann nicht? Das lediglich anzudeuten, erzeugt zwar Wind, ersetzt aber den Beweis nicht.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Herold: Das Problem bei Deiner Definition ist doch: was ist &#8220;wesentlich&#8221;? 1000 Euro im Monat sind bereits viel Geld für ein Blog. Aber für einen Studenten, der sonst vielleicht nur 500 Euro durch Kellnern verdient, sind auch schon 500 Euro für ein Blog sehr wesentlich. Und natürlich gehe ich in dieser Diskussion vom Nullpunkt aus &#8211; in meiner ersten Antwort zu Deinem Kommentar steht ja: <em>Als ich vor ein paar Jahren damit begonnen habe zu bloggen, &#8230;</em></p><p>Im Übrigen ziehe ich durchaus Grenzen &#8211; allerdings qualitative! In der Tat würde ich 90% der Blogbeiträge, die ich tagtäglich lese nicht abdrucken. Das gilt aber auch für zahlreiche Beiträge von &#8220;freien Journalisten&#8221;, die ich zugesandt bekomme. In Deutschland ist es so, dass auch Studenten, die regelmäßig an einer Studentenpostille mitschreiben einen Presseausweis bekommen können. Selbst ein guter Freund von mir, der jahrelang für TV-Talktrashformate den Diskutantenstadl gecastet hat, bekam einen Presseausweis und war damit Journlist. Die Berufsbezeichnung ist eben nicht geschützt. Deshalb sehe ich auch wenig Sinn darin, dies definitorisch abzugrenzen. Am Ende läuft es sowieso auf eine Qualitätsdebatte hinaus.</p><p>PS. Ob Du hier weiter kommentieren willst oder nicht, bleibt Deine Entscheidung. Nur: Wer hier eine Diskussionen beginnt, sollte diese auch sachlich weiterführen (können) &#8211; ohne polemisch zu werden oder hinterher Schmollwinkel zu beziehen. Nur so entwickelt sich ein Mehrwert, selbst wenn man am Ende immer noch unterschiedlicher Meinung bleibt. Wenn Du mehr als 95% aller dt. Blogger dazu sagen könntest, warum tust du es dann nicht? Das lediglich anzudeuten, erzeugt zwar Wind, ersetzt aber den Beweis nicht.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: derherold</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1961</link> <dc:creator>derherold</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 10:45:09 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1961</guid> <description><![CDATA[Ernsthaft - wobei (meine) Polemik den Sachverhalt schon ziemlich genau beschreibt: Selbstverständlich gab es schon &quot;vor 20 Jahren&quot; unterstklassige Jugendkicker, hausmeisternde Mieter, die regelmäßig kleinere Beträge erhielten - keiner hätte sie als &quot;Profis&quot; bezeichnet. Unter Profession verstehe ich, wenn jemand &quot;dadurch&quot; (auch im Sinne von &quot;Geschäftsanbahnungen&quot;) wesentliche(!) Teile seines Lebensunterhaltes verdienen kann: Basic, Niggemeier, vllt. auch Dahlmann, Mai(?), ein Kawasaki, ein MC Winkel.Vum &quot;Nullpunkt&quot; ausgehend, kann man Ansätze zur Kommerzialisierung erkennen aber niemand, der nicht mindestens mtl. 1.000 Euro (in-)direkt via Blog realisiert, kann ernsthaft als &quot;Profiblogger&quot; angesprochen werden ... im übrigen müßtest eigentlich DU die Grenzen zum Journalisten ziehen, weil die Masse der Blogbeiträge - auch unter den Top100 - kein Ressortleiter veröffentlichen ließe ... aufgrund mangelnder Qualität (Ja, ich weiß wie die DIN-Norm für Q. aussieht).Aber: Es möge ein jeder nach seiner Facon selig werden. Das ist im übrigen mein letzter Kommentar hier auf dem Blog - mich &quot;mißverständlich auszudrücken&quot;, ist mir die Sache nicht wert.P.S. Wahrscheinlich bin ich Profi-Blogger .. aufgrund der daraus resultierenden &quot;Geschäftsanbahnungen&quot;. Ich könnte dazu mehr sagen als 95% aller dt. Blogger ... und das ist auch gut so.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ernsthaft &#8211; wobei (meine) Polemik den Sachverhalt schon ziemlich genau beschreibt: Selbstverständlich gab es schon &#8220;vor 20 Jahren&#8221; unterstklassige Jugendkicker, hausmeisternde Mieter, die regelmäßig kleinere Beträge erhielten &#8211; keiner hätte sie als &#8220;Profis&#8221; bezeichnet.<br /> Unter Profession verstehe ich, wenn jemand &#8220;dadurch&#8221; (auch im Sinne von &#8220;Geschäftsanbahnungen&#8221;) wesentliche(!) Teile seines Lebensunterhaltes verdienen kann: Basic, Niggemeier, vllt. auch Dahlmann, Mai(?), ein Kawasaki, ein MC Winkel.</p><p>Vum &#8220;Nullpunkt&#8221; ausgehend, kann man Ansätze zur Kommerzialisierung erkennen aber niemand, der nicht mindestens mtl. 1.000 Euro (in-)direkt via Blog realisiert, kann ernsthaft als &#8220;Profiblogger&#8221; angesprochen werden &#8230; im übrigen müßtest eigentlich DU die Grenzen zum Journalisten ziehen, weil die Masse der Blogbeiträge &#8211; auch unter den Top100 &#8211; kein Ressortleiter veröffentlichen ließe &#8230; aufgrund mangelnder Qualität (Ja, ich weiß wie die DIN-Norm für Q. aussieht).</p><p>Aber: Es möge ein jeder nach seiner Facon selig werden. Das ist im übrigen mein letzter Kommentar hier auf dem Blog &#8211; mich &#8220;mißverständlich auszudrücken&#8221;, ist mir die Sache nicht wert.</p><p>P.S. Wahrscheinlich bin ich Profi-Blogger .. aufgrund der daraus resultierenden &#8220;Geschäftsanbahnungen&#8221;. Ich könnte dazu mehr sagen als 95% aller dt. Blogger &#8230; und das ist auch gut so.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Jochen Mai</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1957</link> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 09:52:10 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1957</guid> <description><![CDATA[@Herold: Du kannst nicht wirklich diskutieren ohne polemisch zu werden, oder?! Definiere doch bitte Du mal (ohne Polemik!), was ein Journalist ist! Und der Kreisklassekicker ist für ein ausgegebenes Bier sicher noch kein Profi - aber wenn er durch sein Kicken ein regelmäßiges Einkommen bezieht schon. Die Betonung liegt auf &quot;regelmäßig&quot;. Profis zeichnen sich nicht durch Trinkgelder, sondern durch Einkommen aus. Das ist in der Immobilienbranche sicher anders. Da muss man ja nur durch Häuser laufen und anschließend abkassieren (um jetzt mal denselben Diskussionsstil zu bemühen). Ist Deine Welt wirklich so schwarz/weiß? Schade, meine ist viel bunter...]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Herold: Du kannst nicht wirklich diskutieren ohne polemisch zu werden, oder?! Definiere doch bitte Du mal (ohne Polemik!), was ein Journalist ist! Und der Kreisklassekicker ist für ein ausgegebenes Bier sicher noch kein Profi &#8211; aber wenn er durch sein Kicken ein regelmäßiges Einkommen bezieht schon. Die Betonung liegt auf &#8220;regelmäßig&#8221;. Profis zeichnen sich nicht durch Trinkgelder, sondern durch Einkommen aus. Das ist in der Immobilienbranche sicher anders. Da muss man ja nur durch Häuser laufen und anschließend abkassieren (um jetzt mal denselben Diskussionsstil zu bemühen). Ist Deine Welt wirklich so schwarz/weiß? Schade, meine ist viel bunter&#8230;</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: derherold</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1956</link> <dc:creator>derherold</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 09:17:53 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1956</guid> <description><![CDATA[&quot; Doch Blogger können auch Journalisten sein, wenn sie Nachrichten recherchieren, auswählen, analysieren, bewerten und entsprechend literarisch aufbereiten.&quot; Hey, dann bin ich Journalist ! ... vor allem, was das Literarische betrifft ...vllt. nicht auch Schriftsteller ?  :-)Im übrigen ist nach der o.g. Definition der Kreisklassenkicker, der für ein Tor ein Bier ausgegeben bekommt, ein professioneller Fußballer und der Mann, der von seiner Nachbarin für´s &quot;Abfall runterbringen&quot; 5 Euro in die Hand gedrückt bekommt, ein professioneller Facility Manager. ... man muß nur den Begriff des &quot;Lebensunterhaltes&quot; weit genug dehnen. ;-)Aber ansonsten gebe ich natürlich alles zu, ändere meine Meinung und bereue meine Fehleinschätzungen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>&#8221; Doch Blogger können auch Journalisten sein, wenn sie Nachrichten recherchieren, auswählen, analysieren, bewerten und entsprechend literarisch aufbereiten.&#8221;<br /> Hey, dann bin ich Journalist ! &#8230; vor allem, was das Literarische betrifft &#8230;vllt. nicht auch Schriftsteller ?  :-)</p><p>Im übrigen ist nach der o.g. Definition der Kreisklassenkicker, der für ein Tor ein Bier ausgegeben bekommt, ein professioneller Fußballer und der Mann, der von seiner Nachbarin für´s &#8220;Abfall runterbringen&#8221; 5 Euro in die Hand gedrückt bekommt, ein professioneller Facility Manager. &#8230; man muß nur den Begriff des &#8220;Lebensunterhaltes&#8221; weit genug dehnen. ;-)</p><p>Aber ansonsten gebe ich natürlich alles zu, ändere meine Meinung und bereue meine Fehleinschätzungen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Jochen Mai</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1953</link> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 06:20:23 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1953</guid> <description><![CDATA[@Herold: Doch Blogger können auch Journalisten sein, wenn sie Nachrichten recherchieren, auswählen, analysieren, bewerten und entsprechend literarisch aufbereiten. Ich selbst bin Journalist und Blogger und würde mein Blog keinesfalls als unjournalistisch verstanden wissen. Selbst Entertainment schließt journalistische Texte nicht aus.Ansonsten streiten wir über eine Defintionsfrage: Für mich ist jemand dann Profi, wenn er aus seiner Arbeit ein Geschäftsmodell macht. Das Handwerk muss dazu weder gelernt, noch besonders gut ausgeübt werden. Zunächst hat er seine Tätigkeit nur kommerzialisiert = professionalisiert. Die Umsatzhöhe ist dazu irrelevant. Auch der Würstchenverkäufer am Straßenrand ist ein Profi. Über seinen Erfolg urteilt schließlich der Markt. Und aus meiner Sicht stehen wir hier am Anfang einer Entwicklung. In den USA gibt es ja bereits einige Fälle von Bloggern, die davon leben können, sogar recht gut. Das könnte hier bald auch passieren. Zudem man - wie Don Dahlmann in Berlin richtig festgestellt hat - auch überlegen muss, ob ggflls. auch indirekte Einnahmen aus dem Blog (Schreibaufträge, Vorträge, etc.) zum Verdienst mitgezählt werden. Vielen Beratern und Coachs dient ihr Blog letztlich dem Seminarmarketing.Davon abgesehen: Die Blogosphäre ist keine homogene Gruppe. Da gibt es Blogger, die einfach nur Gedanken aufschreiben (und sei es über ihre Katzen), und keine Sekunde darüber nachdenken, wie sie populärer werden oder damit Einnahmen erzielen. Bei anderen ist es genau umgekehrt. Hier darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Insgesamt aber beobachte ich eine Zunahme der professionellen Blogs, wie es sie in den vergangenen zwei Jahren nicht gab.Professionalisierung!]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Herold: Doch Blogger können auch Journalisten sein, wenn sie Nachrichten recherchieren, auswählen, analysieren, bewerten und entsprechend literarisch aufbereiten. Ich selbst bin Journalist und Blogger und würde mein Blog keinesfalls als unjournalistisch verstanden wissen. Selbst Entertainment schließt journalistische Texte nicht aus.</p><p>Ansonsten streiten wir über eine Defintionsfrage: Für mich ist jemand dann Profi, wenn er aus seiner Arbeit ein Geschäftsmodell macht. Das Handwerk muss dazu weder gelernt, noch besonders gut ausgeübt werden. Zunächst hat er seine Tätigkeit nur kommerzialisiert = professionalisiert. Die Umsatzhöhe ist dazu irrelevant. Auch der Würstchenverkäufer am Straßenrand ist ein Profi. Über seinen Erfolg urteilt schließlich der Markt. Und aus meiner Sicht stehen wir hier am Anfang einer Entwicklung. In den USA gibt es ja bereits einige Fälle von Bloggern, die davon leben können, sogar recht gut. Das könnte hier bald auch passieren. Zudem man &#8211; wie Don Dahlmann in Berlin richtig festgestellt hat &#8211; auch überlegen muss, ob ggflls. auch indirekte Einnahmen aus dem Blog (Schreibaufträge, Vorträge, etc.) zum Verdienst mitgezählt werden. Vielen Beratern und Coachs dient ihr Blog letztlich dem Seminarmarketing.</p><p>Davon abgesehen: Die Blogosphäre ist keine homogene Gruppe. Da gibt es Blogger, die einfach nur Gedanken aufschreiben (und sei es über ihre Katzen), und keine Sekunde darüber nachdenken, wie sie populärer werden oder damit Einnahmen erzielen. Bei anderen ist es genau umgekehrt. Hier darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Insgesamt aber beobachte ich eine Zunahme der professionellen Blogs, wie es sie in den vergangenen zwei Jahren nicht gab.</p><p>Professionalisierung!</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: derherold</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1952</link> <dc:creator>derherold</dc:creator> <pubDate>Tue, 08 Apr 2008 05:45:04 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1952</guid> <description><![CDATA[Wir diskutieren über das &quot;Leid der Blogger&quot; - hoffentlich wird nicht auch das &quot;Leid der J.&quot; angehängt ;-).Blogger sind keine Journalisten, sondern im Bereich *Marketing&amp;Entertainment* tätig ... was nicht immer für Journalisten gilt. Und da muß man die Gretchenfrage nach der &quot;Professionalisierung&quot; stellen. Die Jungsteinzeit als Ausgangspunkt wählend, kann man die Entwicklung der letzten 2 Jahre  als solche betrachten ...... mE ist das falsch, da ein &quot;Hinüberwachsen&quot; der Blog-Szene in die Bedeutung und ins &quot;Geldverdienen&quot; ausbleibt . Und das aus gutem Grund.Ich behaupte, daß das &quot;Lüdenscheider Tageblatt&quot; einen höheren Umsatz hat als die komplette dt. Blogszene und deshalb sollte man &quot;Professionalisierung SO schreiben: mit &quot;Anführungszeichen&quot;.Der o.g. &quot;Streß&quot; ist nicht überraschend und der Vergleich mit Paperazzi (heißen die so ?) zielführend: man unterwirft sich den Publikations- und Zahlbedingungen der schnellebigen Regenbogen(blog)presse und der &quot;Rest der Selbstreferentellen&quot; führt Debatten irgendwo im Bereich zwischen &quot;Rotwein morgens um halb zwei&quot; und Leserbriefghetto ... &quot;Professionalisierung&quot; ?]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Wir diskutieren über das &#8220;Leid der Blogger&#8221; &#8211; hoffentlich wird nicht auch das &#8220;Leid der J.&#8221; angehängt ;-).</p><p>Blogger sind keine Journalisten, sondern im Bereich *Marketing&amp;Entertainment* tätig &#8230; was nicht immer für Journalisten gilt. Und da muß man die Gretchenfrage nach der &#8220;Professionalisierung&#8221; stellen. Die Jungsteinzeit als Ausgangspunkt wählend, kann man die Entwicklung der letzten 2 Jahre  als solche betrachten &#8230;</p><p>&#8230; mE ist das falsch, da ein &#8220;Hinüberwachsen&#8221; der Blog-Szene in die Bedeutung und ins &#8220;Geldverdienen&#8221; ausbleibt . Und das aus gutem Grund.</p><p>Ich behaupte, daß das &#8220;Lüdenscheider Tageblatt&#8221; einen höheren Umsatz hat als die komplette dt. Blogszene und deshalb sollte man &#8220;Professionalisierung SO schreiben: mit &#8220;Anführungszeichen&#8221;.</p><p>Der o.g. &#8220;Streß&#8221; ist nicht überraschend und der Vergleich mit Paperazzi (heißen die so ?) zielführend: man unterwirft sich den Publikations- und Zahlbedingungen der schnellebigen Regenbogen(blog)presse und der &#8220;Rest der Selbstreferentellen&#8221; führt Debatten irgendwo im Bereich zwischen &#8220;Rotwein morgens um halb zwei&#8221; und Leserbriefghetto &#8230; &#8220;Professionalisierung&#8221; ?</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Jochen Mai</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1950</link> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:11:49 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1950</guid> <description><![CDATA[@Herold: Die Argumentation ist mir definitiv zu schwarz/weiß. Demnach würde ja jeder Leser, der via Google &amp; co vorbeischneit wertlos sein und grundsätzlich nie wiederkehren. Das ist Quatsch - und wie du selbst zugibst: eine Polemik. Ich kenne zwar keinen Prozentsatz, aber allein dass die Leserzahlen wie RSS-Abonnentenzahlen bei vielen dieser Blogs steigen, sprechen dafür, dass so auch einige Neuleser gewonnen werden. Klar, stecken in den RSS-Feeds auch virtuelle Leichen, die nie abbestellt haben. Aber eben auch einige neue Leser. Und: Dies ist noch nicht einmal ein Top25-Blog, aber hier kommen def. über alle möglichen Kanäle neue Leser dazu, was man u.a. sogar an den stetig neuen Kommentatoren ablesen kann. Natürlich klicken auch andere wieder weg. Aber solange der Saldo positiv ist, scheint es so etwas wie einen Nährwert zu geben.An der Stelle bin ich übrigens ein &quot;Klassiker&quot; im Sinne der Volkswirtschaftstheorie: Ob Blogs einen Nährwert haben oder nicht, entscheiden nicht wir, sondern der Markt. Und wenn Leser wiederkommen (und seien es sogar tatsächlich nur immer dieselben), so hat das Blog zumindest für sie einen &quot;sittlichen Nährwert&quot; (schöne Umschreibung übrigens).Davon abgesehen: Worüber diskutieren wir eigentlich? Darüber, dass dir die meisten Top-Blogs so überhaupt nicht gefallen? Darüber können wir nicht diskutieren, das ist eine reine Geschmacksfrage. Und dabei respektiere ich jede persönliche Meinung. Es soll ja auch Leute geben, die dieses Blog allein wegen seines Namens ablehnen... Dabei bin ich ein gottesfürchtiger Mensch. Ich fürchte, wir sind hier weitab vom eigentlichen Thema! Hier geht es um die Frage, ob die Professionalisierung der Bloggerei am Ende nicht gar das Ende der leidigen Diskussion &quot;Blogger versus Journalisten&quot; einläutet, weil Erstere allmählich merken, dass Journalismus ein hartes Geschäft ist - zumindest wenn man versucht, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Herold: Die Argumentation ist mir definitiv zu schwarz/weiß. Demnach würde ja jeder Leser, der via Google &#038; co vorbeischneit wertlos sein und grundsätzlich nie wiederkehren. Das ist Quatsch &#8211; und wie du selbst zugibst: eine Polemik. Ich kenne zwar keinen Prozentsatz, aber allein dass die Leserzahlen wie RSS-Abonnentenzahlen bei vielen dieser Blogs steigen, sprechen dafür, dass so auch einige Neuleser gewonnen werden. Klar, stecken in den RSS-Feeds auch virtuelle Leichen, die nie abbestellt haben. Aber eben auch einige neue Leser. Und: Dies ist noch nicht einmal ein Top25-Blog, aber hier kommen def. über alle möglichen Kanäle neue Leser dazu, was man u.a. sogar an den stetig neuen Kommentatoren ablesen kann. Natürlich klicken auch andere wieder weg. Aber solange der Saldo positiv ist, scheint es so etwas wie einen Nährwert zu geben.</p><p>An der Stelle bin ich übrigens ein &#8220;Klassiker&#8221; im Sinne der Volkswirtschaftstheorie: Ob Blogs einen Nährwert haben oder nicht, entscheiden nicht wir, sondern der Markt. Und wenn Leser wiederkommen (und seien es sogar tatsächlich nur immer dieselben), so hat das Blog zumindest für sie einen &#8220;sittlichen Nährwert&#8221; (schöne Umschreibung übrigens).</p><p>Davon abgesehen: Worüber diskutieren wir eigentlich? Darüber, dass dir die meisten Top-Blogs so überhaupt nicht gefallen? Darüber können wir nicht diskutieren, das ist eine reine Geschmacksfrage. Und dabei respektiere ich jede persönliche Meinung. Es soll ja auch Leute geben, die dieses Blog allein wegen seines Namens ablehnen&#8230; Dabei bin ich ein gottesfürchtiger Mensch. Ich fürchte, wir sind hier weitab vom eigentlichen Thema! Hier geht es um die Frage, ob die Professionalisierung der Bloggerei am Ende nicht gar das Ende der leidigen Diskussion &#8220;Blogger versus Journalisten&#8221; einläutet, weil Erstere allmählich merken, dass Journalismus ein hartes Geschäft ist &#8211; zumindest wenn man versucht, damit seinen Lebensunterhalt zu verdienen.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: derherold</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1948</link> <dc:creator>derherold</dc:creator> <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:33:21 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1948</guid> <description><![CDATA[Bezeichne ich als &quot;Leser&quot; diejenigen, die nicht nur über ein Thema, einen Blog-Beitrag &quot;stolpern&quot; ... und dann nie wiederkehren, hat man schon eingeschworene Haufen und ich meine (ganz polemisch), daß von den Top25 der Deutschen Blogcharts rund ein Dutzend keinen &quot;sittlichen Nährwert&quot; hat und von freundlichen Freunde-Kommentaren leben, die das Online-Äquivalent der &quot;Lesung-Groupies&quot; darstellen, die dem Vortragenden zustimmen oder diesen noch übertreffen wollen. ;-)Die &quot;Google-Zuweisungen&quot; hängen auch damit zusammen, daß (hoch bewertete) Blogs extrem gute Google-Platzierungen erreichen, obwohl sie den jeweiligen &quot;Suchbegriff&quot; nur am Rande streifen -  sonst wären wohl auch die (Werbe-)Einnahmen höher.Überdies unterstelle ich, daß bei der *Wiwo* (u.a.) Leute schreiben, die Ahnung von dem haben, was sie schreiben (oder zumindest recherchierten): Zahlreiche Top-Blogs profitieren davon, unterhalb der Wahrnehmungsschwelle zu leben, was die Gefahr der &quot;Abmahnfähigkeit&quot; und die Einschätzung als Soziopathen verringert. Garbage in, garbage out. :-)Neue Blogger braucht das Land.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Bezeichne ich als &#8220;Leser&#8221; diejenigen, die nicht nur über ein Thema, einen Blog-Beitrag &#8220;stolpern&#8221; &#8230; und dann nie wiederkehren, hat man schon eingeschworene Haufen und ich meine (ganz polemisch), daß von den Top25 der Deutschen Blogcharts rund ein Dutzend keinen &#8220;sittlichen Nährwert&#8221; hat und von freundlichen Freunde-Kommentaren leben, die das Online-Äquivalent der &#8220;Lesung-Groupies&#8221; darstellen, die dem Vortragenden zustimmen oder diesen noch übertreffen wollen. ;-)</p><p>Die &#8220;Google-Zuweisungen&#8221; hängen auch damit zusammen, daß (hoch bewertete) Blogs extrem gute Google-Platzierungen erreichen, obwohl sie den jeweiligen &#8220;Suchbegriff&#8221; nur am Rande streifen &#8211;  sonst wären wohl auch die (Werbe-)Einnahmen höher.</p><p>Überdies unterstelle ich, daß bei der *Wiwo* (u.a.) Leute schreiben, die Ahnung von dem haben, was sie schreiben (oder zumindest recherchierten): Zahlreiche Top-Blogs profitieren davon, unterhalb der Wahrnehmungsschwelle zu leben, was die Gefahr der &#8220;Abmahnfähigkeit&#8221; und die Einschätzung als Soziopathen verringert. Garbage in, garbage out. :-)</p><p>Neue Blogger braucht das Land.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: cdv!</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1945</link> <dc:creator>cdv!</dc:creator> <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:26:15 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1945</guid> <description><![CDATA[Ob da nicht auch die Erwartungen (an wen?) schon etwas überdreht sind? Für einen Vortrag zum Thema &quot;Veränderung der Unternehmenskommunikation&quot; habe ich ein paar Meilensteine zusammengefasst. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Internet noch nicht mal richtig erwachsen ist. Und gerade bei Don Dahlmann gelesen, das viele Anwendungen immer noch viel zu kompliziert sind. Zu guter Letzt: Gäbe es den Begriff &quot;Blogs&quot; gar nicht, wären wir in vielen Dingen vielleicht schon viel weiter. Manchmal drehen sich die Räder zu schnell.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Ob da nicht auch die Erwartungen (an wen?) schon etwas überdreht sind? Für einen Vortrag zum Thema &#8220;Veränderung der Unternehmenskommunikation&#8221; habe ich ein paar Meilensteine zusammengefasst. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Internet noch nicht mal richtig erwachsen ist. Und gerade bei Don Dahlmann gelesen, das viele Anwendungen immer noch viel zu kompliziert sind. Zu guter Letzt: Gäbe es den Begriff &#8220;Blogs&#8221; gar nicht, wären wir in vielen Dingen vielleicht schon viel weiter. Manchmal drehen sich die Räder zu schnell.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: Jochen Mai</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1944</link> <dc:creator>Jochen Mai</dc:creator> <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 18:16:45 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1944</guid> <description><![CDATA[@Herold: Die Diskussion wird gerade an mehreren Stellen geführt. Und die Professionalisierung sehe ich durchaus: Als ich vor ein paar Jahren damit begonnen habe zu bloggen, gab es vor allem Linkblogs, Witzblog, Katzenblogs und Egoblogs. Diese gibt es heute auch noch. Aber heute gibt es zunehmend mehr inhaltsgetriebene und themenfokussierte Blogs, noch dazu mit Werbung darauf - also mit einem (wenn auch noch überwiegend bescheidenen) Businessmodell. Das nenne ich durchaus Professionalisierung. Und der Hinweis auf die &quot;Prätorianergarden&quot; stimmt schon deswegen nicht, weil die kaum mehr jeweils 2000 Leser ausmachen dürften. Der meiste Traffic kommt über Google &amp; Co. sowie über Links - und damit eben genau nicht von Stammlesern.Davon abgesehen: Gut, manche jammern vielleicht auf hohem dramaturgischem Niveau. Gleichzeitig erkennt nun aber so mancher erst, dass das Mediengeschäft bei weitem nicht so locker, spaßig, einfach ist, wie sie bis dato vielleicht glaubten. Und die Konkurrenz - da stimmen wir überein - hat dramatisch zugenommen. Die Geister, die die Reiter auf dem Newskarrussell einst riefen - die werden sie nun nicht mehr so schnell los.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>@Herold: Die Diskussion wird gerade an mehreren Stellen geführt. Und die Professionalisierung sehe ich durchaus: Als ich vor ein paar Jahren damit begonnen habe zu bloggen, gab es vor allem Linkblogs, Witzblog, Katzenblogs und Egoblogs. Diese gibt es heute auch noch. Aber heute gibt es zunehmend mehr inhaltsgetriebene und themenfokussierte Blogs, noch dazu mit Werbung darauf &#8211; also mit einem (wenn auch noch überwiegend bescheidenen) Businessmodell. Das nenne ich durchaus Professionalisierung. Und der Hinweis auf die &#8220;Prätorianergarden&#8221; stimmt schon deswegen nicht, weil die kaum mehr jeweils 2000 Leser ausmachen dürften. Der meiste Traffic kommt über Google &#038; Co. sowie über Links &#8211; und damit eben genau nicht von Stammlesern.</p><p>Davon abgesehen: Gut, manche jammern vielleicht auf hohem dramaturgischem Niveau. Gleichzeitig erkennt nun aber so mancher erst, dass das Mediengeschäft bei weitem nicht so locker, spaßig, einfach ist, wie sie bis dato vielleicht glaubten. Und die Konkurrenz &#8211; da stimmen wir überein &#8211; hat dramatisch zugenommen. Die Geister, die die Reiter auf dem Newskarrussell einst riefen &#8211; die werden sie nun nicht mehr so schnell los.</p> ]]></content:encoded> </item> <item><title>Von: derherold</title><link>http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/comment-page-1/#comment-1943</link> <dc:creator>derherold</dc:creator> <pubDate>Mon, 07 Apr 2008 17:09:48 +0000</pubDate> <guid isPermaLink="false">http://karrierebibel.de/in-web-we-trust-das-leid-der-blogger/#comment-1943</guid> <description><![CDATA[Die Diskussion wird auch bei Bobert Rasic geführt ... und eine &quot;Professionalisierung&quot; kann ich in D. nicht erkennen: das meiste &quot;Beliebte&quot; ist selbstgefälliges Geschwurbel (zuweilen schwer erträglich), das von seinen (jeweiligen) Prätorianergarden gestützt/gelesen wird.Ansonsten frage ich mich, ob die Jammerei &quot;postmodern&quot; ist. In jedem Beruf wird man &quot;irgendeine&quot; Leistung erbringen müssen und der Vor-/Nachteil der Blogs ist, daß jede(r) ein eröffnen kann. Demzufolge ist es für die meisten Blogger-Autoren schwierig(er) auf sich aufmerksam zu machen ... und Geld zu verdienen.]]></description> <content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion wird auch bei Bobert Rasic geführt &#8230; und eine &#8220;Professionalisierung&#8221; kann ich in D. nicht erkennen: das meiste &#8220;Beliebte&#8221; ist selbstgefälliges Geschwurbel (zuweilen schwer erträglich), das von seinen (jeweiligen) Prätorianergarden gestützt/gelesen wird.</p><p>Ansonsten frage ich mich, ob die Jammerei &#8220;postmodern&#8221; ist. In jedem Beruf wird man &#8220;irgendeine&#8221; Leistung erbringen müssen und der Vor-/Nachteil der Blogs ist, daß jede(r) ein eröffnen kann. Demzufolge ist es für die meisten Blogger-Autoren schwierig(er) auf sich aufmerksam zu machen &#8230; und Geld zu verdienen.</p> ]]></content:encoded> </item> </channel> </rss>